Vizebürgermeister Markus Hein zu aktuellem Baufortschritt der neuen Eisenbahnbrücke

Vizebürgermeister Markus Hein ist über den aktuellen Baufortschritt der neuen Eisenbahnbrücke sehr erfreut. Die Schweißarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Mit der Herstellung der Fahrbahn wird am 12. April begonnen. Die Verkehrsfreigabe vor Schulbeginn ist das angestrebte Ziel.

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan. Die letzten großen Schweißnähte am Montagestoß auf der Linzer Seite wurden am Freitag 26.3. nach erfolgter Ultraschallprüfung abgenommen. Somit sind nun die Brückenteile verschweißt. Um diesen Termin zu erreichen, wurden die Schweißnähte teilweise im Durchlaufbetrieb (24h) hergestellt“, berichtet Vizebürgermeister Markus Hein. 

Ab 12. April wird mit der Herstellung der Fahrbahn begonnen

Bevor mit der Versetzung der Fertigteilplatten für die Fahrbahn am 12. April begonnen wird, muss noch der Korrosionsschutz im Bereich der Montagestöße angebracht werden. Diese Arbeiten (Sandstrahlen und Aufbringen der vier Anstriche) erfolgen über die Osterfeiertage.

Straßenbauarbeiten vor Zeitplan

Die Anlieferung der mehr als 1.000 Fertigteilplatten von der Fa. Oberndorfer aus Gunskirchen und die Vorbereitungsarbeiten für das Versetzen der Fertigteile haben bereits begonnen. Auch die Straßenbauarbeiten und Leitungsverlegungen in der Linke Brückenstraße schreiten zügig voran. Die Zufahrt über die Linke Brückenstraße zur Ferihumerstraße und den Heilhammerweg wird voraussichtlich Anfang Mai wieder möglich sein.

Völlig falsche Darstellung der Kostenzusammenstellung durch ÖVP

Gemeinderat Wolfgang Grabmayr berichtet Kurioses aus dem Kontrollausschuss vom 22.3.2021, der sich unter anderem mit dem Ergebnis der Sonderprüfung zur Neuen Donaubrücke Linz beschäftigte. Es wurde die genaue Faktenlage erklärt. Die Kostenüberschreitung liegt bei moderaten 3,7%. Doch ÖVP Klubobfrau Dr. Manhal will die Faktenlage nicht verstehen und beantragt eine Sondersitzung gemeinsam mit den Grünen.

„Kaum war dieser Bericht im Februar an die Mitglieder des Kontrollausschusses versandt, wurde medial das Ergebnis der Kostenentwicklung falsch dargestellt. Die aus dem Bericht zitierten Stellen wurden offensichtlich (bewusst) nicht verstanden. So wurden die Nettobeträge den Bruttobeträgen gegenübergestellt, Kosten für die Planung oder Straßenanschlüsse einfach weggelassen und auch der Baukostenindex der Brücke ignoriert. Kurioserweise bleibt Fr. LAg Dr. Mag. Manhal nach wie vor hartnäckig bei ihrer falschen Darstellung. Denn auch im Kontrollausschuss vertrat sie dieselbe Sichtweise wie in der letzten Gemeinderatssitzung im Februar, obwohl Vizebürgermeister Markus Hein den tatsächlichen Sachverhalt klar darstellte“ erklärt Grabmayr.

Fakten widersprechen schwarzen Polit-Aktionismus

„Die Faktenlage ist klar – die Brücke wurde von Anfang an mit 86,7 Mio. (inkl. USt) geschätzt.
Das wurde Frau Manhal auch im Kontrollausschuss nochmals erklärt. Die Kosten des reinen Brückenwerks wurden vor Beginn an mit 50 Mio. € (ohne USt.) geschätzt. Die tatsächlichen geschätzten Gesamtkosten der Brücke inkl. USt, Baukostenindex, Zubauten, Straßenanschlüssen, Planung, Bauaufsicht etc. lagen – auch das müsste Frau Manhal wissen – von Anfang an bei 86,7 Mio € (inkl. USt.). Dies war auch die Beschlusslage im Linzer Gemeinderat und im OÖ. Landtag. Der Kostenrahmen von 86,7 Mio. € wurde schlussendlich im Sommer 2017 auch mit ihrer Stimme im OÖ. Landtag beschlossen. Anscheinend gibt es aber nicht nur bei der Bundes ÖVP Erinnerungslücken“, befürchtet Grabmayr.

Kostenüberschreitung liegt bei moderaten 3,7 %.

Die nun fast fertige Brücke wird um 3,7% und nicht wie von Frau Manhal behauptet, um 80% teurer. Ein Bauprojekt dieser Größe, das nur so geringfügig die Budgetierung überschreitet, ist äußerst selten. Der Leiter des Linzer Kontrollamtes Dr. Schönberger hat dies in der Ausschusssitzung auch lobend erwähnt. Trotz der klaren Ausführungen von Dr. Schönberger beharrte sie mit ihrem willigen Grünen Bundeskoalitionspartner darauf, dass eine Sondersitzung des Kontrollausschusses stattfinden muss. In dieser will sie die Prüfung, die nun einmal nur eine Kostenüberschreitung von 3,7 % ergab, nochmals erklärt haben. „Gut, wir nehmen uns gerne auch diese Zeit, in der Hoffnung, dass Frau Dr. Manhal es irgendwann versteht“, hofft Grabmayr.

Luger/Hein: Kontrollamtsbericht von ÖVP Linz gänzlich falsch wiedergegeben

Kontrollamt bestätigt moderate Kostensteigerung von lediglich 3,7 Prozent


Mit Verwunderung stellen Bürgermeister Klaus Luger und Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein fest, dass die Linzer ÖVP – allen voran ÖVP-Klubobfrau Elisabeth Manhal – nicht mehr wissen, was sie selbst im Landtag oder Gemeinderat beschlossen haben. „Wider besseres Wissen wird der Kontrollamtsbericht zur Kostenentwicklung der Neuen Donaubrücke Linz gänzlich falsch interpretiert. Tatsächlich bestätigte das Kontrollamt in einer Sonderprüfung, dass ein Kostenanstieg von 3,7 Prozent für ein komplexes Projekt dieser Art sogar moderat sei“, klären Luger und Hein auf: „Im schwarzen Zahlenspiel werden Netto- mit Bruttokosten verglichen. Die bei mehrjährigen Bauprojekten übliche Indexierung wird der Einfachheit halber einfach weggelassen – das ist unseriös!“

Die von der ÖVP Linz behaupteten Kosten von € 50,0 Mio beinhalten nur die reinen Baukosten für das Brückenobjekt aber keine Umsatzsteuer und keine Indexierungen. Hingegen beinhalten die aus dem Kontrollamtsbericht (Seite 103) entnommenen Kosten von rund € 92,5 Mio sowohl die Umsatzsteuer und abgeschätzte Indexierung als auch alle anderen für die Projektumsetzung relevanten Kostenfaktoren.

Luger und Hein erklären die Kostenentwicklung im Details:

In der mit dem Land OÖ abgeschlossenen Finanzierungsvereinbarung (GR-Beschluss vom 29.06.2017 bzw. Landtagsbeschluss vom September 2017) waren € 71.286.000,- (ohne Maßnahmen zur Mühlkreisbahn; zzgl. USt und Indexierungen; Stichtag 1.1.2017) beinhaltet. Diese mit dem Land OÖ akkordierten rund € 71,3 Mio setzen sich aus folgenden aggregierten Kostenblöcken zusammen: 

  • Planung und Vorleistungen (€ 9,0 Mio)  
  • Baukosten Brücke (€ 50,0 Mio)
  • Unvorhergesehenes (€ 5,0 Mio)
  • Straßenanschlüsse (€ 2,6 Mio)
  • Ufergestaltung (€ 1,1 Mio)
  • Ausführungsplanung und ÖBA (€ 2,9 Mio)
  • Sonstige Kleinpositionen (€ 0,7 Mio)

Rechnet man überschlägig zu den beschlossenen ca. € 71,3 Mio weitere € 4,1 Mio bereits eingetretene bzw. abzuschätzende Indexierungen bis zum Bauende hinzu und erhöht diese Summe um die USt, ergeben sich auf Basis der ursprünglichen Beschlusslage gemäß Finanzierungsvereinbarung rund € 90,2 Mio als Gesamtkostenrahmen. Wegen des Planungsfehlers des französischen Architektenteams im Stahlbau und den daraus resultierenden Umplanungen und Bauzeitverzögerungen wurde mit GR Beschluss vom 05.12.2019 außerdem eine Erhöhung der Mittel um € 5,3 Mio. (zzgl. USt und Indexierung) gegenüber dem mit Land OÖ vereinbarten Deckelbetrag bewilligt.

Steinkellner/Hein: 2020 als Jahr des Linzer Brückenbaus

Neue Donaubrücke auf bestem Weg zur Fertigstellung
 

Bei der gemeinsamen Besichtigung der Baustelle zur Neuen Donaubrücke Linz konnten sich Landesrat Günther Steinkellner und Vizebürgermeister Markus Hein persönlich von den großen Fortschritten vor Ort überzeugen. Für die Infrastrukturreferenten von Land und Stadt zeigt sich, dass trotz COVID-19 das Jahr 2020 für Linz im Zeichen des Brückenbaus steht. „Wenn man die Investitionen für alle neuen Donauquerungen zusammenrechnet, wird von Bund, Land und Stadt die unvorstellbare Summe von fast 350 Millionen Euro in die Verbesserung der Brückeninfrastruktur investiert. Nach Jahrzehnten des Wartens auf eine neue, leistungsfähige Brückeninfrastruktur wird unter freiheitlicher Doppelführung im Infrastrukturressort hart an der Realisierung gearbeitet“, freuen sich Steinkellner und Hein.


Die Neue Donaubrücke ist die Grundvoraussetzung für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs über die Donau. „Die Jahrhundertchance, ein Jahrhundertprojekt umzusetzen, wurde genutzt und das wird die Zukunft unserer Landeshauptstadt, des Zentralraums und des ganzen Landes positiv prägen. Sowohl die Stadtbahn als auch die O-Buslinien werden zukünftig diese Brücke befahren und den Verkehr in Linz nachhaltig entlasten. Wir warten aktuell auf die Rückmeldung aus Wien, um die letzten Finanzierungsdetails mit dem Bund dafür klären zu können. Die Mittel des Landes OÖ für den ersten Ausbauschritt liegen mit dem OÖ-Plan bereit“, erklärt Steinkellner weiter.


Trotz der sehr komplexen Konstruktion und der COVID-19-Pandemie rückt die Fertigstellung unserer neuen Donaubrücke in greifbare Nähe. Dank österreichischer Ingenieursleistung soll diese Brücke zu einem Schmuckstück an der Donau, mit dem die Linzer mindestens 100 Jahre Freude haben, werden. Ende Oktober wurden die letzten vier Querträger in den Urfahraner Brückenbogen eingefügt. Mit diesen letzten Stahlelementen wird ein Gesamtgewicht von rund 8.500 Tonnen vor Ort erreicht. „Trotz des fünfwöchigen Baustopps während des ersten Lockdowns sollte der Endmontage und auch einem termingerechten Einschwimmen der bereits an Land zusammengebauten Brückentragwerke 2 und 3 nichts mehr im Wege stehen. Ebenso sollte der Verkehrsfreigabetermin im Oktober 2021 halten“, so Hein abschließend.

Hein: Neue Donaubrücke Linz – Gestern und heute erfolgte Einhub der letzten Hauptträgerelemente

Von insgesamt 300 einzelnen Stahlbauteilen sind bereits 250 Einzelteile am Vormontageplatz verbaut

Die Stahlbauarbeiten der Neuen Donaubrücke Linz hatten gestern wieder ein spektakuläres Schauspiel darzubieten. Es wurden die letzten beiden Hauptträgerteile mit einem 500 Tonnen Kran eingehoben. Somit sind nun alle Teile der Hauptträger auf dem Vormontageplatz auf der Urfahraner Seite eingetroffen und in Lage gebracht. „Der Einhub verlief ohne Probleme. Das bereits in Endlage zusammengebaute Tragwerk beim Gasthaus Lindbauer ragt nun 17 Meter in Richtung Donaumitte. Die beiden in Lage gebrachten Hauptträgerelemente bilden den Abschluss des ersten Brückenbogenpaares“, berichtet erfreut Vizebürgermeister Markus Hein.

In den nächsten Wochen werden die Stahlbauarbeiten zu Ende gebracht. Es müssen nur noch die restlichen Bogenelemente und Querträger angeliefert und verbaut werden. Parallel zu den Stahlbauarbeiten laufen auch schon die Korrosionsschutzarbeiten. „Wir rechnen damit, dass die Stahlbauarbeiten spätestens im November abgeschlossen sind. Nach Abschluss der Korrosionsschutzarbeiten steht dem Einschwimmen der beiden, am Vormontageplatz vormontierten, Tragwerke im Frühjahr 2021 nichts mehr im Wege“.

„Die Stahlkonstruktion der ‚Neue Donaubrücke Linz‘ bestehen aus ca. 300 einzelnen Stahlbauteilen mit einem Einzelgewicht von bis zu 85 Tonnen. Es wurden bereits ca. 250 Bauteile mittels Sondertransporte angeliefert. In den drei Stahlwerken ist die Fertigung der verbleibenden ca. 50 Stahlbauteile nahezu abgeschlossen. Sie werden voraussichtlich bis Oktober 2020 am Vormontageplatz eintreffen“, erklärt Hein abschließend.

Hein informiert: Meilensteine und Zeitplan für die ‚Neue Donaubrücke Linz‘

Stahlkonstruktion wird im Herbst fertig. Eingeschwommen wird voraussichtlich erst im Frühjahr

Täglich kann beobachtet werden, wie die beeindruckende Stahlkonstruktion der ‚Neuen Donaubrücke Linz‘ wächst. Derzeit wurden ungefähr 75 Prozent der Stahlteile angeliefert und bereits 95 Prozent der Stahlkonstruktion in den Werken gefertigt, berichtet Vizebürgermeister Markus Hein.

Hein erklärt, wie es bis Herbst weitergeht: „Die Anlieferung aller Teile des Bogens von P2 (am Vormontageplatz das donauzugewandte Tragwerk) wird bis 5. August 2020 abgeschlossen. Anschließend werden die restlichen Querträger und Gehwege montiert. Das Verschweißen dieses Tragwerks wird bis September 2020 dauern.

Die Anlieferung der letzten 4 Hauptträgerteile und die Montage bei P1 (Tragwerk beim Gasthaus Lindbauer in Endlage) über der Donau wird bis Ende August 2020 dauern. Die restlichen Teile für das Tragwerk P3 (am Vormontageplatz das Straßen zugewandte Tragwerk) und P1 werden angeliefert und anschließend bis November 2020 verschweißt.“

Bereits Mitte Juli begannen die Korrosionsschutzarbeiten am Tragwerk P2. Dazu wird das Tragwerk fast zur Gänze eingehaust. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis ins Frühjahr 2021. Danach werden die beiden am Vormontageplatz liegenden Tragwerke eingeschwommen. Diese Planungen berücksichtigen aber noch nicht den Corona-bedingten Baustopp. Es ist daher aber davon auszugehen, dass mit einer Verkehrsfreigabe erst zum vertraglich zugesicherten Termin am 21. Oktober 2021 zu rechnen sein wird. „Noch nicht geklärt ist, ob mit der angebotenen Bonusregelung der Freigabetermin vorgezogen werden kann. Dazu laufen noch die entsprechenden Verhandlungen zwischen der Stadt und der ARGE Bau“, so Hein abschließend.