Hein: Lässt VP-Baier die Linzer Märkte bewusst im Stich?

Linzer FPÖ fordert Aufklärung über Urfix und Zusage für Christkindlmärkte im Gemeinderat

„Der Urfahraner Herbstmarkt kann leider nicht stattfinden“ verlautbarte der Linzer VP-Marktreferent Bernhard Baier Anfang August zum Leidwesen zahlreicher Schausteller, Gastronomen und unzähliger Linzer. Obwohl Baier noch zuvor medienwirksam verlautbarte, ein Konzept für einen corona-gerechten Herbstmarkt zu finden. „Der Markt ´kann´ sehr wohl stattfinden. Dem Marktreferenten fehlt wohl nur der Wille ihn durchzuführen. Findige Schausteller haben der Stadt ein fix fertiges Konzept(!) für einen Markt vorgelegt, das den Covid-Bestimmungen lupenrein entspricht. Sie haben es sogar in Ansfelden schon durchgeführt. Das Konzept wurde aber einfach abgewürgt“, informiert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. „Vbgm Baier erklärte in der von uns Freiheitlichen angestoßenen Diskussion über einen corona-gerechten ´Urfix-light´, dass Schausteller kein Interesse an so etwas haben würden. Für mich sieht das aber gänzlich anders aus. Was in Ansfelden möglich ist, muss in Linz auch möglich sein! Viele Ungereimtheiten ergeben sich in der Diskussion rund um die Urfix-Absage. Wir fordern deshalb, dass Baier die Karten auf den Tisch legt. Mit einer Anfrage im Gemeinderat wollen wir Antworten von ihm bekommen. Antworten darauf, ob das fix fertige Konzept überhaupt geprüft wurde. Oder, ob er tausende Linzer und den traditionellen Urfix einfach so links liegen gelassen hat“, so der Freiheitliche.

Damit die Linzer Christkindl- und Adventmärkte nicht das selbe Schicksal wie den Urfix ereilt, werden die Linzer Freiheitlichen auch dazu im Gemeinderat tätig. „Die Linzer dürfen nicht auf ihre Christkindlmärkte verzichten müssen. Vbgm Baier muss jedenfalls sicherstellen, dass diese in weitgehend gewohnter Form ablaufen. Nachdem er den Bürgern nun schon den Urfahraner Markt genommen hat, muss er ihnen zumindest die Christkindlmärkte lassen“, fordert Hein. „Deshalb wird der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr einen Antrag einbringen, der Vbgm Baier auffordert, ein Konzept für die Durchführung der Märkte zu erarbeiten.“

Hein will Urfix-light – Mit mehr Ehrgeiz und Kreativität wäre es rechtlich auch möglich

Vbgm Hein fordert das Ausschöpfen aller rechtlichen Möglichkeiten

Wegen der Corona-Krise oder vielleicht wegen der Ideenlosigkeit des zuständigen Linzer VP-Marktreferenten Vbgm Bernhard Baier wurde der traditionelle Herbst-Urfix schon vor Wochen einfach abgesagt. Schausteller, Gastronomen und alle potenziellen Besucher somit im Stich gelassen. „Kreative Lösungen anstatt Ideenlosigkeit sind gefordert. Eine an die neuen Gegebenheiten angepasste Version des Marktes muss auch unter den derzeitigen Bedingungen möglich sein!“, fordert der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein. „Schausteller könnten beispielsweise einen eigenen abgegrenzten Veranstaltungsbereich mit einer Besucherobergrenze bekommen. Daneben aufgestellte Imbiss-, Streetfood- und Verkaufsstände wären – wie auch der Christkindlmarkt – ein zulässiger Markt und keine Covid-begrenzte Veranstaltung. Auf Großzelte wird man aber wohl verzichten müssen. In dieser Light-Variante könnte der Herbstmarkt ohne Weiteres stattfinden.  Vbgm Baier muss einfach nur neue Ansätze andenken, anstatt zum Leidwesen aller die für ihn einfachste Lösung, nämlich eine Absage, zu wählen. Damit stößt er den krisengebeutelten Marktfahrern und Schaustellern nur vor den Kopf“, bringt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister ein neues Konzept ins Spiel.

Der Vizebürgermeister gibt zu bedenken, dass auch der Wiener Prater, die Salzburger Festspiele und sogar Großdemonstrationen erlaubt sind. „Es wird wohl auch möglich sein, einen kleinen Herbstmarkt für die Linzerinnen und Linzer zu realisieren. Andere Städte leben bereits wirksame Konzepte – in Linz bringt Marktreferent Baier schlichtweg nichts hervor – klar, eine einfache Absage macht weniger Arbeit. Dass viele wegen seinem Unwillen und seiner Ideenlosigkeit wieder durch die Finger schauen müssen, ist nicht fair. Die Corona-Krise stellt unsere Heimatstadt vor neue Herausforderungen. Nur wenn wir diesen mit der nötigen Kreativität und Ehrgeiz begegnen, können wir sie auch lösen“, bekräftigt Hein abschließend.