Wimmer: Aggressive Randalierer aus dem Verkehr ziehen!

Videoüberwachung in Öffis weiter ausbauen

Aggressive und randalierende Fahrgäste in der LILO sorgen für Aufsehen und führen dazu, dass manche Fahrgäste vor allem abends lieber auf Öffis verzichten. Ein dazu einberufener Sicherheitsgipfel spricht sich für eine verbesserte Sicherheitstechnik aus. Auch ein weiterer Vorfall wurde kürzlich bekannt: Vier Jugendliche zertrümmern in einem Bus der Linz Linien eine Glaswand und flüchten danach unerkannt. „Diese Vorfälle beweisen ein weiteres Mal, dass die Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter ausgebaut werden muss. Dadurch können solche und andere Täter bereits im Vorhinein abgeschreckt werden. Sollte trotzdem etwas vorfallen, wäre eine unerkannte Flucht beinahe unmöglich. Sicher ist jedenfalls: aggressive Fahrgäste gehören aus dem öffentlichen Verkehr gezogen“, erklärt der Linzer Sicherheitsreferent Vbgm Detlef Wimmer.

Zurzeit sind 29 Straßenbahnen und 13 Obusse der Linz Linien mit Videokameras ausgerüstet. Seit 2017 zeichnen diese dank der Initiative der Linzer Freiheitlichen auch auf. „Nicht nur das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste wird dadurch gesteigert, auch die Arbeit der Polizei erheblich erleichtert. Alleine im Jahr 2018 wurden 38 Überwachungsvideos zur Verbrechensaufklärung an die Polizei übergeben. Das zeigt deutlich die Berechtigung der Videoüberwachung“, so Wimmer und ergänzt: „Ein weitreichender Ausbau ist nötig! Um in Zukunft Vorfälle wie sie aktuell im Fokus stehen bestmöglich zu verhindern. Die bis 2020 geplante Erweiterung um 100 mit Videoüberwachung ausgestatteter Fahrzeuge in Linz ist daher ein weiterer wichtiger Schritt!“