Hein: Ab heute ist Klosterstraße für den Durchzugsverkehr gesperrt

Fußgängerzone Rathausgasse – bereits erste positive Bilanz

Mit der heutigen Sperre der Klosterstraße für den Durchzugsverkehr ist der letzte Schritt zum autofreien Hauptplatz umgesetzt. Diese Verkehrsberuhigung ist so verordnet, dass sie sich mit der lokalen Wirtschaft verträgt. „Wir werden uns die Auswirkungen natürlich genau ansehen. Wenn es nicht funktioniert, d. h., wenn es zu erheblichen Stauungen in den umliegenden Straßen kommt, werde ich den Test, der bis zum Schulbeginn angesetzt ist, vorzeitig abbrechen. Da aber die Rathausgasse bereits gezeigt hat, dass sie funktioniert, wäre diese von einem etwaigen Abbruch in der Klosterstraße nicht betroffen“, erklärt der für den Verkehr zuständige Linzer Vizebürgermeister Markus Hein.

„Erste positive Bilanz gibt es bereits aus der Rathausgasse. Seit 14 Tagen ist diese eine Fußgängerzone. Das war auch der erste Schritt zum Testbetrieb des autofreien Linzer Hauptplatz über die Sommermonate“, informiert Hein: „Bis jetzt, obwohl die Fußgängerzone noch deutlich vor Ferienbeginn umgesetzt wurde, sind keine Verkehrsprobleme bekannt. Die meisten Autofahrer haben sich bereits an die neue Verkehrsführung gewöhnt. Vereinzelt fahren noch Autos durch. Aber auch das wird sich noch einspielen. Es kam auch zu keinen nennenswerten Verzögerungen an der Unteren Donaulände.“

Hein ist sehr erfreut, dass sich die Kritiker der Fußgängerzone geirrt haben, denn sie scheint zu funktionieren. Diese positive Bilanz zeigen zumindest die ersten beiden Wochen. „Es ist wichtig, dass man sich als Verkehrsreferent auch was zutraut. Wenn jede Kritik dazu führen würde, dass einen der Mut verlässt, hätten wir Stillstand“, erklärt Hein und führt weiter aus: „Jeder kannte die unbefriedigende Situation. Stoßstange an Stoßstange reihten sich die Autos in der Rathausgasse. Für Anrainer, Fußgänger und Radfahrer war diese Situation nahezu unerträglich. Mit der neuen Fußgängerzone schaffen wir mehr Komfort für schwächere Verkehrsteilnehmer und legen ein klares Bekenntnis zur Förderung der sanften Mobilität ab.“

Hein: Erster Schritt zum autofreien Hauptplatz ist bereits umgesetzt

Die Rathausgasse ist ab sofort eine Fußgängerzone – Aufatmen für lokale Wirtschaft

„Die enge Linzer Rathausgasse ist seit gestern 9:30 Uhr eine Fußgängerzone. Das ist auch der erste Schritt zum autofreien Linzer Hauptplatz“, erklärt der für den Verkehr zuständige Vizebürgermeister Markus Hein: „Jeder kannte die Situation. Stoßstange an Stoßstange reihten sich die Autos in der Rathausgasse. Für Anrainer, Fußgänger und Radfahrer war diese Situation nahezu unerträglich. Mit der neuen Fußgängerzone legt die Stadt Linz auch ein klares Bekenntnis zur Förderung der sanften Mobilität ab.“

Der nächste Schritt ist das Durchfahrtsverbot in der Klosterstraße. Dieses soll, wenn es nach Vizebürgermeister Hein geht, am 15. Juli umgesetzt werden. Das Durchfahrtsverbot wird so verordnet, dass es mit der lokalen Wirtschaft verträglich sein wird. Somit profitiert nicht nur der Hauptplatz direkt davon, sondern auch die Klosterstraße selbst. Hein verspricht: „Wir werden uns die Auswirkungen genau ansehen. Ich habe stets gesagt, wenn die Sperre nicht klappt, d. h. wenn es zu erheblichen Stauungen kommt, wird der Test in der Klosterstraße auch wieder abgebrochen. Ich bin aber zuversichtlich, dass der Testbetrieb diesen Sommer, in dem viele Menschen noch auf Kurzarbeit sind, funktionieren wird.“

„Es ist uns bewusst, dass es sicher einige Tage dauert, bis sich alle motorisierten Verkehrsteilnehmer an die neuen Gegebenheiten angepasst haben werden. Viele fahren natürlich aus alter Gewohnheit noch durch die Rathausgasse. Wir sind auch mit dem Linzer Stadtpolizeikommando in Kontakt, um sicherzustellen, dass die Fußgängerzone auch eingehalten wird. In dieser Woche sollten aber die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam gemacht und nicht gleich abgestraft werden“, erklärt Hein abschließend.

Hein: Rathausgasse könnte bereits über Sommermonate Fußgängerzone werden

Fußgängerzone in Pfarrgasse war erster Mosaikstein für mehr städtische Lebensqualität

Mit einem neuen Vorhaben lässt der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein jetzt aufhorchen. Er könne sich gut vorstellen, dass die Rathausgasse in Linz über die Sommermonate zu einer Fußgängerzone wird. Die Verkehrszahlen in den Sommermonaten würden dies sicher zulassen, ist Hein überzeugt: „Wegen des geringeren Verkehrs im Sommer wäre dies mit der späteren Situation, wenn alle Donaubrücken fertig sind, vergleichbar. Wir können die Zeit nun dazu nutzen, dies auch im Echtbetrieb zu testen und den Verkehr auf die Hauptverkehrsachsen zu bündeln. Dazu muss natürlich auch die Einbahnregelung in der Neutorgasse umgedreht werden!“, kündigt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein an.

„Linz errichtet in den nächsten Jahren vier neue Donaubrücken. Jede dieser Brücken wird ihren Beitrag dazu leisten, die Straßen im Bereich um den Hauptplatz und der Donauländen zu entlasten“, erklärt Hein: „Spätestens nach Freigabe der vierten Donaubrücke (A26) werden wir ohnehin verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich des Linzer Hauptplatzes setzen, um den Durchzugsverkehr aus der inneren Stadt – die größtenteils nur schmale Gassen aufzuweisen hat – zu verbannen. Die Rathausgasse könnte, nach Umsetzung der Fußgängerzone Pfarrgasse, der erste spürbare Schritt Richtung autofreier Innenstadt und Hauptplatz sein!“

Dass eine autofreie Innenstadt die Lebensqualität erhöht, hat auch die noch sehr junge Fußgängerzone in der Pfarrgasse in ihrem ersten Jahr gezeigt. Statt Autos, die Stoßstange an Stoßstange parkten und das Leben der Anrainer erschwerten, dominierten in diesem Sommer schattige Schanigärten der ortansässigen Gastronomie, die auch zu einem längeren Verweilen einluden. „Ich bin davon überzeugt, dass die Linzer Altstadt und die Innenstadt rund um das Alte Rathaus mehr Potential hätten, wenn nicht der Durchzugsverkehr und parkende Autos überwiegen würden. Graz zeigt es vor, wie es funktionieren könnte!“, so Hein abschließend.