Hein: Staatliche COVID-19-Hilfe lässt viele Wirte im Stich und treibt sie in den Ruin

Erstem prominenten Opfer in einer städtischen Immobilie droht Insolvenz, wenn Stadt Linz nicht hilft

Es war leider zu erwarten, dass die angekündigte staatliche COVID-19-Hilfe, nachdem das Epidemiegesetz durch die türkis/grüne Bundesregierung ausgehebelt wurde, viele Opfer hinterlassen wird. „So droht nun auch einem prominenten Wirt, der in einer städtischen Immobilie seine Wirtschaft betreibt, das baldige Aus“, berichtet Vizebürgermeister Markus Hein erschüttert  „Der Wirt hat die Mitglieder der Stadtregierung auf seine prekäre Situation aufmerksam gemacht und um finanzielle Hilfe ersucht.“

Vizebürgermeister Hein hat bereits seine Unterstützung zugesagt und trat auch mit den zuständigen Referenten in Kontakt. Dem Wirt könnte rasch im Rahmen einer Wirtschafts- oder Tourismusförderung das wirtschaftliche Überleben gesichert werden. „Die Umsätze aus dem Vergleichszeitraum vor der Krise zeigen, dass diese Wirtschaft bisher finanziell auf festen Füßen stand“, erklärt Hein: „Die Stadt hat in ähnlich gelagerten Fällen in der Vergangenheit auch schon geholfen. Außerdem muss es im ureigenen Interesse der Stadt sein, dass einer ‚ihrer‘ Wirte nicht zusperren muss und die stadteigene Immobilie wieder auf Monate, wenn nicht sogar Jahre, leer steht. Auch nach der Krise wird sich so eine Immobilie schwer vermieten oder verpachten lassen!“

Die groß angekündigte Hilfen der Bundesregierung sind – und das hat Vizebürgermeister Hein von Anfang an kritisiert – keine ausreichende Hilfe. Auch bei Stundungen von Mieten oder Bankkrediten sind die Rechnungen aus den Vormonaten weiterhin zu bezahlen. Selbst wenn Steuern, Mieten, Sozialversicherungsbeiträge oder Kreditraten gestundet werden können, lässt sich das Auszahlen von Löhnen oder Lieferverbindlichkeiten nicht auf die lange Bank schieben, ohne dass weitere Menschen mit in den Abgrund gerissen werden. Hein appelliert an die zuständigen Mitglieder der Stadtregierung hier rasch zu helfen: „Wir laufen Gefahr, dass unsere Wirtshauskultur den Bach runtergeht und damit viele Arbeitsplätze verlorengehen. Ich wiederhole deshalb meine Forderung endlich auch die Gastgärten wieder zu eröffnen.“