Renaturierung des Vormontageplatzes für die Neue Eisenbahnbrücke

Ausbau zum qualitätsvollen Naherholungsgebiet für die Linzer Bevölkerung

Nach der Verkehrsfreigabe der Neuen Eisenbahnbrücke läuft die Renaturierung des ehemaligen Vormontageplatzes auf der Urfahraner Seite auf Hochtouren. Diese Fläche von etwa 200 mal 60 Meter ist zum Zusammenbau der Brückentragwerke verwendet worden und soll nun zu einem qualitätsvollen Naherholungsgebiet an der Donau ausgebaut werden.

Zwei breite Betonstufenanlagen am Ufer machen eine Erholung direkt am Wasser möglich. Weiters wird der Bereich durch Kiesflächen, Flachwasserzonen und sechs Kurzbuhnen – kurze Dämme beziehungsweise Aufschüttungen im 90 Grad-Winkel zur Flussrichtung – entsprechend strukturiert und beruhigt. Unmittelbar unter dem Brückenobjekt wurden beidseitig der Donau die Flächen mit großformatigem Betonpflaster gestaltet. Die dadurch entstandenen Flächen können künftig von den Linzerinnen und Linzern kreativ genutzt werden. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden im Uferbereich Strauchgruppen sowie Stauden und Gräser und auf der Grünfläche 35 Bäume in Form einer zweireihigen Allee, welche im Zentrum halbkreisförmig ausgebildet wird, gepflanzt.

Direkt im Anschluss an die Ufergestaltung verläuft ein vier Meter breiter Rad- und Gehweg, der für das Naherholungsgebiet entsprechend für die sanfte Mobilität erschließt.

„Bereits jetzt lässt sich anhand der Fortschritte bei den Bauarbeiten erkennen, dass die Ufergestaltung mit besonderen Qualitäten aufwarten kann. So sind etwa die Kurzbuhnen und die Betonstufen bereits angelegt. Die Fertigstellung der Bau- und Bepflanzungsarbeiten ist für Spätherbst vorgesehen. Wir dürfen uns also bald auf die Eröffnung des Naherholungsgebiets an der neuen Eisenbahnbrücke freuen“, erklärt der Linzer Infrastrukturreferent Markus Hein.

Hein: Verurteile Vandalismus auf Neuer Eisenbahnbrücke aufs Schärfste

Linzer FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Markus Hein: „Nicht einmal eine Woche nach der Eröffnung der Neuen Eisenbahnbrücke ist sie bereits Opfer von Vandalismus. Skateboard-Fahrer haben durch die missbräuchliche Verwendung der Brücke die Beschichtung des Stahls massiv beschädigt. Das kann nachhaltige Folgen haben und verursacht große Kosten. Darüber hinaus wurde auch schon ein Brückenbogen beschmiert. Ich lehne solchen Vandalismus, den die Linzerinnen und Linzer ausbaden müssen, entschieden ab.“

Nicht einmal eine Woche ist die Neue Eisenbahnbrücke alt und schon haben es rücksichtslose Vandalen fertiggebracht, den Korrosionsschutz der Brücke stark zu beschädigen. „Ich verurteile diesen Vandalismus aufs Schärfste. Skateboard-Fahrer, die die Brücke missbräuchlich für ihre ´Tricks´ verwenden, haben bereits an einzelnen Stellen die Beschichtung des Stahls stark beschädigt. An den Kanten eines der Brückenbogen haben sie es fertiggebracht, die insgesamt fünf Farbschichten bis hin zum Stahl abzureiben. Das kann gravierende Langzeitschäden verursachen, da der Stahl ohne diese Beschichtung mit der Zeit rosten kann“, informiert der freiheitliche Linzer Infrastrukturreferent, Vizebürgermeister Markus Hein. „Die Neue Eisenbahnbrücke gehört allen Linzern. Dass ein paar wenige Vandalen durch ihre Rücksichtslosigkeit unser neuestes Bauwerk innerhalb weniger Tage nach seiner Eröffnung beschädigen, ist wahrlich enttäuschend. Die Leidtragenden sind die Linzerinnen und Linzer, die mit ihrem Steuergeld für die dringend notwendige Reparatur dieser Schäden – um das Entstehen von Roststellen zu verhindern – bezahlen müssen“, so Hein.

Graffitis und anderer Vandalismus sind Problem in Linz

So wie viele Unterführungen und auch Hausfassaden ist auch die Neue Eisenbahnbrücke bereits beschmiert und beklebt worden. „Sogar einer der Brückenbögen wurde schon durch Schmierereien verunstaltet. Leider kommt es in Linz oft zu Vandalenakten. Graffitis und Sticker prägen mancherorts das Stadtbild. Solche Taten sind immer sehr ärgerlich und die Reinigung kostet viel Geld. Diesen Vandalismus in unserer Stadt lehne ich gänzlich ab“, unterstreicht Hein und erklärt: „Zwar sorgen Graffitis und co. für viel Ärger und Kosten, sie verursachen aber keine teuren Langzeitschäden. Anders ist das bei den Beschädigungen der Neuen Eisenbahnbrücke durch die Skateboard-Fahrer. Dadurch können langfristig Kosten in Millionenhöhe entstehen. Ich glaube, ich kann sehr vielen Linzern aus dem Herzen sprechen, wenn ich sage: Das muss wirklich nicht sein.“

Vizebürgermeister Markus Hein nach schwerer Krankheit zurückgekehrt

In den kommenden Tagen wird er seine Tätigkeit Schritt für Schritt wieder aufnehmen

Nach einer mehrwöchigen, krankheitsbedingten Zwangspause hat der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein heute seinen Dienst wieder angetreten. Sein erster Termin führte ihn unmittelbar zur Neuen Eisenbahnbrücke, wo er sich persönlich ein Bild vom enormen Baufortschritt machen konnte. „Als mich vor einigen Wochen eine schwerwiegende Hirnblutung von einer Stunde auf die andere außer Gefecht setzte, war das eine unwirkliche Erfahrung. In solchen Situationen zeigt sich, wie unendlich wichtig Rückhalt durch die Familie im Leben ist. Daraus entstehen der Wille und die Kraft durchzukommen und sich zurück zu kämpfen. Deshalb habe ich heute überhaupt erst wieder die Möglichkeit, meine Tätigkeit als Infrastrukturreferent unserer Landeshauptstadt aufzunehmen“, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein zu seiner Rückkehr. „Mein besonderer Dank gilt neben meiner Familie, die mir eine große Stütze in dieser schweren Zeit war, besonders auch allen Ärzten, Pflegern und Therapeuten. Ich wurde in den vergangenen Wochen hervorragend betreut und konnte mich in meiner Reha sehr gut erholen.“

„In den kommenden Tagen werde ich Schritt für Schritt wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren. Ich bin erleichtert, dass diese schwere Erfahrung am Ende gut für mich ausgegangen ist und weiß es zu schätzen, mein normales Leben und meinen Beruf wieder aufnehmen zu können. Heute aus eigener Kraft über die fast fertige Eisenbahnbrücke gehen zu können, erfüllt mich Dankbarkeit und Demut. In diesem Sinne freue ich mich wieder mit vollem Einsatz für die Linzerinnen und Linzer in unserer Heimatstadt tätig sein zu dürfen“, schließt Hein.