Hein zu Verkehrsüberlastung in der Neuen Heimat: Verkehrslösung im Bereich der B1 ist im Größeren zu denken

Hein zu Verkehrsüberlastung in der Neuen Heimat: Verkehrslösung im Bereich der B1 ist im Größeren zu denken. Mit Bürgern, Verkehrsplanung und externen Experten sollen gemeinsame Lösungen gefunden und die Lebensqualität wieder erhöht werden.

Gemeinsamer Lokalaugenschein mit Bürgerinitiative

Bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein mit der Bürgerinitiative rund um den Weißdornweg verschaffte sich Vizebürgermeister Markus Hein einen ersten Überblick über die vielseitigen Verkehrsprobleme, die im Stadtteil Neue Heimat vorhanden sind. „Der Stadtteil ist in den letzten Jahrzehnten massiv gewachsen. Wo früher Felder waren, stehen jetzt Wohnbauten. Dazu kommt noch die sehr unbefriedigende Situation mit den Zufahrten auf die B1. Dementsprechend hoch ist mittlerweile nun auch das Verkehrsaufkommen“, so Hein.

Der Durchzugsverkehr gehört raus aus den Wohngebieten

Vizebürgermeister Hein ist davon überzeugt, dass wir diese Probleme nicht mit einzelnen kleinen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in den Griff bekommen werden. Es darf nicht dazu führen, dass ein Problem von A nach B verlagert wird. Wir brauchen ein umfassendes und großräumiges Konzept, in dem natürlich auch das Land einzubinden sein wird. Viele Autofahrer nutzen Schleichwege durch Wohngebiete, weil die eigentlichen Zufahrtsstraßen zur B1 während der Stoßzeiten überlastet sind. „Im Bereich der B1 befinden sich die am stärksten frequentierten Kreuzungen am Linzer Stadtgebiet. Mittlerweile stauen sich die Autos durch das Wohngebiet – das müssen wir ändern!“, führt Hein weiter aus.

Gemeinsam eine umfassende Lösung wird erarbeitet

„Die Verkehrsplanung hat bereits den Auftrag bekommen, das genaue Planungsgebiet zu definieren und die Grundlagen zu erarbeiten. Vorschläge, die die Bürgerinitiative an Hein gemeldet hat, werden dabei bereits berücksichtigt. Nach Erarbeitung der Grundlagen soll ein externes Planungsinstitut mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt werden. Damit wir eine Lösung erhalten, die von einer großen Mehrheit mitgetragen wird, sollen die betroffenen Bewohner und die Wirtschaft aktiv im Planungsprozess mitarbeiten“, verspricht Vizebürgermeister Markus Hein, der auch ein ähnliches Vorgehen für den Stadtteil Pichling plant.