Walcher: Besuchsmöglichkeiten für Seniorenzentren schaffen

Soziale Isolation von betagten Menschen birgt auch viele Risiken

„Die Besuchssperre von Alten- und Pflegeheimen dient dem Schutz jener Menschen, die als Hochrisikogruppe für einen potenziell schwerwiegenden bis letalen Verlauf einer Covid-19-Infektion definiert sind. Allerdings bringen diese Schutzmaßnahmen nicht nur Vorteile, sondern auch den gravierenden Nachteil der völligen sozialen Isolation von Senioren, die häufig unter Vorerkrankungen leiden, womöglich dement sind, die Gründe für den ausbleibenden Besuch ihrer engsten Familienmitglieder daher nicht begreifen können und umso mehr darunter leiden. Diese Menschen sind auch häufig nicht fit genug für Videotelefonie über Smartphones oder Tablets“, stellt die freiheitliche Gemeinderätin Susanne Walcher fest.

Die Stadt Salzburg geht hier einen Weg, den man auch für Linz überprüfen sollte. Dort werden in Seniorenheimen nämlich eigene „Besucherräume“ geschaffen, die leicht zu desinfizieren sind, und wo eine Abschirmung mit Plexiglas möglich wäre. Auch die Möglichkeit, Besuche im Garten unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zuzulassen, werde gerade geprüft.

„Wir fordern daher die Sozialreferentin auf, ähnliche Maßnahmen auch für die Bewohner der Linzer Seniorenzentren einzuleiten. Sicherheit ist schon wichtig, aber nicht um den Preis der völligen sozialen Isolation und des Entzugs jeglicher Lebensqualität.“, so Walcher abschließend.

GR Walcher: Baumpflanzungsinitiative muss jetzt starten

 Gemeinderat durchschaut Baiers Ablenkungsmanöver

„Jetzt, im Vorfrühling, ist die ideale Zeit, mit dem Pflanzen der versprochenen 1000 Bäume für Linz zu starten. Sobald es warm wird, beginnen die Bäume mit dem Austrieb, was für die Pflanzen zusätzlichen Stress und damit sinkende Überlebenschancen bedeutet! Wenn der Grünreferent nicht jetzt in die Gänge kommt, dann verlieren wir mindestens sechs weitere Monate, bis wieder Bäume gepflanzt werden können“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin Susanne Walcher.

Daher haben die Linzer Freiheitlichen bei der letzten Gemeinderatssitzung einen Antrag eingebracht, wonach mit dem Setzen der 1000 Bäume für Linz ehebaldigst begonnen werden soll, um nicht weitere wertvolle Zeit zu vergeuden. Ein entsprechender Grünflächenplan, der hausnummerngenau mögliche Plätze für strategisch optimal positionierte Bäume auflistet, liegt seit März 2018 auf dem Tisch. Aber anstatt dieses Konzept umzusetzen, schob Grünreferent Baier die Umsetzung bisher auf. Anhand einer parodistischen Einlage unterstellte er den Freiheitlichen, sie wollten Bäume auf der grünen Wiese pflanzen. Mehreren Studien untermauern jedoch die Begründung für die Baumreihen, die sich von den Stadträndern hinein Richtung dichtbesiedeltes Gebiet ziehen. Die kühlende Wirkung von Lüftungskorridoren oder Bächen mit Begleitgrün ist natürlich viel effektiver als ohne. Deshalb sind diese Korridore mit Begleitgrün auch explizit im Flächenwidmungsplan ausgewiesen.

„Die wohlinszenierten Ablenkungsmanöver des Linzer Grünreferenten blieben jedenfalls erfolglos, denn der Gemeinderat beschloss – ohne weitere Verzögerungen, wie etwa die Zuweisung an einen Ausschuss – den freiheitlichen Antrag: „Der Linzer Gemeinderat beauftragt den dafür zuständigen Vizebürgermeister Bernhard Baier, auf Basis bereits erarbeiteter Konzepte, mit der Pflanzung der 1000 Bäume für Linz noch im Frühjahr 2020 zu beginnen“, freut sich GR Walcher.

Walcher: Wo bleiben Ihre Bäume, Hr. Baier?

FPÖ fordert endlich die Umsetzung der „1000 Bäume für Linz“

„Groß war die Zustimmung der ÖVP im Linzer Gemeinderat, als es darum ging, das Linzer Stadtklima zu verbessern und die Hitzebelastung zu verringern. Bei der Linzer ÖVP ist man aber jetzt wohl zur Überzeugung gelangt, dass man von vermeintlichen Erfolgen in einem Wahljahr besser profitieren kann. Anders ist die derzeitige Verzögerungstaktik des zuständigen ÖVP-Vizebürgermeisters nicht zu erklären“, so die freiheitliche Gemeinderätin Susanne Walcher. Walchers Kritik bezieht sich auf das Verhalten der ÖVP im Rahmen des Projekts „1000 Bäume für Linz“. Da die positive Wirkung von Bäumen auf die Kühlung in der Stadt erwiesen ist, beschloss der Gemeinderat bereits im Oktober 2019 die Pflanzung 1000 neuer Bäume in der Stadt. Wie nun bekannt geworden ist, verschleppt der zuständige Grünreferent Vizebürgermeister Baier die Umsetzung des Projekts.

„Baier beruft sich auf ein für die Umsetzung notwendiges Konzept, welches erst im Sommer 2020 fertig werden solle. Die ersten Bäume könnten dann erst 2021, also im Wahljahr, gepflanzt werden. Offenbar möchte sich Baier 2021 eher in seinem vermeintlichen Erfolg sonnen, die Linzer und Linzerinnen sollen dafür aber gerne noch etwas in sommerlicher Hitze schmoren“, so GR Walcher. Denn: Baiers Konzept ist gar nicht notwendig. Ein städtisches Baumpflanzungskonzept ist bereits in einer Präzision fertigstellt, dass es sogar auf Straßennummern genau Möglichkeiten für Bäume aufzeigt. Die ersten Pflanzungen könnten somit – angesichts der milden Temperaturen – sofort erfolgen. Die FPÖ wird daher in der kommenden Gemeinderatssitzung den Antrag stellen, dass mit den Pflanzungen sofort begonnen werden soll. „Hohe Temperaturen dürfen keinesfalls für Wahltaktik und Konzepte nicht als Ausflüchte missbraucht werden. Die FPÖ wird bei 1000 Bäumen für Linz nicht lockerlassen“, so Susanne Walcher abschließend.

Walcher: Innerstädtischen Bahndamm für Stadtbegrünung nutzen

Grauer Nutzbau soll künftig Stadtklima verbessern

Der Neubau des Bahndammes östlich des Hauptbahnhofs war ein bedeutender Fortschritt für den Linzer Bahnverkehr. Allerdings wurde ein reiner Zweckbau errichtet, der sich wie ein trennendes Element durch die Stadt zieht. „Dass Grünflächen eine positive Auswirkung auf das Stadtklima, genauso wie auf die menschliche Psyche haben, ist eine allgemein anerkannte Tatsache. Die Anzahl an begrünbaren Flächen ist in den Innenstädten allerdings gering. Daher muss sich bei der Suche nach geeigneten Flächen das Augenmerk vermehrt auf die Vertikale richten, also auf Hausfassaden oder Hochbauten wie Lärmschutzwände oder Bahndämme“, so die Linzer FPÖ-Gemeinderätin Susanne Walcher.

Daher werden die Freiheitlichen den Linzer Grünreferenten bei der nächsten Gemeinderatssitzung auffordern, in Zusammenarbeit mit den ÖBB ein Konzept für die Begrünung des Bahndammes zwischen Parkhaus Blumau und Musiktheater / Unterführung Wiener Straße zu erstellen. „Ein begrünter Bahndamm würde nicht nur die Betonschlucht zwischen Westbahn, Bahnhofstraße, Blumauerstraße und Musiktheater optisch auflockern, sondern sich auch positiv auf das Stadtklima auswirken. Auf diese Art kann der Bahnverkehr mehrfach zum Klimaschutz beitragen“, so Walcher abschließend.

Walcher: Rathaus soll leuchtendes Beispiel der Stadtbegrünung werden

Gemeinderatsantrag sieht Begrünungsmaßnahmen für Dachpark vor

„Das Neue Rathaus verfügt bereits über einige Grünflächen. Doch es ist jetzt an der Zeit, dieses Grünflächenkonzept aus den 1980er-Jahren weiterzuentwickeln. Die freiheitliche Gemeinderatsfraktion beantragte daher in der letzten Gemeinderatssitzung den Ausbau der bestehenden Grünflächen zu einem ‚Linzer Rathaus-Dachpark‘. Damit könnte nicht nur eine öffentliche Grünfläche für die Bürger, sondern auch eine ‚natürliche Klimaanlage‘ für die Mitarbeiter geschaffen werden“, führt FPÖ-Gemeinderätin Susanne Walcher aus.

Die Terrassen des Rathauses erstrecken sich über 10.000 m², welche zum Teil mit Waschbetonplatten bedeckt sind. Der freiheitliche Antrag sieht vor, dass anstatt dieser Waschbetonplatten künftig Grünflächen entstehen sollen. Zudem könnte der botanische Garten die gewonnene Fläche für die Ausstellung seiner Exponate nutzen. Großstädte wie Bochum setzen solche Konzepte bereits mit Erfolg um. Der Antrag wurde in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig dem Stadtsenat zugewiesen, der nun über die weitere Umsetzung beraten wird.

„Wir sehen in diesem Antrag ein großes Potential, vor allem hinsichtlich der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, Einsparungsmöglichkeiten bei Heizkosten und Kosten für Klimatisierung, sowie ein zusätzliches Naherholungsgebiet für die Bevölkerung“, so Walcher abschließend.

Walcher: Auf dem Neuen Rathaus soll ein Dachpark entstehen

Magistrats-Hitzeinsel durch mehr Grün abkühlen

„Das Neue Rathaus verfügt für einen Bau aus den 1980er-Jahren durchaus schon über eine innovative Begrünung. Trotzdem leiden die Mitarbeiter gerade in den Sommermonaten unter den aufgeheizten Büroräumlichkeiten und versuchen die Hitze durch letztlich untaugliche Mittel – wie dem völligen Aussperren des Tageslichts – zu bekämpfen“, stellt FPÖ-Gemeinderätin Susanne Walcher fest. Dies habe in mehrfacher Hinsicht negative Auswirkungen. Mit jedem Grad Hitze sinken nachweislich Konzentration und letztlich Arbeitsleistung. Auch das fehlende Tageslicht habe Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit.

Mit der Idee des „Linzer Rathaus-Dachparks“ könnte diese Hitzeinsel gekühlt und eine attraktive Erholungsfläche errichtet werden, die noch dazu für jedermann zugänglich ist: Statt der bisher mit Waschbetonplatten versiegelten Bereiche würden weitere wertvolle Grünflächen und somit ein Naherholungsgebiet direkt an der Donau entstehen. Immerhin beträgt die derzeit versiegelte, begrünbare Fläche rund 10.000 Quadratmeter. Ein ähnliches, wenn auch weitaus umfangreicheres Projekt, wird derzeit in der deutschen Stadt Bochum geplant. Hier könnte sich Linz einige interessante Inputs holen.

„Wir beantragen daher in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Prüfung der technischen Umsetzbarkeit eines Dachparks im Neuen Rathaus und gegebenenfalls die Planung für Finanzierung und Errichtung der neuen Grüninsel“, so GR Walcher abschließend.

Walcher: Innovative Öffi-Nutzung für Linz erreicht

Mehr Komfort für Fahrgäste der Linz Linien

Die Stadt Linz mit ihrer Unternehmensgruppe beweist in vielerlei Hinsicht Innovationskraft. Die gestern neu präsentierte Ticket-App der Linz Linien, samt GPS-Funktion, beweist Linzer Innovationskraft in Sachen Nahverkehr. „Die Ticket-App erkennt automatisch per GPS die zurückgelegte Strecke. Beim Antritt der Fahrt wird mittels ´Wischgeste´ am Smartphone eingecheckt, sobald der Zielort erreicht ist, checkt man genauso wieder aus. Am Ende des Tages erfolgt die Abrechnung – zum günstigsten Tarif! Natürlich werden auch Fahrpreisermäßigungen gewährt“, berichtet die FPÖ-Gemeinderätin Susanne Walcher, die selbst bereits im Mai eine entsprechende App im Linzer Gemeinderat beantragt hat, erfreut.

„Diese App entspricht genau meinen damaligen Vorstellungen und erfüllt alle von uns geforderten Voraussetzungen. Sie modernisiert den Kauf von Öffi-Tickets in Linz und bringt für viele Fahrgäste eine erhebliche Erleichterung. Gleichzeitig sorgt sie automatisch für eine preiswerte Öffi-Nutzung.“ Natürlich wird trotz Ticket-App auch weiterhin die ´herkömmliche´ Art des Ticketkaufs mittels Fahrscheinautomaten angeboten. „Wer sein Ticket lieber am Automaten kauft, kann das natürlich weiterhin machen. Mit der neuen App wird aber sichergestellt, dass für jeden etwas dabei ist. Auch zum Beispiel für die zahlreichen Linz-Touristen, die sich oftmals mit den Fahrkarten nicht auskennen, wird die Öffi-Nutzung erleichtert. Die App ist nämlich auch in Englisch und Französisch verfügbar. Das ist ein weiterer Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, so wie wir Freiheitliche uns das vorstellen!“