Hein: Nächste städtebauliche Kommission am Start – klare Ziele formulieren

Potentiale entlang der Salzburger Straße entwickeln und aktiv mitgestalten

Im März 2019 wurde die städtebauliche Kommission als Instrument der qualitativen Stadtentwicklung durch den Gemeinderat eingesetzt. Seither konnten konkrete Entwicklungsvorgaben zur Neugestaltung von sechs Standorten in Linz gegeben werden:

Post City Linz (Jänner 2019)
Nestlé-Gründe (März 2019)
Hafenstraße/XXXLutz (Juli 2019)
Schillerpark (September 2019)
Pichling (Februar 2020)
Schlachthof Linz (Oktober 2020)

„Die städtebauliche Kommission unterstützt uns bei wichtigen Planungsaufgaben in unserer dynamisch-wachsenden Landeshauptstadt. Dieses moderne Instrument darf den COVID19-Maßnahmen und dem Regierungslockdown nicht zum Opfer fallen. Wir suchen deshalb derzeit nach Möglichkeiten, auch die für Mitte November geplante Kommissionssitzung abzuhalten. Thema dieser Sitzung ist die Entwicklung entlang der Salzburger Straße“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

Gerade im Linzer Süden bedarf es einer größeren räumlichen und zeitlichen Perspektive. Das Planungsgebiet reicht daher von der Kreuzung Laskahofstraße und Salzburger Straße bis zur Trasse der Pyhrnbahn. „Dieses Gebiet wurde bisher nicht aktiv städtebaulich gestaltet. Eher zufällig hat sich aber trotzdem eine Zentrumsfunktion für den gesamten Stadtteil Neue Heimat herausgebildet. Wir müssen hier dringend proaktiv Rahmenbedingungen vorgeben und das öffentliche Interesse definieren. Innerhalb dieses Rahmens können sich Bauträger und Architekten entsprechend entfalten. Die Ergebnisse und Zusammensetzung der städtebaulichen Kommission sind vollkommen transparent und auf der Web-Site der Stadt Linz abrufbar“, führt Hein weiter aus.

„Die Entwicklung von Potentialen darf nicht mehr dem Zufall überlassen werden. Entlang der Salzburger Straße sind bereits verschiedene Projektentwicklungen unterschiedlich weit fortgeschritten. Neben noch brachliegenden Flächen gibt es konkrete Umbauprojekte und gleich mehrere Ideen für neuen Wohnbau. Momentan besteht für uns die Möglichkeit, gestaltend einzugreifen. Diese Chance dürfen wir uns keinesfalls entgehen lassen. Mit der städtebaulichen Kommission ist es gelungen, die Stadtplanung vom Reagieren ins Agieren zu transformieren“, so Hein abschließend.