Hein: Videokonferenz der Linzer Stadtregierung zum Autokino brachte Neuigkeiten

Gleich drei Betreiber wollen Autokino ausrichten

Heute fand am frühen Nachmittag die von Bürgermeister Klaus Luger angekündigte Videokonferenz für die Zwischennutzung des Urfahraner Jahrmarktgeländes statt. Dabei wurden einige Vorschläge, wie das Gelände im Sommer während COVID-19-Zeiten genutzt werden könnte, diskutiert.

Neben einer Gastro-Idee mit Foodtrucks haben sich gleich drei Interessenten für ein Autokino gemeldet. Zwei Interessenten haben sich bei Vizebürgermeister Bernhard Baier und ein Interessent, wie bereits medial berichtet, bei Vizebürgermeister Markus Hein gemeldet. Warum Vizebürgermeister Baier erst bei der Konferenz bekannt gab, dass es zwei weitere Betreiber für ein Autokino gibt, ist Hein nicht bekannt. Wichtig ist, dass jetzt alle drei Bewerber von den zuständigen Stellen unabhängig und fair behandelt werden. Sollten alle drei Konzepte einen vergleichbaren Leistungsumfang bieten, dann muss der sportliche Gedanken im Vordergrund stehen und es muss gelten: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, so Hein abschließend.

Hein: Linzer Autokino am Urfahraner Marktgelände soll ehestmöglich Realität werden

Wesentliche Planungsgrundlagen sind bereits vorhanden

„Erste Berichte aus Deutschland zeigen, dass es dort zu einem Revival von Autokinos kommt. Auch wir sollten diese attraktive Freizeitmöglichkeit am Linzer Urfahraner Marktgelände ehestmöglich zur Realität werden lassen. Es gibt in Österreich keine zweite Stadt mit einer derart attraktiven Autokinofläche direkt an der Donau. Ich erwarte mir einen durchschlagenden Erfolg dieses Projekts für unsere gesamte Metropolregion“, erklärt der Linzer Infrastrukturreferent Markus Hein.

Durch die Corona-Krise ist es zu massiven Einschränkungen in unserer Freizeitgestaltung gekommen. Lokale und Kinos bleiben geschlossen, große Feiern und Veranstaltungen sind abgesagt und auch der traditionelle Urfahraner Markt kann nicht stattfinden. „Auch im Bereich der Freizeitgestaltung müssen wir coronagerechten Ersatz schaffen. Ein Autokino am Urfahraner Marktgelände kann schnell umgesetzt werden, da die wesentlichen Planungsgrundlagen dafür bereits vorhanden sind. Gemeinsam mit dem renommierten Kinobetreiber Hollywood Megaplex wird dieses Projekt derzeit entwickelt. Es freut mich besonders, hier ein Familienunternehmen mit Wurzeln in Oberösterreich mit an Bord zu haben“, so Hein weiter.

„Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit der Stadt Linz an diesem wunderschönen und perfekt gelegenen Platz eines der schönsten Autokinos Österreichs umsetzen können“, erklärt Mario Hueber, Geschäftsführer des Hollywood Megaplex. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, zusammen mit der Stadt Linz ein möglichst breites Angebot für alle anzubieten, um trotz Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen eine sichere Freizeitgestaltung in den kommenden Monaten zu bieten.“

Als Veranstaltungsfläche liegt das Urfahraner Marktgelände schon zu lange brach – das soll sich jedoch bald ändern. „Der Betrieb eines Autokinos soll am Urfahraner Marktgelände vorerst über den Sommer erfolgen. Wir wollen mit ca. 250 Autos starten. Die Investitionskosten für eine Variante mit Leinwand und Projektor für Abendvorstellungen würden sich auf ca. € 80.000,-  belaufen. Bei einer LED-Wand wären es ca. € 100.000,- – es sind damit aber auch Vorstellungen untertags möglich“, führt Hein abschließend aus.

 

Hein/Raml: Urfahraner Markt als Parkplatz rechtlich nicht möglich; Kurzparkzonen müssen aufgehoben werden

Menschen, die den Notbetrieb aufrecht erhalten, sollen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes parken

„In der heutigen Beratung des Stadtsenats wurde neben vielen anderen wichtigen Themen auch die Möglichkeit eines temporären Parkplatzes am Urfahraner Markt besprochen. Durch eine temporäre Aufhebung des bestehend Parkverbots können  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf das eigene KFZ zurückgreifen. Dies würde die Ansteckungsgefahr gegenüber dem öffentlichen Verkehr deutlich verringern. Die rechtliche Prüfung ist nunmehr abgeschlossen. Es ist in Österreich nicht einmal in der momentanen Notfallsituation möglich hier von der Flächenwidmung abzusehen“, erklärt er freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein: „Jedenfalls stehen aber derzeit noch die Parkplätze des AEC zur Verfügung, die aufgrund des eingestellten Betriebs im AEC derzeit nicht benötigt werden. Daher ersuchen wir die Geschäftsführung des AEC vorübergehend auf die Einhebung von Parkgebühren zu verzichten. Somit würden zumindest 118 zusätzliche Parkplätze ganztägig und kostenlos zur Verfügung stehen.“

Der für Parkraumbewirtschaftung zuständige Stadtrat Michael Raml tritt ergänzend dafür ein, ab Dienstag die Kurzparkzonen (sowohl gebührenpflichtig als auch gebührenfrei) bis auf weiteres aufzuheben. Mit der Überwachung der kostenpflichtigen Kurzparkzonen ist ein privates Sicherheitsunternehmen beauftragt, das diesen Vorschlag nachvollziehen kann und das bestehende Vertragsverhältnis mit der Stadt vorläufig aussetzen würde. „Wir werden diesen Vorschlag um 15 Uhr im Krisenstab beraten. Ich hoffe, dass Bürgermeister Klaus Luger meine Einschätzung teilt, dass jede Minimierung der Ansteckungsgefahr wichtiger ist als – ohnehin stark zurückgehende – Parkeinnahmen“, erklärt Raml weiter.

Hein und Raml abschließend unisono: „Es sind bereits Linzer Krankenhäuser und Einsatzorganisationen mit dem Ersuchen an uns herangetreten, ihren Mitarbeiten eine gefahrlose Anreise zu ermöglichen. Für uns ist klar, dass Menschen, die das Notsystem aufrechterhalten, gefahrlos ihren Arbeitsweg bewältigen müssen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen damit kostenlos und ganztägig in der Nähe ihres Arbeitsplatzes parken. Aus diesem Grund werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass die Kurzparkzonen aufgehoben werden.“

Hein/Raml: Jahrmarktgelände für das Parken während der Krise freigeben – Kurzparkzonen aussetzen

Jede Maßnahme, die die Ansteckungsgefahr reduziert, muss in Erwägung gezogen werden

„Viele Menschen, die regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel in Linz nutzen, sind bezüglich Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus sehr verunsichert. Besonders während den Stoßzeiten, wenn man nahezu Nase-an-Nase in Bus oder Bim steht, ist die Ansteckungsgefahr groß“, erklärt der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir vorübergehend das Jahrmarktgelände in dieser Ausnahmesituation wieder zum Parken freigeben. Die zuständige Fachabteilung wurde bezüglich rechtlicher Prüfung bereits ersucht. Auch die temporäre Aussetzung aller Linzer Kurzparkzonen würde große Abhilfe schaffen. Gemeinsam mit dem für Parkraumbewirtschaftung zuständigen Referenten Stadtrat Michael Raml lasse ich auch diesen Schritt prüfen.“

Bei einer temporären Aufhebung des Verbots und der Kurzparkzonen könnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf das eigene KFZ zurückgreifen. „Dies würde die Ansteckungsgefahr gegenüber dem öffentlichen Verkehr deutlich verringern. Die Empfehlung zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Arbeitsplatz zu erreichen, hilft nicht wirklich jedem, denn manche Anreisewege sind dafür einfach zu lang!“, sagt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml.

Hein sieht auch keine Gefahr, dass sich dadurch die Verkehrssituation anspannen könnte: „Nachdem auch die Arbeitswelt z. B. mit mehr Home-Office entgegensteuert, Schulen und Universitäten geschlossen sind und auch viele Veranstaltungen abgesagt wurden, rechne ich mit keiner Zuspitzung der Stausituation!“ Für Hein haben Maßnahmen, die ein weiteres Ausbreiten des Virus verhindern, oberste Priorität. „Verkehrspolitische Ablenkungsmanöver, die sich in dem Fall gegen den Individualverkehr richten, haben in dieser Ausnahmesituation keinen Platz!“, so Hein abschließend.

Hein: Neuer Zwist droht bei Verlegung der Schiffsanlegestelle Römerbergtunnel nach Urfahr

Nutzungskonflikte mit Freizeitsportlern, Radfahrern und Spaziergängern vorprogrammiert

Die Schifffahrt auf der Donau kommt in Linz nicht zur Ruhe. Nachdem bekannt wurde, dass die Absicht besteht, die Schiffsanlegestelle beim Römerbergtunnel nach Urfahr zu verlegen, sind neue Konflikte vorprogrammiert. „Schiffe ab einer gewissen Breite ragen, wenn sie sich an der Römerberg-Lende festmachen, in die Fahrrinne der Donau. Daher wurde die Idee geboren, diese Anlegestelle auf die andere Seite der Donau zu verlegen“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Die Idee schien anfänglich auch gar nicht schlecht. Doch der gewünschte Umsetzungswunsch würde nur das leidige Problem mit den Bussen auf die andere Seite verschieben! Was ist während des Urfahraner Marktes? Eine Lösung sieht für mich anders aus!“

Hein spricht sich daher gegen diese Verlegung aus, denn die Absicht, über das Jahrmarktgelände und den Treppelweg, der im Eigentum der ViaDonau steht, Busse bis direkt vor die Anlegestelle vorfahren zu lassen, sei nur eine Problemverlagerung. „Wenn wir Busse wirklich bis zur Anlegestelle vorfahren lassen würden, liegen Nutzungskonflikte, wie wir sie aus dem Donaupark kennen, auf der Hand! Die Leidtragenden wären wieder nur die Linzer und Linzerinnen.“ Hein hat bereits rechtliche Prüfungen in Auftrag gegeben, ob die Stadt eine Zufahrt von Bussen verhindern kann, denn der Treppelweg, der nicht im Eigentum der Stadt steht, ist nur über Grundstücke der Stadt Linz erreichbar. „Wenn es uns nicht gelingt ein Zufahrtverbot für Busse zu erwirken, müssen wir alles unternehmen, um die Verlegung der Schiffsanlegestelle zu verhindern, sonst ist das nächste Bus-Chaos in Linz vorprogrammiert!“, kündigt Hein abschließend an.

Sommer, Sonne, Schlittschuhlaufen am Urfahraner Jahrmarktgelände!

Freizeitspaß durch innovative „Like-ICE“-Fläche direkt an der Donau

Mit einem innovativen Vorschlag für die Nutzung des Urfahraner Jahrmarktgeländes lässt Vizebürgermeister Markus Hein aufhorchen: „Ganzjährig könnte in Linz zukünftig eine Eislauffläche direkt an der Donau zur Verfügung stehen. Ob in der Freizeit oder auch im Schulbetrieb lassen sich die selbstschmierenden Kunststoffplatten der Firma Like-Ice ohne hohen Energieaufwand zu jeder Jahreszeit nutzen.“

Im Selbsttest hat sich der freiheitliche Infrastrukturreferent auf die innovative „Eis“-Fläche gewagt und ist seither hellauf begeistert: „Die Like-ICE wird bereits erfolgreich in der Zusammenarbeit mit Profis genutzt. Es weißt eine Gleitfähigkeit auf, die zu 80 % der von echtem Eis entspricht. Gerade für Anfänger ist das Kunsteis optimal geeignet, um spielerisch das Eislaufen zu erlernen.“

Neben dem Freizeitspaß spricht aber auch die hohe Energieeffizienz für Like-ICE. Ohne großen Energieaufwand für die Kühlung oder die Bearbeitung mit teuren Maschinen kann das synthetische Eis sehr einfach auf und wieder abgebaut werden. „Mit leistbaren Anschaffungs- und sehr geringen Betriebskosten wäre die künstliche Eisfläche nicht nur klima- sondern auch budgetverträglich. Neben Schulsport, Eishockey und Freizeiteislaufen sind die Flächen auch für das Eisstockschießen bestens geeignet. Linz könnte hier seinem Ruf als Innovationsstadt gerecht werden und den Linzern eine attraktive Freizeitfläche an der Donau zurückgeben.“

Ein Video zur Testfahrt von Vbgm Hein finden Sie hier: https://youtu.be/ll5aw0VlYX4
Nähere Informationen zum Anbieter sind hier zu finden: https://www.like-ice.com/

Hein: Wohnmobile statt AEC-Besucher nutzen den Privatparkplatz des AEC am Jahrmarkt

Zwischenstopp für Reisende wäre denkbar – ist rechtlich zurzeit aber nicht möglich

In den letzten Wochen haben die Wohnmobile am AEC-Parkplatz, der eigentlich im Zuge des Bauverfahrens als Parkplatznachweis für Besucher des AEC und Cubus gilt, enorm zugenommen. „In den frühen Morgenstunden sind 30 oder mehr Wohnmobile keine Seltenheit mehr“, berichtet Infrastrukturreferent Markus Hein: „Es ist sicher ein nettes Körberlgeld für das AEC, aber sicher nicht im Sinne des Erfinders. Der Parkplatz ist für Besucher und nicht für auswertige Camper gedacht!“

Dass ein entsprechender Bedarf für Wohnmobile in der Stadt vorhanden sein dürfte, zeigt die derzeitige Situation. „Es ist auch in anderen Großstädten nicht unüblich, solche Flächen für Reisende als Zwischenstopps anzubieten. Natürlich wäre das Jahrmarktgelände wegen seiner Größe und Lage bestens dafür geeignet. Erlaubt ist es zurzeit allerdings wegen der fehlenden Widmung nicht“, erklärt Hein: „Wenn wir dieses Angebot Reisenden zur Verfügung stellen wollen, müssen wir eine entsprechende Umwidmung in die Wege leiten. Ich stehe dem offen gegenüber!“

Das Jahrmarktgelände ist wegen seiner Mischnutzung und Lage – Retentionsgebiet – ein nicht ganz unproblematisches Areal. Bauliche Anlagen dürften nicht errichtet werden. „Duschen oder WCs müssten mobil sein, damit im Falle eines Hochwassers diese auch wieder rasch entfernt werden können“, erklärt Hein: „Wenn rechtlich gesehen mobile Toilettenanlagen einer Strom-, Wasser- und Abwasserversorgung nichts im Wege steht, könnte ein eigener Bereich (nicht der AEC-Parkplatz) des Jahrmarktgeländes als Zwischenstopp legal und einem entsprechenden Tarifsystem durchaus interessant und realisierbar sein!“ Eine Renaissance eines Pendlerparkplatzes gibt Vizebürgermeister Hein aber eine klare Absage: „Das wäre verkehrspolitisch der falsche Weg und kommt für mich nicht in Frage!“