Probleme der Zuwanderung beim Namen nennen statt ausschließlich Vielfalt schön zu reden

Hein zur Linzer „Woche der Vielfalt“: Zuwanderung und Vielfalt bringen oftmals importierte Probleme für unsere Heimatstadt mit sich. Anstatt dies zu feiern, muss sich die Stadt endlich aktiv mit der Problembewältigung beschäftigen und die Interessen der Linzerinnen und Linzer vertreten. Die Vielfalts-Feierlichkeiten dann auch noch Hand in Hand mit mutmaßlichen Islamisten zu begehen, ist äußerst bedenklich.

„Viele Zuwanderer nehmen Probleme und ethnische Konflikte aus ihrer Heimat mit zu uns. Täglich sind wir mit den Folgen konfrontiert. Anstatt eine ganze ‚Woche der Vielfalt‘ der in Linz lebenden Menschen aus 151 verschiedenen Nationen zu feiern, sollte die Stadt Linz die Probleme, die durch Zuwanderung entstehen, beim Namen nennen und sich diesen endlich stellen!“, fordert der Linzer FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Markus Hein. „Nicht nur die Vielfalt, sondern vor allem oftmals unüberbrückbare kulturelle Unterschiede oder auch Sprachbarrieren werden in unserer Heimatstadt immer größer und gefährden unsere Leitkultur. So haben mittlerweile zwei von drei Linzer Kindergartenkindern nicht mehr Deutsch als Muttersprache. Dieser Anteil nahm allein seit 2013 um über 33 % zu. Sollte diesen Entwicklungen nicht entgegengewirkt werden, gibt es in unserer Heimatstadt wohl bald eine so umfassende ‚Vielfalt‘, dass der ‚Einheimische‘ in Linz kaum mehr anzutreffen ist. Das können und wollen wir nicht zulassen!“, unterstreicht der Freiheitliche.

„Woche der Vielfalt“ geht Hand in Hand mit mutmaßlichen Islamisten

„Dass die ‚Woche der Vielfalt‘ auch mutmaßlichen Islamisten des Vereins ‚ALIF‘ (Austria Linz Islamische Föderation) eine stadtweite Bühne bietet, halte ich für sehr bedenklich und gefährlich“, stellt Hein klar. „Die Linzer SPÖ beweist erneut, dass sie nicht vor dem Stimmenfang bei islamistischen Zuwanderern zurückschreckt. Der Versuch, die offensichtlichen Verbindungen des Vereins mit der islamistischen Milli-Görus-Bewegung dann mit fadenscheinigen Argumenten weg zu argumentieren, zeichnet für die SPÖ ein fragwürdiges Bild“, meint Hein und erinnert abschließend: „Dass die ÖVP dieses Problem zwar medial anspricht und dabei teilweise auf den freiheitlichen Kurs einschwenkt, kann man durchaus begrüßen. Leider kämpft die ÖVP aber nur gegen den politischen Islam, wenn es dafür eine Schlagzeile gibt. Geht es um konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise eine Moscheenstudie, endet die schwarze Entschlossenheit gegen den politischen Islam vorzugehen.“

Hein: Nur noch 36 Prozent der Kindergartenkinder haben Deutsch als Muttersprache

Bloße Sprachförderung ist nur Symptombekämpfung

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die groben Fehler der Zuwanderungspolitik unsere solidarische Gemeinschaft und damit den sozialen Frieden gefährden!“, fordert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein in Bezug auf die Zahlen zur Muttersprache der Linzer Kindergartenkinder: „Die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre trägt nun ihre Früchte: Nur noch unglaubliche 35,9% aller Linzer Kindergartenkinder haben Deutsch als Muttersprache. Die Folgen der fast schrankenlosen Zuwanderung sind nicht nur massive Probleme in den städtischen Bildungseinrichtungen selbst, auch in der übrigen Gesellschaft sind die Auswirkungen der Masseneinwanderung deutlich spürbar. Das ist weder für die eigene Bevölkerung noch für Zuwanderer fair. Jetzt mit Sprachförderung zu reagieren, wie dies etwa Vbgm Baier vorschlägt, greift viel zu kurz. Nach Jahren der Massenzuwanderung ist das eine bloße Linderung der Symptome – das ursächliche Problem wird damit nicht gelöst.“

Hein: Nur noch 36 Prozent der Kindergartenkinder haben Deutsch als Muttersprache

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Nur noch 36 Prozent aller Kinder in städtischen Linzer Kindergärten haben Deutsch als Muttersprache. Diese Folge der verfehlten Zuwanderungspolitik wird für große Probleme in unserer Heimatstadt sorgen. Wir müssen sofort entgegensteuern. Ohne Zuwanderungsstopp ist unsere solidarische Gemeinschaft in Gefahr.“

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die groben Fehler der Zuwanderungspolitik unsere solidarische Gemeinschaft und damit den sozialen Frieden gefährdet!“, fordert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein in Bezug auf die Zahlen zur Muttersprache der Linzer Kindergartenkinder: „Die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre trägt nun ihre Früchte: Nur noch unglaubliche 35,9% aller Linzer Kindergartenkinder haben Deutsch als Muttersprache. Die Folgen der fast schrankenlosen Zuwanderung sind nicht nur massive Probleme in den städtischen Bildungseinrichtungen selbst, auch in der übrigen Gesellschaft sind die Auswirkungen der Masseneinwanderung deutlich spürbar. Das ist weder für die eigene Bevölkerung noch für Zuwanderer fair.“

Millionen für Sprachförderung – wenig Wirkung

„Millionen an Steuergeld wurden für die Bildung in den letzten Jahrzehnten ausgegeben. Erfolge blieben aber aus, weil einfach das Bildungssystem mit Massenzuwanderung restlos überfordert ist“, so Hein weiter: „Bei einem so hohen Maß an Zuwanderung funktioniert Integration nicht mehr, auch wenn wir das zigfache investieren würden! Es zeigt damit deutlich, dass das Bevölkerungswachstum in Linz zum überwiegenden Teil auf das Konto der Zuwanderung zu buchen ist. Wir bauen somit unsere geförderten Wohnungen nicht mehr für unsere eigenen Leute, sondern vorwiegend für Zuwanderer. Das werden viele Stadtteile auf Dauer nicht durchhalten. Das verändert sie viel zu stark. Wenn es so weitergeht, wird es den typischen Linzer bald nicht mehr geben. Es braucht keine grün-fantastischen Förderungsmodelle mehr. Vielmehr müssen gezielt Anreize geschaffen werden, um eine Heimkehr für Zuwanderer zu attraktivieren und neue Einwanderung zu verhindern!“

Für all jene, die trotzdem hierbleiben, muss Deutsch oberste Priorität haben

„Für all jene, die trotzdem in Österreich bleiben, muss das Erlernen der deutschen Sprache oberste Priorität haben. Nur so kann man die Nebenwirkungen der verfehlten Zuwanderungspolitik zumindest abmildern. Nicht nur im Kindergarten, sondern auch in der Schule muss die deutsche Sprache konsequent gefordert werden! Es kann nicht sein, dass beispielsweise Kinder in der dritten Generation kein Wort verstehen, wenn diese in die Schule kommen. Wer daheim kein Deutsch spricht, lernt es zumeist im Kindergarten auch nicht ordentlich. Diese Defizite sind in der Schule kaum mehr aufzuholen, sodass für das Unterrichten des eigentlichen Unterrichtsstoffs wertvolle Zeit verloren geht!“, zeigt Hein abschließend auf.

Kleinhanns zum „Tag der Muttersprache“: Deutsch muss oberste Priorität haben

FPÖ Fraktionsobmann Günther Kleinhanns: Am 21. Februar wird der Tag der Muttersprache begangen. Die negativen Auswirkungen einer als positiv vermarkteten Sprachvielfalt werden aber immer deutlicher. Kleinhanns appelliert: Muttersprache alleine ist heute zu wenig! Die deutsche Sprache muss immer als Muttersprache, zumindest aber als Zweitsprache gefördert werden!

Sprachen als Währung bei Arbeitsmarkt und Bildung

„In Linz sind derzeit über 100 Sprachen anzutreffen. Dies mag zwar bei politisch angehauchten Veranstaltungen ausschließlich als Vorteil vermarktet werden, in der Realität birgt dieser Umstand aber enorme Hausforderungen für Stadt und Gesellschaft. Denn Sprachen verhalten sich teilweise wie Währungen: Deren Kurswert ist gerade wie Deutsch oder Englisch auf einem Allzeithoch“, weiß der freiheitliche Fraktionsobmann Günther Kleinhanns.

Überbordende Vielsprachigkeit als Vorbote gesellschaftlicher Krisen

„Wird dieser Kurswert aber von überbordender Vielsprachigkeit unterwandert, bringt das im Regelfall Einbußen der Wirtschaftskraft, in der Ausbildung und bei den kulturellen Perspektiven mit sich. Diese Entwicklung ist in Linz leider deutlich zu beobachten: Unternehmen und Bildungseinrichtungen beklagen zusehends mangelhaftes Deutsch bei Migranten. Diese Art von Vielsprachigkeit auch noch indirekt mit städtischen Mitteln zu fördern, halte ich für ein falsches Signal und zutiefst unfair gegenüber jenen Migranten, die erhebliche Mühen in den Erwerb guter Deutschkenntnisse gesteckt haben“, kritisiert Kleinhanns.

Forderung nach Deutsch im Alltag nach wie vor aktuell

„Allen Unkenrufen zum Trotz hat die freiheitliche Forderung nach Deutsch im Alltag nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil, sie hat sogar an Relevanz deutlich zugenommen. Die Zahl der Migranten, die selbst in zweiter und dritter Generation kaum Deutschkenntnisse vorweisen können, spricht für sich. Ich fordere daher von der Stadt Linz endlich ein nachhaltiges Konzept, damit Deutsch, wenn auch als Zweitsprache neben irgendeiner Muttersprache, den vorrangigen Stellenwert in diesem, unserem Land, in dem unsere Sprache entstanden ist, und auch von dieser Sprache geprägt wurde, vor allem im Alltag und im Umgang mit allen Behörden und Einrichtungen, weiterhin behalten kann!“, fordert Kleinhanns.

Raml: „Lern Deutsch!“ statt „Tag der Sprachen“

FPÖ stimmte in Stadtsenatssitzung gegen 26.000 Euro Förderung

Bereits zum siebten Mal plant das Integrationsbüro der Stadt Linz Veranstaltungen zum sogenannten „Tag der Sprachen“ – mit 26.000€ großzügig durch unsere Steuergelder finanziert. „Das Integrationsbüro sollte besser eine ´Lern Deutsch!´-Kampagne machen, als die Vielfalt der Sprachen zu feiern. Viel wichtiger als das Huldigen der Vielfalt ist es nämlich, dass die Verfehlungen in der Integrationsarbeit endlich aufgeholt werden. Nur mit Deutschkenntnissen können sich Zuwanderer in Linz integrieren. Solange wir noch einen einzigen Zuwanderer in Linz haben, der nicht ausreichend gut Deutsch kann, brauchen wir keine sprachliche Vielfalt feiern“, mahnt der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. In der heutigen Stadtsenatssitzung stimmten ausschließlich die Freiheitlichen gegen die Finanzierung des „Tag der Sprachen“. „Trotz Kritik an der aktuellen Integrationsstrategie, die auch den ´Tag der Sprachen´ beinhaltet, stimmten auch die ÖVP-Vertreter bereitwillig mit. Das beweist einmal mehr, dass nur die Freiheitlichen einen geradlinigen Kurs vertreten, wenn es um Zuwanderung geht“, so Raml.

Aus der Begründung des Antrages geht hervor, dass alleine die Bewerbung der sprachlichen Vielfalt fast 6.000 Euro kosten soll. „Das Geld wäre eindeutig besser in einer Kampagne ‚Lern Deutsch!‘ angelegt“, ist sich der freiheitliche Stadtrat ganz sicher. Mehrsprachige Formulare bei Behörden, Krankenhausformulare in verschiedensten Sprachen – das alles müsste eigentlich der Vergangenheit angehören, würde bei der Integration auf den richtigen Weg gesetzt. „Der Spracherwerb für Menschen, die länger in unserer Stadt leben wollen, ist die wichtigste Maßnahme für ein geordnetes Zusammenleben. Solange wir jedoch mehrsprachige Formulare für Serviceleistungen brauchen, kann das Feiern der Vielfalt jedenfalls warten!“, so Stadtrat Raml abschließend.

Linzer Integrationsstrategie – Aus Fehlern nichts gelernt

SPÖ will Status Quo fortschreiben

Der stetig zunehmende Anteil von Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache an der Linzer Gesamtbevölkerung ist nicht von der Hand zu weisen. Zum 1. 1. 2020 waren 51.872 Ausländer aus insgesamt 151 verschiedenen Nationen in Linz mit Hauptwohnsitz gemeldet. Das sind 25 % der städtischen Gesamtbevölkerung. Die Auswirkungen der Zuwanderung zeigen sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und bringen teilweise gravierende Probleme mit sich.

„Von Sprachbarrieren, über teilweise horrende Kosten im Sozialbereich, bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Ausländergruppen bietet das Thema ‚Migration‘ eine Fülle von Problemfeldern. Wer mit offenen Augen durch Linz geht, muss erkennen: Die bisherigen, städtischen Integrationsmaßnahmen waren offenbar zahnlos und sind über Jahre hinweg ins Leere gegangen. Dies wird leider auch die neue, sozialdemokratische Integrationsstrategie nicht ändern. Realitätsferne Erwartungshaltungen und utopische Gesellschaftsbilder werden das tatsächliche Zusammenleben in unserer Stadt nicht verbessern. Ein sozialdemokratischer Kuschelkurs wird daher von den Linzer Freiheitlichen keinesfalls mitgetragen“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein.

Anstatt die Wirkung der bisherigen Maßnahmen kritisch zu hinterfragen und endlich gegenzusteuern, hält man an blumigen Angeboten fest. Konkrete Maßnahmen zu Verbesserung des Zusammenlebens oder Konsequenzen für die aktive Verweigerung der eigenen Integration sind nicht vorgesehen. Der freiheitliche Sicherheitsstadtrat Michael Raml erklärt dazu: „Schon die bisherige Maßnahmenpaket Integration hat uns im wahren Leben – etwa beim Grillchaos oder der steigenden Jugendkriminalität – keinen Millimeter weitergebracht. Auch im aktuellen Papier fehlen konkrete Maßnahmen und Konsequenzen in diesen Problemfeldern. Integrationsbüro und Migrantenvereine haben keine spürbare Verbesserung für ein gutes Zusammenleben in Linz gebracht. Die Stadt Linz leistet sich um über eine halbe Million Euro jährlich ein Integrationsbüro. Das Geld wäre für Präventionsarbeit an Problemschulen, die im Übrigen einen überdurchschnittlich hohen Ausländeranteil aufweisen, besser angelegt. Stattdessen finanziert die SPÖ weiterhin Feste der Vielfalt. Auch die aus Steuergelder finanzierten Migrantenvereine haben keinen sichtbaren Beitrag geleistet, wenn es darum gegangen ist, ihre jungen Landsleute in den Griff zu bekommen. Sie können es nicht, oder wollen es nicht! Bei Sportvereinen, die eine bessere Integrationsarbeit leisten, wäre das Geld auch aus sicherheitsrelevanten Überlegungen besser angelegt.“

 

Auflösung des Linzer Migrationsbeirats und Anpassung der Förderpolitik

Besonders auffallend ist, dass Migrantenkinder der zweiten und dritten Generation oft nur mangelhafte Deutschkenntnisse aufweisen. Dieses Problem ist nur mit einer aktiv ablehnenden Haltung in den zugewanderten Familien zu erklären. Wenn zu Hause kein deutsch gesprochen wird, bleiben städtische Sprachförderprogramme oft wirkungslos.

In diesem Zusammenhang müssen endlich auch die Serviceeinrichtungen für Zuwanderer mehr in die Pflicht genommen werden. Das städtische Integrationsbüro sollte anstatt regelmäßig Vielfalt und Weltoffenheit zu feiern, besser aktiv den umfassenden Anpassungsprozess beschleunigen. Wer sich hingegen den österreichischen Gesetzen und unserer Kultur nicht anpassen will, muss ehestmöglich in seine Heimat zurückkehren. Dies muss auch in städtischen Serviceeinrichtungen aktiv so kommuniziert und gelebt werden.

Solange sich der Linzer Migrationsbeirat explizit gegen „Integration als einseitige Anpassungsleistung Zugewanderter“ ausspricht, wird er selbst zum Teil des Integrationsproblems. Er ist deshalb (auch im Interesse der Zugewanderten) aufzulösen.

Migrantenvereinen, die eine schnelle Anpassung mit ihren Aktivitäten konterkarieren, sind überdies städtische Fördermittel zu versagen. Diese Mittel könnten hingegen an österreichische Sport- und Freizeitvereine weitergegeben werden, die mit ihrer Jugendarbeit einen weitaus wichtigeren Beitrag zur Integration leisten und allen Bevölkerungsgruppen offenstehen.

 

Erwerb der deutschen Sprache

Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung für die spätere Vermittlung am Arbeitsmarkt und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Angebote des Bundes, des Landes, oder der Stadt zum schnellen Spracherwerb sind bereits vorhanden. Wer in Österreich etwas erreichen möchte, hat auch als Zuwanderer bereits jetzt viele Möglichkeiten. Selbstverständlich ist dieses Angebot aber immer ausbaufähig.

In der sozialdemokratischen Integrationsstrategie sind Maßnahmen, welche explizit auf das Erlernen der deutschen Sprache abzielen, deutlich unterrepräsentiert. Vielmehr soll die Mehrheitsgesellschaft an die Migranten (und nicht umgekehrt) herangeführt werden. Hier nur einige wörtliche Auszüge aus dem Strategiepapier: „Einfache Sprache bei Behördenverfahren, um Nachvollziehbarkeit von behördlichen Inhalten zu erleichtern“, „Ausbau englischsprachiger Angebote im Rahmen eines ‚Innovationsprogramms‘, „Fremdsprachige Literatur im Wissensturm“, „Willkommensbroschüre in mehreren Sprachen verfügbar machen“.

Die Freiheitlichen bekennen sich zur unmissverständlichen Forderung: Wer in Linz lebt, hat deutsch zu sprechen – ohne Wenn und Aber.

 

Berufsausbildung und Arbeitsmarkt

Die Fakten sind entlarvend. Laut Integrationsstrategie konnte von 2011 bis 2017 der Anteil von Ausländern in Linz, die abseits der Pflichtschule keine weitere Ausbildung abgeschlossen haben, lediglich um 0,3% gesenkt werden. Trotz intensiver Bemühungen aller Gebietskörperschaften verfügen damit 46,6 % der Ausländer über keine berufliche Ausbildung. Alleine dieses Beispiel zeigt: Die bisherigen städtischen Integrationsmaßnahmen werden entweder nicht ausreichend genützt oder verfehlten ihre Wirkung.

Den bekannten Problemen will die neue, sozialdemokratische Integrationsstrategie mit noch mehr „Diversity“ begegnen. So heißt es u.a. in der Strategie: „Diversität am Arbeitsmarkt widerzuspiegeln“, „Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen für Schlüsselkräfte aus dem Ausland erleichtern“, „Vereinfachung der Anpassungs- und Anerkennungs- bzw. Nostrifizierungsprozesse für bereits bestehende, nicht in Österreich absolvierte Ausbildungen“, und „Interkulturelles Personalmanagement: Die Aufnahme von neuen Mitarbeiterinnen erfolgt unabhängig von der Herkunft und soll die Zusammensetzung der Bevölkerung betreffend Herkunft berücksichtigen“.

Aus freiheitlicher Sicht werden hier eindeutig die falschen Zeichen gesetzt. Ein Abgehen von Mindeststandards bei Zuwanderern ist eine Benachteiligung heimischer Arbeitsnehmer. Diese müssen oft jahrelange Ausbildungen erfolgreich abschließen, um im Berufsleben Fuß fassen zu können. Hingegen soll bei Zuwanderern der bloße Wunsch nach mehr „Diversität“ für einen leichten Berufseinstieg ausreichen.

Für die Linzer Freiheitlichen steht fest, dass sich Fleiß lohnen muss. Das bedeutet auch Chancengleichheit nach Qualifikation und nicht nach Herkunft. Ebenso wenig dürfen unsere hohen österreichischen Ausbildungs- und Qualitätsstandards verwässert oder entwertet werden.

Bei besserqualifizierten Zuwanderern muss überdies berücksichtigt werden, dass ein Abfluss von Fachkräften den Volkswirtschaften der jeweiligen Herkunftsländer schadet. Durch den sogenannten „Brain-Drain“ werden Auswanderungsländer weiter destabilisiert und konkret geschädigt. Das ist ein Raubbau im Sinne eines modernen Kolonialismus. Die jahrzehntelangen Missstände in der österreichischen Bevölkerungs- und Ausbildungspolitik dürfen nicht auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden. Wir haben unsere sinkenden Geburtenzahlen und den Facharbeitermangel selbst zu verantworten – beides sollte nicht durch den Import Fremder gelöst werden.

Im Falle von Asylwerbern, Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten ist festzuhalten, dass es sich lediglich um Gäste auf Zeit handelt. Insofern sind Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen so zu gestalten, dass der betroffene Personenkreis nach einer Rückkehr dringend benötigtes „Know-How“ in ihre Herkunftsländer mitnehmen kann. Diese Maßnahme stellt eine Möglichkeit zur vielzitierten Hilfe vor Ort sicher.

 

Kriminalität

Besonders deutlich werden die Integrationsmissstände im Bereich der Kriminalität sichtbar. Wenngleich die Linzer Sozialdemokratie stets um den Eindruck bemüht ist, Linz habe kein Gewaltproblem, sprechen die Zahlen doch eine andere Sprache. Die Gewaltkriminialität nimmt kontinuierlich zu und der Anteil von Tätern mit Migrationshintergrund ist dabei überdurchschnittlich hoch. Wie die Integrationsstrategie diesem Problem entgegentreten möchte, ist schleierhaft. „Wochen der Vielfalt“, „Förderung von Projekten zur Stärkung des Miteinanders“ oder das gebetsmühlenartige Wiederholen, dass Linz eine „Friedensstadt“ sei, werden Messerstecher und kriminelle Jugendgangs nicht stoppen. Ebenso wenig werden diese Probleme verschwinden, wenn sie nur lange genug durch politisches Scheuklappendenken ignoriert werden. Es wird deutlich, dass in der Vergangenheit der falsche Weg eingeschlagen wurde.

 

Nur so kann Integration funktionieren

Eine echte Integrationsstrategie für Linz sollte auf einem langfristigen und nachhaltigen Plan fußen. Nur realitätsferne und vermeintlich nett klingende Floskeln werden keine Fortschritte bringen können und die wirklichen Integrationsprobleme nicht lösen.

Es muss dabei auch ein klarer Unterschied zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen, welche in Linz vertreten sind, gemacht werden. Zuwanderer aus Europa haben in der Regel vergleichsweise weniger Probleme bei der Integration.  Anders sieht das bei den Zuwanderern aus vorwiegend muslimisch geprägten Ländern aus. Im Bereich der Migrantenkriminalität sticht diese Gruppe besonders hervor, wie auch der oberösterreichische Landespolizeidirektor Andreas Pilsl im Jahr 2017 in Bezug auf Migrantenkriminalität treffend erkannte: „Ich traue mich auch zu sagen, dass alle Auffälligen Muslime sind, das muss erlaubt sein.“

Es braucht daher konkrete Maßnahmen, um das geregelte Zusammenleben in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern. Die Linzer Freiheitlichen fordern daher zusammenfassend:

  • Anreize und Konsequenzen schaffen: Städtische Sozialleistungen (z.B. Aktivpass) nur für Österreicher, EWR-Bürger und Drittstaatsangehörige, die Deutschkenntnisse auf A2-Niveau sowie einen fünfjährigen Hauptwohnsitz in Linz nachweisen können (analog zur oö. Wohnbeihilfe)
  • Auflösung des Linzer Migrationsbeirats
  • Aktive Förderung der Integration in österreichischen Sport- und Freizeitvereinen statt Gießkannen-Subvention für Migrantenvereine
  • Spracherwerb als oberste und ungeteilte Priorität
  • Keine Herabsetzung von Mindeststandards für Zuwanderer