FP-Hein von Absage des Urfahrmarktes enttäuscht

In Linz sollen schon bald Veranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmern und ohne zugewiesene Sitzplätze verboten werden. Die epidemiologische Lage ließe das nicht zu. Der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein kritisiert die daraus resultierende Absage des Urfahranermarktes: „Bei der Klangwolke am vergangenen Wochenende, mit 40.000 Besuchern und ohne zugewiesene Sitzplätze, war die epidemiologische Lage offenbar noch kein Problem. Auch der Landeshauptmann ließ sich erst am Samstag am Rieder Volksfest im Festzelt feiern. Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Baier hätten bis vor kurzem nicht davor zurückgeschreckt, mit Stigmatisierung und anderen fragwürdigen Dingen das traditionelle Linzer Volksfest durchzuführen. Nach der mittlerweile vierten Absage des Urfahranermarktes sollten endlich Konzepte angedacht werden, um eine Durchführung sicherzustellen. So wäre es beispielsweise sinnvoll, den Herbstmarkt nach vorne in die Sommermonate anstatt wie dieses Jahr nach hinten zu verschieben. In den Sommermonaten ist ja bekanntlich die Infektionslage entspannter und die Linzer müssten nicht noch länger auf ihren traditionellen Urfahranermarkt verzichten“, so Hein abschließend.

Urfahraner Jahrmarkt findet statt – Covid-Konzept spaltet Linzer Politik

Linzer FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich lehne eine Stigmatisierung von ungeimpften Menschen entschieden ab. Deshalb haben wir Freiheitliche im heutigen Stadtsenat gegen das von ÖVP-Vizebürgermeister Baier vorgelegte Urfix-Corona-Konzept gestimmt. Während andere von einer weit sichtbaren Kennzeichnung und Stigmatisierung von Ungeimpften abrücken, stimmten SPÖ und ÖVP heute dafür.“

„Eine Stigmatisierung von Ungeimpften lehnen wir ab und werden wir keinesfalls unterstützen“, stellt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein klar. In der heutigen Stadtsenatssitzung hat der zuständige ÖVP-Marktreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier das äußerst fragwürdige Covid-Konzept für den Urfahranermarkt zur Abstimmung gebracht. „Wir Freiheitliche haben gegen dieses Konzept gestimmt, da wir eine weitere Spaltung der Gesellschaft nicht befürworten. Teil des Konzepts ist es, Geimpfte und Ungeimpfte mit unterschiedlichen Armbändern zu markieren. Das kommt für uns nicht in Frage“, unterstreicht Hein und erklärt weiter: „Verwunderlich ist, dass Marktreferent Baier dem heutigen Antrag im Stadtsenat nicht einmal den Inhalt des Konzeptes beigelegt hat. Offenbar wollte er, dass einige Stadtsenatsmitglieder dem Konzept in Unkenntnis zustimmen. Da sich auch die Grüne Stadträtin enthalten hat, fußt das Konzept lediglich auf der Zustimmung von SPÖ und ÖVP. Der Jahrmarkt findet somit erfreulicherweise statt, wenn auch das Covid-Konzept fragwürdig ist.“

SPÖ und ÖVP setzen auf Stigmatisierung – andere kommen schon wieder davon ab

Auch die Johannes Kepler Universität hat kürzlich verlautbart, mit verschiedenen Armbändern auf Stigmatisierung setzen zu wollen. „Mittlerweile scheint die JKU wieder von diesem Plan abzurücken. Auch sie hat erkannt, dass dies nur eine weitere Spaltung der Menschen vorantreibt. Leider fehlt der SPÖ und der ÖVP diese Erkenntnis. Sie haben offenbar kein Problem damit, ungeimpfte Personen schon von weitem sichtbar zu kennzeichnen. Das halte ich für sehr gefährlich und untragbar. Ich stehe für die Freiheit der Menschen und wie diese Causa rund um den Urfix wieder einmal zeigt, gibt es diese Freiheit nur mit uns Freiheitlichen“, so Hein abschließend.

Statement von Vizebürgermeister Hein zu neuen Corona-Beschränkungen

„Die türkis-grüne Bundesregierung treibt die Spaltung der Gesellschaft mit diesen Maßnahmen weiter voran. Ab 15. September werden Ungeimpfte schon an der für sie verpflichtenden FFP2-Maske im Handel erkennbar sein. Diese Stigmatisierung lehne ich entschieden ab. Jeder soll für sich selbst entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht. Solche spalterischen Maßnahmen der Politik braucht es dazu ganz sicher nicht“, stellt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein klar. Hein weist darüber hinaus darauf hin, dass die türkis-grüne Bundesregierung den Linzern ihren Urfahranermarkt vermutlich verwehren wird: „Die erste Stufe des von der Regierung angekündigten ´Stufenplans´ tritt mit 15. September in Kraft. Da wird es nicht lange dauern, bis die zweite Stufe kommt. Mit dieser würde die türkis-grüne Regierung eine ´2G-Regel´ für den Urfix schaffen und alle Ungeimpften wären damit ausgeschlossen. So kann keine vernünftige Veranstaltung abgehalten werden“, ist sich Hein sicher.

Hein: Sündteures Urfix-Corona-Konzept ist untragbar

Linzer FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Markus Hein: „Das 230.000 Euro teure Corona-Konzept für den Urfahranermarkt von Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Baier ist für uns Freiheitliche untragbar. Unnötige verschiedene Kennzeichnungen, ein fehlerhaftes Verkehrskonzept und keinerlei Kommunikation prägen diese Causa. Dem können wir im Stadtsenat nicht zustimmen. Außerdem ist fraglich, ob die türkis/grüne Bundesregierung nicht ohnehin die Durchführung des Urfix verhindern wird.“

„Wir Freiheitliche können dem aus dem Ruder gelaufenen Corona-Konzept für den Urfahranermarkt im Stadtsenat nicht zustimmen“, stellt der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein eingangs klar und erklärt: „Wir wollen, dass die Linzerinnen und Linzer unbeschwert feiern können. Das ist mit diesem Konzept aber leider nicht möglich. Die unterschiedliche Kennzeichnung von Geimpften und Getesteten lehnen wir ganz klar ab. Die ´3G-Regel´ gilt für alle gleich, es ist absolut unnötig für alle weithin sichtbar zu kennzeichnen, welche ´gleicher´ sind als andere. Darüber hinaus ist die Verkehrslösung unbefriedigend. Der Treppelweg, der täglich von unzähligen Sportlern genutzt wird, soll einfach tagelang ersatzlos gesperrt werden. Das halte ich nicht für vertretbar“, führt Hein aus und weist auf einen Aspekt ganz besonders hin: „Ich als zuständiger Verkehrsreferent wurde über keinerlei Maßnahmen informiert. Ich habe nur über Umwege von diesem Konzept erfahren, Marktreferent Vbgm Baier hat mich auf Nachfrage lediglich an die städtische Bezirksverwaltung verwiesen. Diese hat es mir schließlich, nachdem sie ein OK von Bürgermeister Luger einholen musste, weitergegeben. Das kann ja wohl wirklich nicht sein. Auch dem freiheitlichen Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml, der wohl über ein Corona-Konzept informiert sein sollte, wurde bis heute das Konzept nicht vorgelegt. Transparenz und gute Kommunikation sehen ganz anders aus.“

Ist die ganze Aufregung überhaupt nötig?

Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Baier haben das ´Projekt´ Covid-Konzept für den Urfahranermarkt an sich gezogen und wollen es scheinbar gemeinsam durchpeitschen. „Wenn sie keinerlei Gespräche mit uns Freiheitlichen suchen und dieses mangelnde Konzept verwirklichen wollen, dann müssen sie auch selbst dafür geradestehen. Deshalb können und werden wir dem Konzept am Donnerstag im Stadtsenat nicht zustimmen“, so Hein, für den fraglich ist, ob die Aufregung rund um das 230.000 Euro teure Konzept überhaupt nötig ist: „Bevor es dazu viel Theater gibt, sollte ÖVP-Vizebürgermeister Baier bei seinen Parteikollegen in Wien nachfragen, ob der Urfahranermarkt ab 2. Oktober überhaupt stattfinden kann. Es sieht nämlich eher so aus, als würden ÖVP und Co. schon sehr bald wieder die Menschen einschränken und solche Veranstaltungen verbieten. Wir Freiheitliche möchten den Menschen ein schönes und unbeschwertes Fest ermöglichen. Das ist unter den aktuellen Umständen rund um das Corona-Konzept leider nicht möglich.“

Hein: Keine Freunde des Eissports im Linzer Gemeinderat

Klimafreundliche Kunsteisflächen erhielten eiskalte Abfuhr

„Eislaufen erfreut sich bei der Linzer Bevölkerung größter Beliebtheit. Naturbedingt war Eislaufen bis dato immer nur im Winter bei entsprechenden Witterungsverhältnissen möglich und die Bewirtschaftung der Eislaufflächen mit entsprechenden Kosten verbunden. In den immer wärmer werdenden Winter wird die Erhaltung von Natureisflächen immer teurer. In der jüngeren Vergangenheit haben findige Anbieter diese Problematik erkannt und begonnen, Ersatzmaterial für das herkömmliche Eis zu erzeugen und erfolgreich zu vermarkten. Dieses innovative Verfahren hätte für die Stadt viel Potenzial geboten“, erklärt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein den Hintergrund des freiheitlichen Gemeinderatsantrages.

Die synthetischen Platten werden, ähnlich wie Puzzle-Teile, zusammengelegt. Dadurch entstehen beliebig große Kunsteisflächen, die sich zum Eislaufen oder auch zum Eisstockschießen eignen. Der Auf- und Abbau gestaltet sich sehr einfach und schnell. Die Ausgaben der Stadt Linz für die Wartung und Pflege von Eislaufflächen sind im Gegensatz zu einer Natureisfläche relativ gering. Zum Reinigen der Fläche reicht pures Wasser aus.

„Eine solche Eisfläche hätte beispielsweise am Jahrmarktgelände oder unter einer der neuen Donaubrücken angeboten werden können. So wäre das Eislaufen oder auch Eisstockschießen das ganze Jahr über möglich. Sowohl die Jahrmarktfläche außerhalb der Jahrmärkte oder auch die Flächen unter den Brücken wären so besser genutzt. Dadurch hätte die Ausübung des Eissports von den Jahreszeiten und auch vom Wetter unabhängig gemacht werden können. Leider haben die anderen Fraktionen im Gemeinderat für einen klimafreundlichen Eisplatz nichts übrig. Es sollen weiterhin Eisflächen in den immer wärmer werdenden Winter mit hohem Aufwand gekühlt werden. Eine vertane Chance für eine Stadt, die gerne als die innovativste Österreichs präsentiert wird. Beim Sportlichen hört die Innovation auf. Da der Antrag im Gemeinderat im Sande verlaufen ist, bleibt als letzte Option nur mehr das direkte Gespräch mit der Linz AG. Der Bedarf dafür ist jedenfalls gegeben, wie der Andrang auf den bereits bestehenden Eislaufflächen beweist. Mit dem Kunsteis könnten wir mehr und vor allem kostengünstigere Eisflächen für die Bevölkerung unserer Heimatstadt anbieten“, klärt Hein abschließend über die weiteren Vorteile seines Antrages auf.