Malesevic: Integration ist vor allem eine Bringschuld!

Bloße Reform des Linzer Migrationsbeirates ist zu wenig

„Dass der Linzer Migrationsbeirat nicht ein Allheilmittel für alle Integrationsprobleme sein kann, ist uns Freiheitlichen seit jeher bekannt. Auch eine Reform wird daran nicht viel ändern können. Bei allen Bemühungen seitens der Stadt Linz ist und bleibt Integration eine Bringschuld!“, erklärt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Zeljko Malesevic, der selbst aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt. „Im Gegensatz zu Zuwanderern aus weit entfernten Kulturkreisen gibt es mit jenen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Osteuropa weitaus weniger Probleme. Diese wandern nämlich nicht vorranging in das österreichische Sozialsystem ein, sondern beteiligen sich meist an seiner Finanzierung. Bei einer Vielzahl von Zuwanderern aus weiter entfernten Ländern ist das Gegenteil der Fall!“, stellt Malesevic fest.

Bereits seit Jahren fordern die Linzer Freiheitlichen ein umfangreiches Umdenken in Sachen Zuwanderung und Integration. „Angesichts der neuerlichen Zuwanderungswelle übernimmt die Linzer ÖVP nun Teile unserer Forderungen. Wir hoffen, dass es seitens der Volkspartei nicht wie so oft bei der Ankündigungspolitik bleibt, sondern klare Taten folgen!“, so der freiheitliche Gemeinderat.

„Zu welch fatalen Folgen die fehlende Integrationswilligkeit vieler Zuwanderer führt, ist in Linz bereits vielfach zu erkennen. So können mittlerweile 2 von 3 Linzer Kindergartenkindern nicht deutsch sprechen! Oft verfügen Zuwandererkinder in der zweiten oder dritten Generation über schlechtere Deutschkenntnisse als ihre Eltern oder Großeltern. Integration ist keine Frage der Freiwilligkeit, sondern Pflicht!“, stellt Malesevic abschließend klar.