Hein stellt klar: Bergschlösselpark bleibt unberührt

Grüner Vorwahlkampf mit Umwidmungs-Hoax

Die Grüne Bildungsstadträtin Eva Schobesberger verbreitet mit ihrer heutigen Aussendung zu einer angeblichen Tiefgarage im Bergschlösselpark einen Umwidmungs-Hoax. Tatsächlich bleibt der Bergschlösselpark unberührt. „Es ist zwar richtig, dass der Antragsteller sowohl um eine Tiefgarage als auch um Oberflächenstellplätze in diesem Bereich angesucht hat. Fakt ist aber, dass diesem Ansinnen von Beginn an eine klare Absage erteilt wurde und außerdem dies dem örtlichen Entwicklungskonzept widersprechen würde“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Der Schutz dieser Parkanlage ist mir ein besonderes Anliegen. Tiefgaragen unter städtischen Parkanlagen wird es mit mir als zuständigem Planungsreferenten nicht geben. Unsere Parks dienen der Erholung der Linzer, sind Lebensraum für Tiere und Insekten, sowie eine natürliche Klimaanlage. Die Widmungsänderung am Bergschlössl betrifft lediglich das Sonderwidmung Bildungseinrichtung, die in eine Kerngebietswidmung umgewandelt wird. Diese Widmung ist besonders für innenstadtnahe Strukturen geeignet, um sie für die Stadt flexibler nutzbar zu machen. Der grünen Bildungsstadträtin rate ich zukünftig Unterlagen sorgfältig und sinnerfassend zu lesen, bevor sie mit Hoax-Meldungen die Linzerinnen und Linzer beunruhigt“, so Hein abschließend.

Sicherheitsstadtrat Raml: GWG-Park darf nicht zu neuem Junkie-Hotspot verkommen

Verstärkte Kontrollen sind bereits angeordnet und ein Alkoholverbot denkbar.

Die Beschwerden der Anrainer und Passanten rund um den GWG-Park in der Linzer Innenstadt häufen sich. „Immer öfter werden Vorfälle aus dem Park gemeldet. Herumlungernde unter Alkohol- oder Drogeneinfluss pöbeln Passanten an und stören lautstark bis in die Nacht hinein die Anrainer. So kann es nicht weitergehen. Die Linzer müssen sich sicher und wohl fühlen können, wenn sie durch einen Park spazieren“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Ich nehme diese Anliegen ernst! Deshalb habe ich den Linzer Ordnungsdienst mit Schwerpunktkontrollen im GWG-Park beauftragt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Ich ersuche dabei auch die Polizei um Unterstützung. Sollten wir mit erhöhter Präsenz und Kontrollen die Lage nicht in den Griff bekommen, werde ich weitere Schritte setzen. Auch ein Alkoholverbot, das schon den Hessenpark gerettet hat, ist für mich denkbar“, so der Sicherheitsstadtrat.