Vizebürgermeister Hein informiert über den Baustellensommer 2021. Insgesamt werden 38 Baustellen mit dem Potential starker Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Linzer Stadtgebiet abgewickelt. Der Großteil wird in den Sommerferien starten, um die Verkehrsstörung so gering wie möglich zu halten.

Im Jahr 2021 stehen wieder einige wichtige Verkehrs- und Infrastrukturprojekte im Linzer Stadtgebiet an. Wie jeden Sommer werden aber nicht alle Arbeiten ohne Verkehrsbeeinträchtigung bleiben. „Wir sind natürlich bemüht, die Arbeiten möglichst zu verkehrsarmen Zeiten durchzuführen. Daher werden viele dieser Baustellen während der Sommerferien abgewickelt. Im Herbst können dann viele Verkehrsteilnehmer von unseren gesetzten Maßnahmen profitieren“, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Radfahrbrücke in Auwiesen wird um mehr als 300.000 Euro saniert

Neben der zwei noch parallellaufenden Brückenbaustellen an der Donau – die dritte ist bereits abgeschlossen – wird es im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Sanierungsmaßnahmen geben, die zu einer spürbaren Verbesserung der städtischen Infrastruktur beitragen. Die Union- und Kaplanhofstraße werden saniert. Zudem gibt es für die Kaplanhofstraße auch Begrünungsmaßnahmen. Das größte städtische Straßenprojekt ist aber der vierspurige Ausbau (inkl. kombiniertem Geh- und Radweg) der Industriezeile zwischen Fa. Heinzl und Posthofstraße. Das Tragwerk der Fuß- und Radbrücke in Auwiesen wird neu errichtet. Alleine dafür investiert die Stadt Linz ca. 340.000 Euro, die nicht dem Rad- und Gehwegebudget zuzurechnen sind. Auch der Umbau der Bushaltestelle an der Unteren Donaulände erfolgt diesen Sommer.

Verbesserungen dienen allen Verkehrsteilnehmern

Nichts desto trotz ist mit entsprechenden Reibungsverlusten während der Bauzeiten zu rechnen. Viele dieser baulichen Maßnahmen werden aber für alle Verkehrsteilnehmer ab Herbst nachhaltige Verbesserungen mit sich bringen. „Um alle Verkehrsteilnehmer optimal auf die Baumaßnahmen vorzubereiten, gehen wir bereits frühzeitig mit einer entsprechenden Information zu den wichtigsten Baumaßnahmen an die Öffentlichkeit. Es ist wichtig, dass alle die Möglichkeit haben, sich entsprechend auf die anstehende Verkehrssituation vorzubereiten. Ich gehe auch dieses Jahr davon aus, dass das oftmals vorausgesagte ‚Stau-Chaos‘ in den Ferien wieder ausbleibt!“, so Hein.