Hein/Raml: Linzer Ordnungsdienst fährt ab sofort mit tim-Autos

Schnellere Einsätze durch bessere Mobilität gewährleistet

Am vergangenen Donnerstag absolvierten die ersten Mitarbeiter des Linzer Ordnungsdienstes ihre Einschulung für das TIM-System der Linz AG. Im Laufe des August werden alle Mitarbeiter sukzessive diese Ausbildung durchlaufen. „Nachdem mein Büro bereits zu den Business-Nutzern des TIM-Angebots zählt, wird nun auch der Ordnungsdienst Kunde dieses Mobilitätsdienstes. Es ist wichtig, dass gerade städtische Einrichtungen hier mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Mobilitätsverhalten modernisieren“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

„Der Ordnungsdienst hat ein breites Aufgabenfeld quer durch das Linzer Stadtgebiet zu erledigen. Besonders die Kontrolle von illegalen Müllablagerungen oder Anrainerverpflichtungen am Stadtrand hat bislang viel Zeit in Anspruch genommen, weil die Anfahrt der Mitarbeiter mit Rad oder Öffis langwierig war. Mit der tim-Nutzung wird der Ordnungsdienst deutlich rascher zur Stelle sein zu können“, freut sich Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Mit derzeit fünf multimodalen Verkehrsknoten an den Standorten Hauptplatz, LINZ AG-Center, JKU, Tabakfabrik und Grüne Mitte haben Ordnungsdienstmitarbeiter jetzt die Möglichkeit, schnell und flexibel in Linz unterwegs zu sein. Neben dem ÖV und den magistratseigenen E-Fahrrädern wird damit eine weitere attraktive Möglichkeit zur Erledigung von Dienstwegen geschaffen.

Raml: Ordnungsdienst erledigt Einlasskontrolle im Neuen Rathaus

Wenig Andrang, Bürger sind verständnisvoll

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus bleiben die beiden Linzer Rathäuser seit Montag für den Kundenverkehr grundsätzlich geschlossen. Nur wer aufgrund einer behördlichen Erledigung unbedingt persönlich erscheinen muss, wird ins Neue Rathaus eingelassen. Das Bürgerservice bzw. die Abteilungen Aufenthaltsrecht und Substitution bleiben für diese Fälle geöffnet. Der städtische Ordnungsdienst kontrolliert die Eingänge.

 

Sicherheitsstadtrat Michael Raml berichtet vom heutigen Lokalaugenschein aus dem Neuen Rathaus: „Es hat sich offenbar schnell herumgesprochen, dass der Kundenverkehr auf das notwendigste Ausmaß eingeschränkt wurde. Alle paar Minuten ‚tröpfeln‘ Bürger ein und werden bereits außerhalb des Gebäudes von den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes professionell und freundlich angewiesen, wie weiter vorzugehen ist.“ Sie erfragen das Anliegen und sorgen dafür, dass sich nur wenige Personen gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten. „Bislang hat es damit noch überhaupt keine Probleme gegeben. Ich danke den Mitarbeitern und auch unseren Bürgern, dass damit alle gemeinsam zu einer möglichst gesunden Stadt beitragen!“