Hein zur Fertigstellung der Neuen Donaubrücke Linz

Das Transport-Equipment wird bereits angeliefert. Die letzte wirklich große Herausforderung – das Einschwimmen – steht somit kurz bevor. Trotz Corona hat sich der Baufortschritt der Neuen Donaubrücke sehr gut entwickelt. Mittlerweile sind auch die Korrosionsschutzarbeiten für die beiden nach Vormontage befindlichen Tragwerke – bis auf ein paar Restarbeiten -nahezu abgeschlossen. Es ist sehr erfreulich, dass dieses wichtige Verkehrsprojekt, welches die Verkehrssituation in unserer Heimatstadt nachhaltig entlasten wird, auf der Zielgeraden ist. Spätestens im Herbst 2021 wird die Verkehrsfreigabe erfolgen. Über den genauen Zeitplan des Einschwimmens und wie es vonstattengeht, wird nächste Woche in einer Pressekonferenz berichtet.“

Hein: Neue Donaubrücke Linz – Die ersten Tragwerkteile reichen schon über die Donau

Erster Brückenbogen ist komplett und muss nur noch verschweißt werden
 
Nahezu täglich kann der Baufortschritt unserer Neuen Donaubrücke beobachtet werden. Das erste Tragwerk, das bereits in Endlage in Urfahr beim Gasthaus Lindbauer montiert wird, bietet seit heute einen neuen sehenswerten Höhepunkt. Es ragt bereits mehrere Meter über das Wasser in die Donau Richtung Linz hinein. Aber nicht nur am Tragwerk 1 sieht man, was sich täglich auf dem Vormontageplatz tut, auch beim zweiten Tragwerk ist seit heute der erste Bogen komplett und nur noch zu verschweißen, berichtet erfreut Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Besonders in den letzten Tagen konnten wir beobachten, unter welchem Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet wird. Mit dem fertigen Brückenbogen lässt sich auch die Dimension dieser Brücke deutlich erkennen. Nachdem die restlichen Brückenböden, Haupt- und Querträger in Lage gebracht, verschweißt, und die Korrosionsschutzarbeiten abgeschlossen sind, können spätestens im Frühjahr die beiden am Montageplatz vormontierten Tragwerke eingeschwommen werden.“

Die Neue Donaubrücke Linz hat eine Länge von 400 Metern und eine maximale Breite von 33,7 Metern. Zwei Fahrspuren stehen für den Individualverkehr zur Verfügung. Entlang der Fahrbahnen ist jeweils ein Radweg und ein Gehweg vorgesehen. Die in der Mitte der Brücke verlaufende Gleistrasse für eine S-Bahn soll bis zu deren Fertigstellung als Fahrbahn für Busse dienen.

Hein: Gleiche Probleme mit freiheitlicher Kooperation zwischen Großstädten besser lösen

Wertvoller Erfahrungsaustausch mit Grazer Regierungsspitze in Linz

„Vergleichbare Großstädte, wie beispielsweise Graz und Linz, sind oft mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist der Gedankenaustausch, wie Lösungen in wirtschaftlich starken Regionen und Ballungsräumen aussehen können, besonders wichtig. Der Blick über die Stadtgrenzen und somit über den eigenen Tellerrand hinaus, eröffnet meist bessere Lösungswege. Das Rad muss nicht immer von jedem neu erfunden werden“, erklärt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. Die freiheitlichen Spitzenvertreter der steirischen Landeshauptstadt Graz, mit Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und seinem Fraktionsobmann Armin Sippel, besuchten zu einem Gedankenaustausch diese Woche unsere oberösterreichische Landeshauptstadt. „Neben der Corona-Krise waren Themen wie Infrastruktur, sozialer Wohnbau, Klimaschutz und natürlich die Mobilität auf der Tagesordnung. Eine Besichtigung der für Linz wichtigsten Baustelle, der ‚Neuen Donaubrücke Linz‘, rundete den Besuch ab“, so Hein.

„Graz und Linz haben ähnliche Herausforderungen, sei es die Absicherung des Wirtschaftsstandortes oder die Zukunftsfrage der Zuwanderung und Sicherheit. In beiden Städten sind wir für das Sicherheitsressort verantwortlich. Wir haben unser traditionell gutes Verhältnis zu den Linzer Freiheitlichen genutzt, um aktuell über diese und andere Themen zu beraten“, lobt auch der Grazer Bgm-Stv. Eustacchio den wertvollen Erfahrungsaustausch. „Natürlich werden wir auch abseits unserer persönlichen Treffen den Austausch weiterhin pflegen. Gemeinsam können wir – vor allem in Krisenzeiten – das Bestmögliche für unsere Bürger erreichen“, so Vbgm Hein abschließend.

Hein: Baustelle zur Neuen Linzer Donaubrücke läuft auf Hochtouren

Zum raschen Verbau der neugelieferten Stahlbauteile sind bis zu drei Kräne zeitgleich im Einsatz

An der Neuen Donaubrücke Linz wird wieder auf Hochtouren gebaut. Nach einer kurzen, Corona-bedingten Pause konnte der Baubetrieb am 18. April wiederaufgenommen werden. „Damit alle neu angelieferten Brückenteile rasch zusammengebaut werden können, sind bis zu drei Kräne zeitgleich am Vormontageplatz im Einsatz. Es ist bemerkenswert, wie rasch die Brücke jetzt Richtung Donau wächst. In wenigen Wochen wird das Vorlandbrückenteil 10 Meter in die Donau hineinragen“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

Zur Erinnerung: Die unklaren und wechselhaften Vorgaben der türkis-grünen Bundesregierung haben einen Baustopp von mehr als einem Monat verursacht. Ob diese Zeit trotz größtmöglicher Anstrengungen wieder aufgeholt werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Es hängt dabei auch vieles von den zukünftigen Coronamaßnahmen ab.