Kleinhanns: Linzer Grüne polarisieren selbst in Krisenzeiten mit Forderung nach mehr Zuwanderung

Migranten in griechischen Camps sollen auf europäische Staaten verteilt werden

„Mit ihrem jüngsten Facebook-Posting zeigen die Linzer Grünen deutlich, welche Vision ihnen für Europa und Linz vorschwebt. Trotz Coronakrise soll die Verteilung von Migranten auf die europäischen Staaten forciert werden. So sollen etwa die 20.000 Migranten aus dem griechischen Camp Moria in der übrigen EU – offensichtlich unter unseren tausenden Arbeitslosen – Aufnahme finden“, entsetzt sich der freiheitliche Fraktionsobmann Günther Kleinhanns.

Auf dem offiziellen Facebookauftritt der Stadtgrünen wurde wieder einmal ein offener Brief an die höchsten EU-Granden geteilt und zum Mitmachen aufgefordert. Dieser Brief enthält die Aufforderung, die Menschenrechtslage von Migranten zu verbessern. Es sollen dazu Migranten aus griechischen Camps auf Europa verteilt werden. Ja, folgt man der aktuellen Berichterstattung, dann ist die Situation im griechischen Camp Moria tatsächlich katastrophal und menschenunwürdig. Diese Zustände sind jedenfalls kritikwürdig und müssen beendet werden“, so Kleinhanns weiter, der aber auch an die Ursachen erinnern möchte: „Man darf aber nicht vergessen, wie es zu dieser prekären Lage gekommen ist. Menschen wurden unter falschen Versprechungen nach Europa gelockt und sitzen jetzt in einem völlig überfüllten Lager fest. Die uneingeschränkte Willkommenspolitik von Zuwanderungsbefürwortern – wie auch den Grünen –  hat hierzu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Diese Politik muss ein Ende haben. ‚No Way‘ ist die ehrlichste Botschaft für Migranten und Europäer.“

„In Österreich haben wir derzeit alle Hände voll zu tun, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Linzer Grünen dürften ihren ‚Beitrag zur Krisenbewältigung‘ wohl vorrangig darin sehen, gerade jetzt die Migrationsdebatte neu zu befeuern. Unsere Antwort darauf ist klar. Zuwanderer wie eine Ware in andere Lager in der EU umzuverteilen, ist inhuman und für alle Österreicher samt den bereits aufgenommenen Flüchtlingen existenzgefährdend. Die griechischen Camps müssen drastisch verkleinert bzw. aufgelöst werden. Ein großer Teil der Zuwanderer hat keinen Asylgrund und sollte daher umgehend nachhause geschickt werden. Diese Menschen zuerst einzuladen und ihnen dann durch lange Asylverfahren Hoffnung zu machen, ist irreführend“, so Kleinhanns abschließend.

Grabmayr: Fragwürdiges Projekt verhilft Flüchtlingen zum Lehrabschluss – ohne Lehre!

Lehrabschlüsse gibt es für Flüchtlinge (fast) geschenkt

Für einen Lehrabschluss muss eine mehrjährige Lehre absolviert werden. Dank dem äußerst fragwürdigen ´Bildungsprojekt´ „Du Kannst Was für Flüchtlinge“ [sic] gilt dieser Grundsatz für Flüchtlinge nicht. „Hat ein Flüchtling – etwa als Hilfsarbeiter – in einem ausgewählten Berufsfeld gearbeitet, soll ihm dieses Projekt problemlos einen Lehrabschluss verschaffen. Bei einem Erstgespräch mit einem „Fachexperten“ werden die bereits vorhandenen Kenntnisse auf Lücken geprüft. Diese Lücken können zum Beispiel im Selbststudium gefüllt werden. Wird bei einem Zweitgespräch ein Weiterbildungserfolg erkannt, kann der Flüchtling seinen offiziellen Lehrabschluss ohne Weiteres in Empfang nehmen“, klärt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr über den Prozess auf. „Für österreichische Lehrlinge dauert eine Lehre normalerweise mindestens drei Jahre. Das ist viel Zeit, um sich unzählige Fachkenntnisse anzueignen. Bei Flüchtlingen reichen gerade einmal zwei Gespräche mit ´Experten´ für einen Lehrabschluss. Wie sollen sie dadurch die nötigen Kenntnisse erlangen? So wird die wertvolle Lehrlingsausbildung systematisch entwertet. Dieses Projekt scheint lediglich ein Mittel zu sein, um die Zahl der zugewanderten ´Fachkräfte´ künstlich nach oben zu treiben“, vermutet der Freiheitliche.

Der Linzer Gemeinderat soll nun die Weiterführung dieses Projektes beschließen. „Für uns Freiheitliche ist dieses ´Bildungsprojekt´ eine Farce. Die Weiterführung werden wir sicher nicht unterstützen!“, stellt Grabmayr klar. „Wenn es für Flüchtlinge Lehrabschlüsse (fast) geschenkt gibt, hat das mit Fairness nichts zu tun. Wir erwarten uns auch von den anderen Gemeinderatsfraktionen, gegen diese Benachteiligung von Einheimischen aufzutreten. Gerade die ÖVP gibt sich nach außen gerne als Gegner der falschen Bevormundung Anderer. Ihr Stimmverhalten im Linzer Gemeinderat zeigt aber meist das Gegenteil! Hier können sie sich wieder mal an uns Freiheitlichen orientieren und für die Österreicher einstehen!“