FPÖ-Kultursprecherin Ute Klitsch entsetzt: Trotz selbst auferlegten Energiesparens wirbt Lentos mit Klimaanlage statt ansprechender Kunst

194 Euro Steuergeld pro Ticket – Kunstmuseum muss sich endlich dem realen Kulturbedürfnis der Linzer anpassen

„Es ist unfassbar, dass das Lentos in Zeiten des selbstauferlegten Energiesparens mit voll aufgedrehten Klimaanlagen statt ansprechender Kunst wirbt, um wenigstens ein paar Besucher zu bekommen“, kritisiert FP-Kultursprecherin Ute Klitsch die Aktion „Keep Cool im Lentos“. 21 Grad und Gratis-Eintritt für Erwachsene mit Kindern sollen im August die leeren Besucherräume füllen. „Im Vorjahr waren 3,8 Millionen Euro Subvention bzw. 194 Euro Steuergeld pro Ticket notwendig, um den Betrieb des Lentos überhaupt am Laufen zu halten. Auch die heurigen Gratistickets werden durch die Hintertüre von den Linzer Steuerzahlern finanziert. Anstatt Geld für den Härtefallfonds zu sparen, wird hier das Geld zum Fenster rausgeschmissen.“

Klitsch erneuert die freiheitliche Forderung an die Geschäftsführung und die Kulturstadträtin, den Betrieb des Lenos wirtschaftlicher auszurichten: „Wir Freiheitliche wollen, dass sich das Lentos endlich dem realen Kunst- und Kulturbedürfnis der Linzer und unseren Gästen anpasst. Die seit Jahren ausgestellten Exponate sind zu sehr auf Randgruppen ausgerichtet und treffen ganz offensichtlich den Geschmack und die Wünsche der Linzer viel zu wenig“, so Klitsch abschließend.

FP-Raml: 800.000 Euro für 50 Bäume im Rathausviertel völlig unverhältnismäßig!

Statt 16.000 Euro pro Baum wäre eine zielgerichtete Sozialmaßnahme für sozial schwache Linzer angebracht

Kritik übt der Linzer FP-Obmann Stadtrat Dr. Michael Raml an den heute vorgestellten Plänen von Bürgermeister Klaus Luger und Stadträtin Eva Schobesberger zur Begrünung des Rathausviertels: „50 Bäume für 800.000 Euro sind völlig unverhältnismäßig. Wir werden dem sicher nicht zustimmen. Gerade in Zeiten einer galoppierenden Teuerung sollten die städtischen Mittel zielorientierter verwendet werden. Statt 16.000 Euro pro Baum wäre eine zielgerichtete Sozialmaßnahme für sozial schwache Linzer angebracht.“


Raml erinnert bei dieser Gelegenheit an die vor drei Jahren groß angekündigte Baumpflanzoffensive in der Kroatengasse, die von Beginn an von massiven Problemen begleitet war. „Unsere Warnungen wurden allesamt ignoriert. Bis dato wurde kein einziger Baum gepflanzt. Gepflanzt fühlen sich aber zahllose Anrainer und Steuerzahler.“