Hein: Türkis/Grüne Bundesregierung muss drohendes Massen-Wirtesterben verhindern

Durch Regierungs-Untätigkeit stehen tausende Gastro-Arbeiter vor dem Ruin

Zahllose Menschen sind durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Ganz besonders leiden die heimischen Wirte. „Unsere Gastwirte sind seit vielen Wochen ihrer Existenzgrundlage beraubt. Sie müssen ihre Gastrobetriebe geschlossen halten. Wie es aussieht, dauert es auch noch einige Zeit bis zur Wiedereröffnung. Die türkis/grüne Bundesregierung muss rasch und umfassend handeln, um das drohende Massen-Wirtesterben zu verhindern!“, appelliert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein eindringlich. „Undurchsichtige Notkredite können die Leiden der Wirte nicht auffangen. Ein gewinnbringendes Arbeiten für die heimische Gastronomie muss ermöglicht werden. Sonst droht tausenden Gastro-Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit. Das in einer Zeit, in der die Zahl der Arbeitslosen beispiellos hochgeschnellt ist!“

Der dramatische Appell eines Linzer Stadtwirtes offenbart die untragbare Situation für unsere Wirte. Er ruft alle Gastro-Unternehmer auf, mit Trauerfahnen ein Zeichen an die türkis/grüne Bundesregierung zu senden. „Wir Freiheitliche stehen auf der Seite der heimischen Wirte! Viele Maßnahmen von ÖVP, SPÖ und Grünen, wie das erst kürzlich eingeführte ´Gastro-Rauchverbot´, führen langsam aber sicher zu einem immer weitergreifenderen Wirtesterben. Wir Freiheitliche haben uns immer entschieden entgegen gestellt! Auch die türkis/grüne Bundesregierung muss endlich umdenken und sich auf die Seite unserer Wirte und Arbeiter stellen!“, fordert Hein abschließend.

Raml: Linzer Partnerstadt Budweis bestätigt Probleme durch Gastro-Rauchverbot

Lärm, Gestank, Glasscherben auf Straßen drohen auch in Linz
 
Bei einem Besuch bei der Budweiser Stadtpolizei informierte sich der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml unter anderem über die Folgen des generellen Rauchverbots in der Gastronomie. Die ab 1. November in Österreich geltende Regelung ist in Tschechien bereits seit rund zwei Jahren Realität. Bei einem Austausch mit Budweis zeigte sich: „Das generelle Rauchverbot sorgt in unserer tschechischen Partnerstadt für massive Probleme. Beschwerden von Anwohnern über Lärm, Gestank rund um Bars und Diskotheken stehen auf der Tagesordnung. Konflikte zwischen betrunkenen Lokalgästen werden auf offener Straße ausgetragen, die Türsteher mischen sich meist nicht mehr ein“, erfuhr der Linzer Sicherheitsstadtrat und warnt: „Die Leidtragenden sind unsere Wirte! Das Rauchverbot führte in Tschechien zu zahlreichen Beschwerden gegen Lokale. Als Konsequenz verkürzen viele ihre Öffnungszeiten. Kürzere Öffnungszeiten führen natürlich zu weniger Einnahmen. Das Wirtesterben ist ebenso vorprogrammiert wie Anrainerbeschwerden. Diese Probleme, vor denen wir Freiheitlichen schon immer warnen, werden wir auch in Linz bekommen!“

Raml fordert: „Zum Schutz unserer Bewohner muss die von Schwarz-blau beschlossene Regelung – kein absolutes, sondern nur ein partielles Rauchverbot – beibehalten werden. Sogar der österreichische Verfassungsgerichtshof hat diesen Mittelweg als rechtskonform bestätigt. Linz und anderen Städten drohen sonst die selben Verhältnisse, von denen ich mich gemeinsam mit dem Ordnungsdienst in Budweis überzeugen musste: Lärm, Gestank und Glasscherben rund um Lokale.“