FP-Raml: Wer einem Hund aus dem Tierheim ein Zuhause gibt, soll drei Jahre lang keine Hundesteuer zahlen

Um das Tierheim zu entlasten, soll Linz nach Welser Vorbild eine gezielte Befreiung von Hundesteuer einführen

Die Haltung von Tieren erfordert von den Besitzern viel Zeit und Geduld. Viele unterschätzen das und geben dann ihr Tier ins Tierheim ab. In außerordentlichen Situationen, wie der Corona-Pandemie oder der aktuellen Teuerungswelle, fühlen sich viele Hundehalter psychisch und finanziell überfordert: „Wir wissen aus Corona-Zeit, dass damals nicht wenige Hundehalter überfordert waren und dem Tierheim die Obsorge für ihren Hund überließen. Das führte dazu, dass der Bedarf und die Ausgaben des Tierheimes massiv gestiegen sind. Unser Antrag zur Erhöhung der Tierheim-Förderung fand 2020 leider keine Unterstützung anderer Fraktionen. Umso wichtiger wäre jetzt, dass die Stadt Linz nach Welser Vorbild die Aufnahme eines Hundes aus dem Tierheim mit einer Abschaffung der Hundeabgabe für die ersten drei Jahre unterstützt“, erklärt der freiheitliche Stadtrat Dr. Michael Raml. Derzeit sind pro Hund 54 Euro pro Jahr an die Stadt zu bezahlen.

„Linz bemüht sich zwar innovativ zu sein, aber man muss nicht immer alles neu erfinden. Gute Ideen soll man ruhig übernehmen und diese aktuelle Initiative aus der freiheitlich regierten Stadt Wels finde ich ausgesprochen gut. Diese tierfreundliche Unterstützungsmaßnahme soll auch bei uns in Linz umgesetzt werden, dafür braucht es vom Gemeinderat nur eine kleine Änderung in der Hundeabgabe-Verordnung. Den Menschen, den Hunden und dem Tierheim zuliebe.“