Hein: Klimaschutz beginnt bei sich selbst – jeder kann etwas dazu beitragen

E-Bike-Sharing-System im öffentlichen Dienst spart 4.200 KFZ-Fahrten im Jahr 2019

Mit fünf Company-E-Bikes legten die Mitarbeiter des Magistrats Linz und des Ordnungsdienstes im vergangenen Jahr unglaubliche 14.700 km zurück. Das System der Firma Movelo (https://www.movelo.com) wurde sehr gut angenommen. „Wenn wir davon ausgehen, dass ein durchschnittlicher innerstädtischer Weg eine Länge von 3,5 Kilometer ausmacht, haben allein unsere Mitarbeiter mögliche 4.200 KFZ Fahrten eingespart. Nach dem ersten Jahr zeigt sich bereits sehr deutlich, dass unser angebotener Service ein voller Erfolg ist und natürlich weitergeführt wird“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Mit mittlerweile 125 aktiven Nutzern ist es uns bereits jetzt gelungen, den Modal-Split im Magistrat und Ordnungsdienst bei dienstlichen Fahrten in eine umweltfreundlichere Richtung zu lenken. Im Durchschnitt ist jeder Nutzer knapp 120 km geradelt. Dieses Jahresergebnis soll auch zur Nachahmung in anderen Bereichen in der Unternehmensgruppe Linz anregen. „Ich bin mir sicher, dass nicht immer der gesamte Fuhrpark aus Autos bestehen muss, zumal dieses System günstiger, umweltfreundlicher und oftmals in der Stadt auch die schnellere Variante ist“, erklärt Hein abschließend.

Krendl: Sinnvolle Klimamaßnahmen statt populistischer Schnellschüsse

Klimafonds für lebenswerte Heimatstadt

Für eine gesunde Umwelt und ein stabiles Klima braucht es sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen statt populistischer Schnellschüsse. „Die Stadt Linz sollte gezielt auf innovative und sinnvolle Ideen zurückgreifen, um das städtische Klima zu schützen und zu verbessern. Umweltschädliche Maßnahmen, wie etwa eine angedachte weitere Schiffsanlegestelle an der Donau zwischen Lentos und der Neuen Donaubrücke Linz, brauchen wir nicht!“, meint die freiheitliche Gemeinderätin Martina Krendl. Natürlich müssen für klimafördernde Maßnahmen auch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden können. „Oft scheitert die Umsetzung innovativer und nötiger Schritte gerade daran. Daher braucht es für die Stadt Linz ein Instrument, welches die nötigen Geldmittel für wirklich sinnvolle städtische Klimamaßnahmen sicherstellen kann. Ein Linzer Klimafonds soll eingerichtet werden, der nachhaltig dafür sorgt, den Klimaschutz in Linz zu stärken und voranzutreiben. Dieser Fonds soll jährlich mit einem Betrag von 5 Mio. Euro befüllt werden, der ausschließlich der Verwendung im Sinne des Linzer Klimaschutzes dient!“, fordert Krendl, welche die Einrichtung dieses Klimafonds in der kommenden Gemeinderatssitzung am Donnerstag beantragt.

„Selbstverständlich muss versichert sein, dass mit diesem Geld nur konkrete sinnvolle und wirksame Maßnahmen (z. B. Dach- und Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen, Beseitigung von Hitzeinseln,…) für Umwelt- und Klimaschutz finanziert werden. Durch diesen Fonds könnte die Stadt Linz einen sehr großen und glaubwürdigen Schritt hin zu nachhaltigem Klimaschutz gehen und den Linzerinnen und Linzern ihre Heimatstadt noch lebenswerter gestalten“, erklärt Krendl abschließend.