Hein: Neue Donaubrücke Linz – Gestern und heute erfolgte Einhub der letzten Hauptträgerelemente

Von insgesamt 300 einzelnen Stahlbauteilen sind bereits 250 Einzelteile am Vormontageplatz verbaut

Die Stahlbauarbeiten der Neuen Donaubrücke Linz hatten gestern wieder ein spektakuläres Schauspiel darzubieten. Es wurden die letzten beiden Hauptträgerteile mit einem 500 Tonnen Kran eingehoben. Somit sind nun alle Teile der Hauptträger auf dem Vormontageplatz auf der Urfahraner Seite eingetroffen und in Lage gebracht. „Der Einhub verlief ohne Probleme. Das bereits in Endlage zusammengebaute Tragwerk beim Gasthaus Lindbauer ragt nun 17 Meter in Richtung Donaumitte. Die beiden in Lage gebrachten Hauptträgerelemente bilden den Abschluss des ersten Brückenbogenpaares“, berichtet erfreut Vizebürgermeister Markus Hein.

In den nächsten Wochen werden die Stahlbauarbeiten zu Ende gebracht. Es müssen nur noch die restlichen Bogenelemente und Querträger angeliefert und verbaut werden. Parallel zu den Stahlbauarbeiten laufen auch schon die Korrosionsschutzarbeiten. „Wir rechnen damit, dass die Stahlbauarbeiten spätestens im November abgeschlossen sind. Nach Abschluss der Korrosionsschutzarbeiten steht dem Einschwimmen der beiden, am Vormontageplatz vormontierten, Tragwerke im Frühjahr 2021 nichts mehr im Wege“.

„Die Stahlkonstruktion der ‚Neue Donaubrücke Linz‘ bestehen aus ca. 300 einzelnen Stahlbauteilen mit einem Einzelgewicht von bis zu 85 Tonnen. Es wurden bereits ca. 250 Bauteile mittels Sondertransporte angeliefert. In den drei Stahlwerken ist die Fertigung der verbleibenden ca. 50 Stahlbauteile nahezu abgeschlossen. Sie werden voraussichtlich bis Oktober 2020 am Vormontageplatz eintreffen“, erklärt Hein abschließend.

Hein: Neue Donaubrücke Linz macht große Fortschritte

Beide Brückenseiten erreichen Donau – ganzes Ausmaß der Bögen erkennbar

Nicht nur bei den ASFINAG-Brücken, die erste Bypassbrücke wird am kommenden Montag bereits für den Verkehr freigegeben, sondern auch bei der Neuen Donaubrücke Linz, sind die Baufortschritte deutlich zu erkennen. Beide Tragwerke, die am Vormontageplatz montiert werden, wachsen täglich, sodass die Dimension unserer Brücke deutlich wird. Durch die bereits zur Hälfte montierten Brückenbögen, wird zudem auch die Kontur des Brückenwerks sichtbar. Aber auch die beiden Landtragwerke, sowohl auf Linzer wie auch auf Urfahraner Seite, haben nun das Donauufer erreicht.  „Die Baufortschritte aller Linzer Brückenbaustellen sind sehr erfreulich. Seit Jahrzehnten wird das erste Mal eine neue Donaubrücke in Linz eröffnet. Bereits im September folgt die zweite A7-Bypassbrücke und nächstes Jahr ist unsere ‚Neue Donaubrücke Linz‘ an der Reihe.“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

„Ob für Autoverkehr, Stadtbahn oder Radfahrer – die ‚Neue Donaubrücke Linz‘ ist die wichtigste Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Linzer Verkehrs. Nach einer coronabedingten Pause wird jetzt mit Hochdruck gearbeitet und aus heutiger Sicht steht der geplanten Verkehrsfreigabe 2021 damit nichts im Weg. Für Pendler und Linzer wird dieser Tag ein Aufatmen bringen!“, so Hein abschließend.

 

Hein: Der Weg zum autofreien Hauptplatz und mehr Aufenthaltsqualität

Maßnahmen zur Sperre der Klosterstraße für den Durchzugsverkehr über den Sommer

Bereits am Wochenende gilt am Linzer Hauptplatz ein zeitlich begrenztes „Einfahrtsverbot“ im Zeitraum von Samstag, 18.00 – 24.00 Uhr und Sonn- und Feiertag, 0.00 – 24.00 Uhr mit Ausnahmeregelungen für Radfahrer, Busse, Taxis, gewerblichen Lieferverkehr und Anrainer sowie Apothekernotdienste, Hotelgäste und Zufahrten zu den Behindertenparkplätzen. „Die Gültigkeitsdauer dieser Einschränkung wird nun auf die gesamte Woche ausgedehnt und über die Sommermonate getestet“, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Der Beginn des Probebetriebes ist für 15.7.2020 vorgesehen. Wir arbeiten aber auch daran, dass die Zufahrt zu den Geschäften weiterhin möglich sein wird.“

Derzeit versucht die Verkehrsplanung mit Verkehrsumlegungsmodellen herauszufinden, wie sich die Verkehrsverteilung in der Innenstadt durch die angeführte Verkehrsmaßnahme generell verändern könnte. „Eine Sperre der Klosterstraße darf zukünftig keinesfalls zu maßgeblichen Verkehrsverlagerungen in andere Bereiche der Innenstadt führen – auch nach Öffnung aller neuen Donaubrücken. Dies würde auch zwangläufig zum Abbruch des Probebetriebes führen“, kündigt Hein an: „Niemand profitiert davon, wenn wir Staus künstlich provozieren würden. Im Sommer – und zusätzlich mit Covid-19 – können wir aber in Echtzeit testen und Erfahrungen sammeln, wie sich ein autofreier Hauptplatz auswirken würde. Es gibt einen politischen Konsens, dass der Hauptplatz spätestens nach Freigabe aller im Bau befindlichen Donaubrücken autofrei werden soll. Da die Verkehrsmengen rund um den Hauptplatz dann ähnlich gering wie im Sommer sein sollten, ist dieses Jahr der ideale Zeitpunkt für einen Testbetrieb.“

In der Klosterstraße ist derzeit die Verkehrsmaßnahme einer „Begegnungszone – 20 km/h“ verordnet. Durch diese Verkehrsmaßnahme soll der Verkehrsablauf für möglichst alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt erfolgen. Fußgängerinnen und Fußgänger dürfen in einer Begegnungszone die Fahrbahn benutzen, aber den fließenden Verkehr nicht behindern. Die Menge des Verkehrs wird jedoch durch eine Begegnungszone nicht vermindert, da uneingeschränkt durchgefahren werden kann. Dies führt nahezu zu denselben Lärm- und Abgasemissionen wie, wenn keine Begegnungszone verordnet wäre. Lediglich das Geschwindigkeitsprofil wird reduziert und somit die Schwere eventuell eintretender Verkehrsunfälle. Durch die hohe Belastung mit motorisiertem Individualverkehr gehen viele Fußgänger nach wie vor entlang der Häuser auf den Gehsteigen. Die Fahrbahn wird gemieden. „Die Sperre der Klosterstraße durch Aussperren des Durchzugsverkehr soll zu einer echten Verkehrsberuhigung am Hauptplatz führen und dort die Aufenthaltsqualität in Kombination mit Begrünungsmaßnahmen wesentlich steigern“, so Hein abschließend

Hein: Die letzten beiden Gussknoten der Neuen Donaubrücke Linz sind eingetroffen

Auch an den Feiertagen soll an der Brücke gearbeitet werden, um Zeit aufzuholen

„Am Vormontageplatz in Urfahr kann nahezu täglich der Fortschritt des Stahlbaus beobachtet werden. Wenn auch die Baustelle wegen der Corona-Krise einen Monat still stand, tut sich nun einiges. So kamen gestern am frühen Abend die letzten beiden von insgesamt sechs Gussknoten in Urfahr an“, berichtet Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein zufrieden: „Die Gussknoten waren auch das ursächliche Problem des Planungsmangels. Diese waren für den Langzeitnachweis, der für 100 Jahre erbracht werden muss, zu schwach dimensioniert. Es ist sehr erfreulich, dass nun alle sechs ‚Problemkinder‘ bereits in Urfahr eingetroffen sind und verbaut werden!“

Wie stark sich der durch Corona bedingte Baustopp auswirkt, kann noch nicht abgeschätzt werden. Die ARGE Bau hat aber bereits eine Genehmigung eingeholt, dass auch an den Feiertagen gearbeitet werden darf. Auch die Anrainer wurden diesbezüglich bereits informiert und um Verständnis ersucht. Es wird auf alle Fälle versucht, die verlorene Zeit so weit wie möglich wieder aufzuholen. „Ich bin davon überzeugt, dass der vertraglich zugesicherte Termin im Oktober 2021 hält. Unser ambitionierter Termin für eine frühere Verkehrsfreigabe vor Schulbeginn wird sich aber höchstwahrscheinlich nicht mehr ausgehen. Der durch Corona verhängte Baustopp war dafür einfach zu lange“, so Hein abschließend.

Hein: Baustelle zur Neuen Linzer Donaubrücke läuft auf Hochtouren

Zum raschen Verbau der neugelieferten Stahlbauteile sind bis zu drei Kräne zeitgleich im Einsatz

An der Neuen Donaubrücke Linz wird wieder auf Hochtouren gebaut. Nach einer kurzen, Corona-bedingten Pause konnte der Baubetrieb am 18. April wiederaufgenommen werden. „Damit alle neu angelieferten Brückenteile rasch zusammengebaut werden können, sind bis zu drei Kräne zeitgleich am Vormontageplatz im Einsatz. Es ist bemerkenswert, wie rasch die Brücke jetzt Richtung Donau wächst. In wenigen Wochen wird das Vorlandbrückenteil 10 Meter in die Donau hineinragen“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

Zur Erinnerung: Die unklaren und wechselhaften Vorgaben der türkis-grünen Bundesregierung haben einen Baustopp von mehr als einem Monat verursacht. Ob diese Zeit trotz größtmöglicher Anstrengungen wieder aufgeholt werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Es hängt dabei auch vieles von den zukünftigen Coronamaßnahmen ab.

 

Hein: Wiederaufnahme der Bautätigkeiten an der Neuen Donaubrücke Linz noch im April

Geschaffene Voraussetzung dafür war die Einigung der Sozialpartner

„Die Linzer Brücken-Trilogie soll noch im April wieder komplett fortgesetzt werden. Beide ASFINAG-Baustellen sind bereits wieder im Betrieb – an der Neuen Donaubrücke Linz sollen die Bauarbeiten nach Ostern wieder starten“, kündigt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein an: „Wenn es keine wesentlichen Änderungen in den Reisebestimmungen gibt, dann werden die Schweißer aus der Slowakei und aus Tschechien am 15. April die Arbeit am Vormontageplatz in Urfahr wieder aufnehmen. Ob der COVID-19 bedingte Stillstand am Vormontageplatz zu weiteren Verzögerungen führen wird, können wir noch nicht abschätzen. Die Produktion in den drei Stahlwerken war davon nicht betroffen!“

Vorab sind natürlich alle Sicherheitsmaßnahmen (Hygiene, Schutzmasken, Unterkünfte,…), auf die sich Sozialpartner geeinigt haben, zu berücksichtigen und natürlich auch umzusetzen. „Wir haben vorab auch geklärt, ob die Einreise der Arbeiter bestimmten Restriktionen unterliegt und waren mit der zuständigen Gesundheitsbehörde bereits in Kontakt. Wir bekamen die für die Baustelle erfreuliche Auskunft, dass slowakische Bauarbeiter derzeit mehr oder weniger ungehindert nach Österreich einreisen dürfen“, erklärt Hein weiter.

Hein erinnert abschließend: „Die Bauarbeiten an der Neuen Donaubrücke Linz wurden seitens der ARGE Bau vor ca. zwei Wochen, wegen der unklaren Situation für Baustellen, in Folge der verordneten Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, eingestellt. Wie mit den Vorgaben der Bundesregierung auf Baustellen umzugehen ist, war für viele Bauunternehmen unklar, sodass einige – auch wichtige – Baustellen eingestellt wurden und andere eben nicht. Diese Situation war nur wenig zufriedenstellend und bedurfte dringend einer einheitlichen Lösung!“

Hein: Wiederaufnahme der Bautätigkeiten an der Neuen Donaubrücke Linz noch im April

Geschaffene Voraussetzung dafür war die Einigung der Sozialpartner

„Die Linzer Brücken-Trilogie soll noch im April wieder komplett fortgesetzt werden. Beide ASFINAG-Baustellen sind bereits wieder im Betrieb – an der Neuen Donaubrücke Linz sollen die Bauarbeiten nach Ostern wieder starten“, kündigt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein an: „Wenn es keine wesentlichen Änderungen in den Reisebestimmungen gibt, dann werden die Schweißer aus der Slowakei und aus Tschechien am 15. April die Arbeit am Vormontageplatz in Urfahr wieder aufnehmen. Ob der COVID-19 bedingte Stillstand am Vormontageplatz zu weiteren Verzögerungen führen wird, können wir noch nicht abschätzen. Die Produktion in den drei Stahlwerken war davon nicht betroffen!“

Vorab sind natürlich alle Sicherheitsmaßnahmen (Hygiene, Schutzmasken, Unterkünfte,…), auf die sich Sozialpartner geeinigt haben, zu berücksichtigen und natürlich auch umzusetzen. „Wir haben vorab auch geklärt, ob die Einreise der Arbeiter bestimmten Restriktionen unterliegt und waren mit der zuständigen Gesundheitsbehörde bereits in Kontakt. Wir bekamen die für die Baustelle erfreuliche Auskunft, dass slowakische Bauarbeiter derzeit mehr oder weniger ungehindert nach Österreich einreisen dürfen“, erklärt Hein weiter.

Hein erinnert abschließend: „Die Bauarbeiten an der Neuen Donaubrücke Linz wurden seitens der ARGE Bau vor ca. zwei Wochen, wegen der unklaren Situation für Baustellen, in Folge der verordneten Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, eingestellt. Wie mit den Vorgaben der Bundesregierung auf Baustellen umzugehen ist, war für viele Bauunternehmen unklar, sodass einige – auch wichtige – Baustellen eingestellt wurden und andere eben nicht. Diese Situation war nur wenig zufriedenstellend und bedurfte dringend einer einheitlichen Lösung!“

Hein: Bau der neuen Donaubrücke schreitet stetig voran

Stahlkonstruktion wächst an der Donaulände

„Mit dem Wachsen der Stahlkonstruktion an der Donaulände werden die Dimensionen der neuen Donaubrücke von Tag zu Tag sichtbarer. Was hier an Land entsteht ist ein Tragwerk, das an Komplexität in Europa einzigartig ist“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Ich freue mich, dass allen Widrigkeiten zum Trotz, die Arbeiten an unserer Linzer Brücke stetig fortgesetzt und für die Linzer sichtbar gemacht werden“, so Hein weiter.