Raml: Ramadan keine Rechtfertigung für Corona-Parties auf Tankstellen

Migrantenvereine und Islamische Glaubensgemeinschaft müssen auf ihre Mitglieder einwirken

Nach den Massenansammlungen mutmaßlich junger Muslime Samstagnacht nimmt der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml Migrantenvereine und die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) in die Pflicht: „Der Ramadan ist keine Rechtfertigung für nächtliche Corona-Parties und auch nicht für Autorennen! So etwas darf sich nicht wiederholen. Das städtische Migrationsbüro, die vielen Migrantenvereine sowie die Islamische Glaubensgemeinschaft müssen das jungen Muslimen klarmachen.“ Bekanntlich wurden die Ansammlungen damit begründet, dass sich junge Menschen während dem Fastenmonat nur in den Nachtstunden treffen könnten. „Die Corona-Beschränkungen gelten für alle Menschen in Österreich, egal welcher Konfession sie angehören. Die christlichen Kirchen und ihre Gläubigen haben in der Osterzeit auf gemeinsame Feiern verzichtet. Ich erwarte mir dasselbe von Muslimen im Ramadan.“

Während des Polizei-Großeinsatzes lieferten sich einige Beteiligte sogar noch Straßenrennen vor den Augen der Exekutive. „Das ist eine Verhöhnung der Polizei und unserer Regeln! Deshalb rufe ich die Migrantenvereine und die IGGÖ eindringlich zum Handeln auf, denn offensichtlich hören viele muslimische Jugendliche mehr auf sie als auf unsere Gesetze und Exekutive!“

 

Raml: Auch im Ramadan müssen alle Regeln befolgt werden!

Sicherheitsstadtrat fordert Disziplin ein

Seit Wochen sind Gottesdienste aller Art in ganz Österreich untersagt. Sogar das liturgisch wichtigste Fest der Christen, das Osterfest, musste ohne persönlichen Kontakt gefeiert werden. Morgen, am 23. April, beginnt der Fastenmonat der Muslime, der Ramadan. „Die christlichen Kirchen und ihre Gläubigen haben sich vorbildlich an das Versammlungsverbot gehalten und sogar an ihren jeweils höchsten Feiertagen – Karfreitag bzw. Ostersonntag – auf gemeinsame Feiern verzichtet. Ich erwarte mir von den Muslimen, dass sie sich im anstehenden Fastenmonat genauso an die Regeln halten!“, fordert der freiheitliche Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml Disziplin ein. „Regelverstöße gefährden nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch das dringend notwendige Hochfahren des täglichen Lebens.“ Auf Feste im großem Kreise und gemeinsame Gebete, die im Ramadan Tradition haben, müssen die Muslime dieses Jahr jedenfalls verzichten.