Raml: Videoüberwachung in Linzer Altstadt überführte Schlagstock-Attentäter

19-jähriger Russe hat Tat bereits gestanden

„Der brutale Schlagstock-Angreifer in der Linzer Altstadt ist gefasst! Wie mir die Polizei mitteilte, fasste sie den Russen mithilfe der hervorragenden Bildqualität des Videomaterials. Dadurch erkannten ihn die ermittelnden Beamten und ergriffen ihn in weiterer Folge“, informiert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Die Ergreifung des Altstadt-Täters ist der beste Beweis dafür, dass die Videoüberwachung wirkt! Ich bin ein stetiger Befürworter des Ausbaus der Videoüberwachung. Sowohl an Orten, wo es immer wieder zu Vorfällen kommt, als auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Haltestellen. Wie die Zahlen und auch dieser Vorfall zeigen, mit Recht!“

„Ich gratuliere der Polizei und danke den Beamten für ihre hervorragende und professionelle Arbeit. Das nahtlose Zusammenspiel der modernen Videoüberwachung und der Polizei, die ihr Klientel sehr gut kennt und immer im Blick hat, hat die schnelle Ergreifung des brutalen Täters ermöglicht“, freut sich der Sicherheitsstadtrat.

Raml fordert mehr Kontrollen der Waffenverbotszone in der Altstadt

Brutaler Angriff mit Teleskopschlagstock

„Der Angriff mit einem Teleskopschlagstock in der Linzer Altstadt zeigt, dass Verbote strikt kontrolliert werden müssen. Die Polizei hat durch die dort geltende Waffenverbotszone die Möglichkeit, verdächtige Personen auf Waffen zu durchsuchen. Die Kontrollen müssen vor allem am Wochenende intensiviert werden“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in der Fortgehmeile ein brutaler Vorfall: Zwei Männer prügelten mutmaßlich grundlos auf einen 28-Jährigen ein. Sie verwendeten dazu auch einen Schlagstock. „Kontrollen erfordern Polizisten und da haben wir in Linz einen Engpass. ÖVP-Innenminister Nehammer muss endlich 100 neue Polizeibeamte nach Linz schicken! Nur dann ist das Stadtpolizeikommando voll einsatzfähig.“, erneuert der Sicherheitsstadtrat die langjährige freiheitliche Forderung.

Die Polizei sucht indessen nach den Tätern. Der Mann mit dem Schlagstock soll mutmaßlich ausländischer Herkunft sein. In diesem Zusammenhang verweist der Sicherheitsstadtrat auf das flächendeckend geltende gesetzliche Waffenverbot für bestimmte Drittstaatsangehörige. „Dieses Verbot ist ein wirksames präventives Mittel gegen Gewaltverbrechen, das wir unbedingt mehr nutzen müssen! Auch diese notwendigen Kontrollen müssen intensiver durchgeführt werden. Außerdem sind konsequente Abschiebungen straffälliger Ausländer das Gebot der Stunde“, unterstreicht Raml abschließend.

Raml: Waffenverbot bei Bedarf ausweiten!

Ab 1. November gilt Waffenverbot in der Linzer Altstadt

Nach wiederholten Messerattacken von Ausländern in der Linzer Altstadt forderte FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml eine Waffenverbotszone. Die Landespolizeidirektion ging prompt auf seine Forderung ein und ab 1. November gilt das Waffenverbot. Nun wurde die genaue Zone festgelegt. „Die Altstadt ist vor allem bei jungen Nachtschwärmern beliebt. Aber Alkohol und Waffen vertragen sich nicht, wie zahlreiche Gewaltvorfälle der Vergangenheit zeigen. Mit der Einrichtung der Waffenverbotstone wird ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit gegangen“, sagt der freiheitliche Sicherheitsstadtrat. „Die Polizei darf ab November die Kleidung verdächtiger Personen kontrollieren. Finden sie eine Waffe, nehmen sie sie dem Träger ab. Auch Strafen können verhängt werden. So können mögliche Straftaten schon im Vorhinein verhindert werden!“, so Raml, der auf das Motto Vorsorge statt Nachsorge setzt.

„Ich begrüße es, dass die Landespolizeidirektion so schnell auf meine Forderung nach einer Waffenverbotszone eingegangen ist. Jetzt nehme ich den LPD-Direktor Pilsl beim Wort und erwarte mir, dass weitere Hotspots – beispielsweise der Linzer Hauptbahnhof – im Bedarfsfall ebenso rasch waffenfrei werden. Die Zuständigkeit liegt ganz klar bei der Landespolizeidirektion, da nur sie die konkreten Fallzahlen und schließlich die Verordnungskompetenz hat“, sagt der Linzer Sicherheitsstadtrat und hält abschließend zur Waffenverbotszone in der Altstadt fest: „Es ist erfreulich, dass die Polizei endlich die notwendige Rechtsgrundlage bekommen hat, verdächtige Menschen auf Waffen zu durchsuchen. Durch das Waffenverbot erwarte ich mir eine klare Verbesserung der dortigen Sicherheitssituation.“

Sicherheitsstadtrat Raml fordert Waffenverbot für Linzer Altstadt

Waffen und Alkohol vertragen sich nicht!

Alleine am letzten Wochenende wurden im Linzer Zentralraum mehrere Gewalttaten begangen: Am Samstag attackierte ein Syrer zwei Personen mit einem Messer in der Altstadt. Am Sonntagabend beraubt eine Jugendbande einen Jugendlichen auf offener Straße unter Einsatz eines Messers am Hals des Opfers. In Feldkirchen bei Linz bedrohte ein nigerianischer Staatsbürger sonntags um die Mittagszeit eine Mitbewohnerin einer Asylunterkunft mit einem Messer. „Auffallend bei den jüngsten Straftaten sind einige Gemeinsamkeiten: junge Täter, Messer, Migrationshintergrund! Das sind keine Einzelfälle und dieser Entwicklung muss man entgegenwirken“, hält FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml fest. Er fordert ein generelles Waffenverbot in der Linzer Altstadt und verstärkte Kontrollen des bestehenden gesetzlichen Waffenverbotes für Drittstaatsangehörige.

Die Situation in der Altstadt hat sich in den letzten Jahren seit der Schließung von Problemlokalen grundsätzlich gebessert. Eine engagierte Gruppe von ortsansässigen Geschäftsleuten und Bewohnern bemüht sich redlich, ein lebenswertes Viertel zu gestalten. „Ich trete dafür ein, mögliche Konfliktsituationen vorab zu entschärfen. Waffen und Alkohol vertragen sich nicht! Die Altstadt soll ein Ort sein, wo man gut leben und unbeschwert fortgehen kann. Ich werde daher in der kommenden Gemeinderatssitzung eine Resolution an die Landespolizeidirektion Oberösterreich beantragen, dass in der Altstadt eine Waffenverbotszone verhängt werden soll!“, kündigt Raml an.

Der Sicherheitsstadtrat verweist außerdem auf das flächendeckend geltende gesetzliche Waffenverbot für bestimmte Drittstaatsangehörige. „Dieses Verbot ist ein wirksames präventives Mittel gegen Gewaltverbrechen, das wir unbedingt mehr nutzen müssen! Die Polizei in Linz muss aufgestockt werden, damit die notwendigen Kontrollen intensiver durchgeführt werden können“, fordert Raml abschließend.