Raml: Jugend soll in geordnetem Umfeld feiern können – Sicherheitsgefährdung beenden – Nachtgastronomie sofort öffnen

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml: „Wieder sorgten gestern Abend feiernde Jugendliche für Polizeieinsätze in Linz. Mehrere Personen wurden bei zwei Schlägereien verletzt, Feierwütige wollten trotz Aufforderung der Polizei eine massive Lärmbelästigung an der Donaulände durch ihre Musikanlage nicht beenden. Unsere Jugendlichen sollen ihre Freizeit und Jugend genießen, aber unter ordentlichen Umständen. Die Nachtgastronomie muss dazu endlich öffnen dürfen, um ein weitgehend sicheres Umfeld für die Jugendlichen zu schaffen. Solange sie die Bundesregierung zu solch ungeordneten Freiluft-Parties zwingt, habe ich deutliche Sicherheitsbedenken. Die derzeitigen Einschränkungen sind völlig realitätsfremd und gehen am Sinn vorbei.“

„Die Nachtgastronomie muss endlich wieder geöffnet werden. Die anhaltende und wie von der Bundesregierung angekündigt noch lange andauernde Sperre ist einfach realitätsfremd. Unsere Jugend feiert trotzdem, nur eben in ungeordneter Umgebung, was viele Probleme mit sich bringt. Es ist völlig verständlich, dass die Linzer Jugendlichen wieder hinaus und ihre Zeit genießen möchten. Die Regierung muss das endlich ermöglichen, ohne massive Missstände zu verursachen“, fordert der Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Die anhaltenden Corona-Einschränkungen führten in den vergangenen Wochenenden nicht nur zur regelmäßigen Vermüllung der Donaulände und teils massiven Lärmbelästigungen für Anrainer. Auch gewalttätige Konflikte wurden ausgetragen. Sicherheitsstadtrat Raml weist auf die eklatante Sicherheitsgefährdung hin: „Wenn sich unzählige Jugendliche an einem öffentlichen Ort treffen, ist die Einhaltung des Jugendschutzes quasi unmöglich. Gleichzeitig ist bei vielen Menschen, die dicht an dicht an einem öffentlichen Ort feiern, das Konfliktpotenzial hoch. Das zeigte sich gestern wieder auf der Donaulände, wo in den Nachtstunden zwei Personen bei einer Schlägerei verletzt wurden. Auch in der Linzer Altstadt gab es eine tätliche Auseinandersetzung mit Verletzten. In der geregelten Nachtgastronomie gibt es klare Regeln. Darüber hinaus ist dort auch immer Sicherheitspersonal zur Stelle, das bei Konflikten sofort eingreifen kann. Die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten ´Öffnungsschritte´, welche die Nachtgastronomie aber nicht beinhalten, sind völlig realitätsfremd und noch dazu sicherheitsgefährdend“, stellt der Sicherheitsstadtrat klar und schließt: „Unsere Jugend braucht Möglichkeiten, wo sie geordnet und sicher ihre Freizeit und ihre Sommernächte verbringen kann. Ich trete daher ganz klar für eine sofortige Öffnung der Nachtgastronomie ein.“

Gesundheitsstadtrat Raml fordert Wasserspender für Sportpark an der Urfahraner Donaulände

Gesundheitsstadtrat Raml: „Beachvolleyballplatz, Basketballplatz, Trainingspark, Beachsoccerplatz und Co – Viele Linzer Sportler nutzen das sommerliche Wetter im großzügigen Sportpark an der Donaulände in Urfahr voll aus. Das Sportvergnügen wird jedoch getrübt: Trotz dem großen Angebot und vielen Nutzern gibt es vor Ort keinerlei Trink- oder Wasserentnahmemöglichkeit. Der nächste Wasserspender ist hunderte Meter entfernt. Ich ersuche Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und die Linz AG, noch im Sommer eine entsprechende Wasserversorgung im Urfahraner Sportpark nachzurüsten.“

Großer Andrang herrscht aktuell an sonnigen und warmen Tagen bei der großen öffentlichen Sportanlage an der Donaulände, urfahrseitig zwischen Voest-Brücke und Neuer Eisenbahnbrücke. „Viele nutzen dort das tolle Sportangebot dieser großen Anlage von Beachvolleyballplatz, Basketballplatz, Trainingspark und co. Mittlerweile wurde ich von mehreren Sportlern aber auf ein dortiges Kuriosum angesprochen: Trotz der vielen Sportmöglichkeiten fehlt eine Trinkwasserversorgung im Umfeld des Sportparks“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml und ersucht die zuständige Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing sowie die Linz AG eine entsprechende Wasserversorgung noch im Sommer nachzurüsten. „Idealerweise wird gleich eine Wasserleitung gelegt, übergangsweise kann ich mir auch eine mobile Trinkwasserversorgung vorstellen.“ 

Der Linzer Gesundheitsstadtrat führt weiter aus: „An heißen Tagen ist beim Sport mehr als nur eine Trinkflasche voll Wasser unbedingt nötig. Vor allem, wenn man sich längere Zeit bewegt und aktiv ist, ist ausreichend Wasserzufuhr unverzichtbar, um der eigenen Gesundheit nicht zu schaden. Dass die Sportanlage an der Donaulände über keine Trink- oder Wasserentnahmemöglichkeit verfügt, kann kein Dauerzustand sein. Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen in der Stadt und in der Linz AG rasch eine gute Lösung finden werden.“

Hein: Städtebauliche Kommission tagt zum Handlbauer-Areal in der Holzstrasse

Ein „Mercat de la Boqueria“ mit regionalen Produkten für Linz

In der gerade tagenden städtebaulichen Kommission geht es dieses Mal um exakt definierte, städtebauliche Vorgaben für eine etwaige Nachnutzung des Handelbauer-Areals in der Holzstrasse/Untere Donaulände. „Der sehr spannende Stadtteil an der Unteren Donaulände, an dem bereits andere Großprojekte wie der Ausbau der Tabakfabrik, ein Möbelhaus und ein Fußballstadion errichtet werden sollen, bietet für die Stadt ein sehr großes Potential“, berichtet Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „In der letzten Gemeinderatssitzung wurde das Neuplanungsgebiet für dieses Areal verlängert. Wichtig für die Stadt ist es, für eine Nachnutzung genaue städtebauliche Vorgaben zu definieren, damit sich dieser Stadtteil in die bereits in Entwicklung befindlichen Nachbarprojekte perfekt eingliedert.“

Ein besonderes Augenmerk möchte Hein auf die denkmalgeschützte Fleischmarkthalle legen. Diese Halle sollte früher oder später, wenn es nach Hein geht, zu einer echten Markthalle umfunktioniert werden. Einen Linzer „Mercat de la Boqueria“ wünscht sich Hein. Der „Mercat de la Boqueria“ in Barcelona ist weltbekannt und bietet viele regionale Produkte und Speisen an. „Landwirtschafts- und Lebensmittelbetriebe aus dem Umland könnten hier ihre Produkte zum Kauf oder direktem Verzehr anbieten. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich die Wichtigkeit regionaler und nachhaltiger Versorgungsstrukturen“, so Hein weiter.

Die städtebauliche Kommission wurde von Vizebürgermeister Markus Hein im letzten Jahr aus der Taufe gehoben, um städtische Vorgaben für große Bauvorhaben zu erarbeiten. „Mit diesem Instrument können wir nun endlich auch rasch auf dynamische Änderungen in der Stadt reagieren. Das örtliche Entwicklungskonzept ist dafür viel zu starr. Wir müssen im Entwicklungsprozess – wie etwa im Zusammenhang mit der Markthalle – aktiver eingreifen“, erklärt Hein abschließend.