Pühringer: Gelber Sack verschandelt bald gesamtes Linzer Stadtbild

Innovationsstadt Linz macht bei Müllentsorgung großen Schritt rückwärts

Die Ausbreitung des unliebsamen ´Gelben Sack´ in Linz geht munter voran und scheint bald abgeschlossen zu sein. „Die Einführung hat letztes Jahr im Linzer Süden begonnen. Nachdem kürzlich auch die Innenstadt damit ´bereichert´ wurde, müssen nun auch die ersten Urfahraner mit der Müllentsorgung aus dem letzten Jahrtausend vorliebnehmen. Begleitet ist die Einführung von massiven Beschwerden der Linzer, die absolut gerechtfertigt sind. Einzige Neuerungswerte des Gelben Sackes sind stinkende und unansehnliche Müllsäcke, die nun das Straßenbild prägen. So wird jetzt etwa auch der Linzer Hauptplatz regelmäßig zur Mülldeponie. Das ist der selbst ernannten Innovationshauptstadt Linz nicht würdig!“, erklärt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Manfred Pühringer.

Die Linz AG will aufgrund des „Gelben Sacks“ die gelben Tonnen an Müllinseln entfernen. Unter anderem, um eine bessere Mülltrennqualität zu erreichen. „Sie erreicht damit aber den gegenteiligen Effekt. Wer nicht bereit ist wochenlang seinen Müll zu horten – der Sack wird nur alle vier Wochen abgeholt -, wird regelrecht dazu animiert, seinen Leichtverpackungsmüll in eine nicht dafür vorgesehene Tonne zu werfen.“ Mit der Umstellung will die Linz AG Wege (zu den Sammelstellen) für die Linzerinnen und Linzer einsparen. „Einerseits müssen unsere Bürger für andere Müllsorten sowieso zu den Müllinseln gehen. Andererseits werden nur 13 Gelbe Säcke pro Jahr zur Verfügung gestellt – wer mehr braucht, muss seinen Weg ins Altstoffsammelzentrum antreten, um weitere Säcke abzuholen. So wird kein Weg eingespart!“, sagt Pühringer.

„Wir Freiheitlichen und zahlreiche Linzerinnen und Linzer erkannten schon kurz nach der Einführung im Herbst 2019, dass das Experiment ´Gelber Sack´ klar gescheitert ist. Wir fordern die Beibehaltung des alten und bewährten Systems der Müllinseln. Unser Bemühen, ein Umdenken im Gemeinderat zu bewirken, scheiterte leider an allen übrigen Fraktionen. Doch wir kämpfen weiter gegen diese Verschlechterung in der Müllentsorgung und Zerstörung des schönen Linzer Straßenbildes. Wir fordern vom Referenten für Abfallwirtschaft, VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier, den ´Gelben Sack´ zu stoppen! Linz soll zum bewährten Entsorgungssystem zurückkehren“, so der Freiheitliche abschließend.

FP-Pühringer: Verfehlte Einwanderungs- und Sozialpolitik belastet Linz

Gemeinderat zeigt erneut Fall von Sozialbetrug auf

„Wie die Polizei verlautbaren lässt, konnte einem 27-jährigen Syrer ein schwerer Fall von Sozialbetrug nachgewiesen werden. Der mutmaßliche als Flüchtling nach Österreich gekommene Mann, erdreistete sich zu einer besonderen Kaltschnäuzigkeit: Während er aus Beiträgen der Steuerzahler finanzierte Mindestsicherung erhielt, sah der Syrer darin kein Hindernis, über einen Monat lang in den Irak zu verreisen“, kommentiert der freiheitliche Gemeinderat Manfred Pühringer den jüngsten aufgedeckten Fall von Sozialbetrug durch Migranten.

Dieser Fall ist nicht der erste dieser Art. Schon im Februar zeigte Pühringer den ähnlichen Fall einer Frau aus Ghana auf. Auch sie hatte Sozialbetrug begangen und war aufgeflogen.
„Um die Arbeit der Polizei welche auch trotz Corona-Krise auf unverändert hohem Niveau bleibt, mache ich mir keine Sorgen. Ihr gebührt der Dank aller Linzer. Besorgt bin ich viel mehr über die möglichen Konsequenzen für den Migranten. Die kolportierte, bloße Rückzahlung des ergaunerten Betrags reicht bei weitem nicht. Ich erneuere daher die freiheitliche Forderung nach Abschiebung des Täters samt Einreiseverbot!“

Das die beiden Fälle in Linz vorgefallen sind für Pühringer kein Zufall. Er ortet eine Magnetwirkung auf Migranten durch die zu lockere Sozialpolitik in der Stadt.
„Diese Fälle zeigen eindrücklich die verfehlte linke Einwanderungs- und Sozialpolitik der vergangenen Jahre. Natürlich bleibt es auch im Ausland nicht unbemerkt, dass man als Zugezogener ´leichtes Spiel´ in Linz hat. Dank der hohen und leicht zugänglichen Sozialleistungen ist unsere Stadt für Einwanderer besonders attraktiv. Die FPÖ wird jedenfalls weiterhin, allen Widerständen zum Trotz, dieses heikle sozialpolitische Thema in Angriff nehmen“, so Pühringer abschließend.