Raml: Videoüberwachung an neuralgischen Punkten ausbauen

18-jähriger ausländischer Schläger dank Videoaufzeichnungen ausgeforscht

Videoüberwachung ausbauen, wo es nötig ist

„Die Videoüberwachung ist ein effektives Instrument zur Aufklärung von Straftaten und Abschreckung potenzieller Täter. Gerade an neuralgischen Punkten, wie den Linzer Öffis oder der Altstadt, bewährt sie sich seit Jahren. Deshalb müssen wir weiterhin darauf setzen, die Videoüberwachung dort auszubauen, wo sie große Wirkung erzielen kann“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml, der dazu bereits mehrfach den Bereich rund um das sogenannte Kremplhochhaus ins Spiel gebracht hat. „Vor allem in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Aufnahmen der Videokameras der Polizei eine große Hilfe. Regelmäßig können dadurch Täter ausgeforscht werden. So etwa der damals 16-Jährige, der am Linzer Hauptplatz einen dreifachen Familienvater niedergeschlagen hat, welcher in der Folge verstarb. Die neuen und modernen Fahrzeuge der Linz AG sind bereits alle mit Videoüberwachung ausgestattet. In den kommenden Jahren werden nahezu alle Straßenbahnen und Busse darüber verfügen – die Busflotte wird aktuell modernisiert. Nur der langjährigen Initiative von uns Freiheitlichen ist es zu verdanken, dass die Kameras in den Öffis auch aktiviert und somit wirksam sind“, ruft der Sicherheitsstadtrat in Erinnerung.

Aserbaidschaner ausgeforscht – Abschiebung als nächster Schritt

Erst dieses Wochenende vermeldete die Polizei einen Fahndungsserfolg dank Videoüberwachung. „Ein 18-jähriger Aserbaidschaner soll einen gleichaltrigen Mühlviertler im Beisein eines weiteren Aserbaidschaners und eines Bosniers brutal niedergeschlagen haben. Da die Tat von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, konnten alle drei rasch ausgeforscht werden. Ein weiterer Beweis für die Wirksamkeit der Videoüberwachung“, informiert Raml und fordert: „Ausländische Schläger brauchen wir nicht in unserer Heimatstadt. Für den 18-jährigen mutmaßlichen Täter ist eine Abschiebung die einzig logische Konsequenz. Innenminister Nehammer muss gerade bei ausländischen Gewalttätern endlich durchgreifen und darf keine weitere Bedrohung unserer Sicherheit zulassen.“

Sicherheitsstadtrat Raml: Geht Vizebürgermeister Baier mit Kamera-Attrappen auf Verbrecherjagd?

FPÖ fordert funktionierende Kameras statt Billig-Attrappen

Mit Überwachungskameras sollen seit kurzem offenbar Müllsünder am Grünmarkt und am Südbahnhofmarkt überführt werden. Wie jetzt aufgedeckt wurde, sind diese aber nur billige Attrappen, die man um 27,99 Euro im Vierer-Pack im Internet erwerben kann. Sicherheitsstadtrat Michael Raml fragt sich daher, ob der zuständige Marktreferent und ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier mit Fake-Kameras auf Verbrecherjagd gehen will. „Ich will tatsächlich funktionierende Videoüberwachung an problematischen Orten statt peinlicher Attrappen. Manche mögen auf Billig-Attrappen hereinfallen, zur Aufklärung tragen sie jedoch nichts bei. Das ist ein peinlicher Versuch, Überwachung und Sicherheit vorgaukeln zu wollen. Wir rüsten ja auch die Polizei nicht mit Wasserspritzpistolen aus“, schüttelt Raml den Kopf. Er fordert Vizebürgermeister Baier auf, das peinliche Spektakel umgehend zu beenden und sich darum zu kümmern, dass funktionierende Kameras installiert werden.