Volksgarten-Klo darf kein neuer Geschäftszweig für Bettel-Banden sein

FPÖ Linz fordert Gebührenstopp und bringt Anfrage zur Sinnhaftigkeit ein

Die seit kurzem von der Stadt Linz erhobene Toilettengebühr im Volksgarten sorgt für neue, ungeahnte Probleme. „Seitdem 50 Cent Benutzungsgebühr eingehoben werden, nimmt das Wildpinkeln im Volksgarten wieder Überhand. Das geht klar am Sinn einer öffentlichen Toilette vorbei“, stellt die freiheitliche Linzer Gemeinderätin Patricia Haginger fest. Die undurchdachte „Gebührenstrategie“ von SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter trägt nun weitere skurrile Früchte. Weil Kosten für Mitarbeiter eingespart werden, gibt es täglich fast fünf Stunden, in denen keine Gebühr eingehoben wird. Ausländische Bettler machen sich das zu Nutze: „In der gebührenfreien Zeit knöpfen die Bettel-Banden unwissenden Bürgern und Touristen Geld ab. Die ständige Arbeit  von Ordnungsdienst und Polizei gegen illegale Bettel-Banden aus dem Ausland wird damit konterkariert. Die Toiletten-Misere im Volksgarten muss sofort enden, die Gebühr komplett abgeschafft werden!“, fordern die Linzer Freiheitlichen.

„Nachdem die Stadt für die Errichtung der Toiletten-Anlage vor wenigen Jahren fast 400.000 Euro bezahlte, will sie sich offenbar zumindest ein paar Euro zurückholen. Für eine öffentliche Toilette im Volksgarten, wo zahlungsfreudige Kunden selten sind, ist das die falsche Strategie. Durch die daraus resultierenden Folgen wird der Volksgarten nur unattraktiver für die Linzer gemacht“, erklärt Haginger und kündigt eine Anfrage in der nächsten Sitzung des Gemeinderates an die zuständige Liegenschaftsreferentin an. Fechter soll aufklären, wie die Kosten-Nutzenrelation für Überwachung und Reinigung im Verhältnis zu den Einnahmen aussieht.

Malesevic: Höchste Zeit für Wiederbelebung des Franckviertels

Linzer Freiheitliche unterstützen Bürgerinitiative 

Ein Pavillon im Herzen des Franckviertels, der viel Potenzial für ein gemeinschaftliches Leben der Franckviertler bietet, steht seit vielen Jahren fast leer. Eine Bürgerinitiative hat nun mehr als 600 Unterschriften zur Wiederbelebung des Pavillons gesammelt. „Das ist ein klares und deutliches Zeichen der Franckviertler, dass sie sich dringend eine Wiederbelebung des Pavillons und ihres Wohngebietes wünschen. Wir Freiheitliche unterstützen diese Wiederbelebungs-Initiative voll und ganz“, erklärt der Linzer Gemeinderat und Obmann der Freiheitlichen im Franckviertel, Zeljko Malesevic. 

„Wir werden uns mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass eine Wiederbelebung stattfindet. Dafür werden wir auch in allen möglichen Formen bestmöglich auf die zuständige SPÖ-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter einwirken, um eine schnelle Lösung zu erreichen. Sechs Hundert Unterschriften sind ein starkes Zeichen für den Erhalt und eine Neuentwicklung des Pavillons. Das darf die Politik nicht ignorieren!!“, verspricht Malesevic den Franckviertlern.

 

Hein / Raml: Grill-Chaos auch am Pleschinger See vorzeitig beenden

Linzer FPÖ schützt Anwohner – Dringlichkeitsantrag in Gemeinderat eingebracht

Nach sehr großem Widerstand der Anrainer wurde die geplante neue Grillzone im Gebiet des Pichlinger Sees gestoppt. „Wir fordern auch einen Stopp der geplanten Grillzone am Pleschinger See! Zum Schutz der Anwohner und der Natur“, sagt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein. Gemeinsam mit FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml traf sich Hein gestern mit Vertretern des Kleingartenvereins am Pleschinger See und dort ansässigen Landwirten. „Das Grill-Chaos, das bereits an vielen Plätzen zu großen Problemen führte, darf nicht andernorts weitergehen! Die Betroffenen zeigten uns die zahlreichen Probleme auf, die durch die neue Grillzone unmittelbar für sie entstehen würden“, informiert Stadtrat Raml. „Wir fordern in der heutigen Gemeinderatssitzung ein frühzeitiges Ende der Grillzone am Pleschinger See! Zu unserem Dringlichkeitsantrag erwarten wir eine breite Zustimmung. Sollte der Gemeinderat nicht im Sinne der Linzer Bürger abstimmen, werde ich alle möglichen Verkehrsmaßnahmen prüfen, um die Anwohner zu schützen“, ergänzt Vizebürgermeister Hein.

Um die Grillfläche in Pichling zu verhindern, war sogar ein Grundstückskauf durch einen Unternehmer nötig. „Anrainer müssen sich mittlerweile schon für teures Geld von Grillzonen freikaufen. Das ist wirklich nicht Sinn der Sache. Die zuständige Liegenschaftsreferentin Fechter muss endlich zur Einsicht kommen. Die Linzerinnen und Linzer wollen diese Grillzonen nicht!“, stellt Hein klar.

Kürzlich ließen die Linzer Grünen mit einer absurden Forderung nach Grill-Sheriffs auf Grillzonen aufhorchen. „Linz braucht sicher keine grünen Grill-Sheriffs. Linz braucht ein Ende des Grill-Chaos! Dass man überhaupt über Sicherheitspersonal nachdenken muss, zeigt wie tragisch es um die Grillzonen steht. Nur ein absolutes Verbot kann das Linzer Grillchaos stoppen!“, unterstreicht Raml abschließend.