Hein: Bundesregierung darf Menschen nicht vor Scherbenhaufen stellen

Vizebürgermeister Markus Hein: „Trotz der andauernden Corona-Krise beendet die Bundesregierung nun die Stundungen für Kreditnehmer. Das stellt unzählige Menschen vor massive finanzielle Probleme. Ich fordere: Solange die Kurzarbeit andauert, müssen auch Kreditstundungen gewährt werden.“

Seit dem heutigen 1. Februar müssen Banken nicht länger Kreditstundungen gewähren. „Die Menschen spüren die Corona-Krise und ihre Folgen nach wie vor mit voller Härte. Doch alle Kreditnehmer müssen ab heute fürchten, dass Banken von ihnen Geld einfordern. Egal, ob sie durch die Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben oder nach wie vor mit einem einschneidenden Gehaltsminus aufgrund von Kurzarbeit kämpfen müssen. Die türkis-grüne Regierung schützt die Menschen nicht vor den nun drohenden Tilgungen, obwohl diese noch immer unter den Regierungsbeschränkungen leiden und dadurch finanzielle Einbußen haben. Das ist unfair! Ich fordere von der Bundesregierung, dass die Kreditstundungen mit der Fortdauer der Kurzarbeit einhergehen. Wie sollen sich die Menschen jetzt die Tilgungen leisten?“, zeigt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein einen fairen Vorschlag für alle Kreditnehmer auf.

Regierung versäumt es wieder einmal, Menschen zu schützen

„Wieder einmal hat es die türkis/grüne Regierung verschlafen, die Menschen zu schützen. Auch zahlreiche Kreditnehmer in unserer Heimatstadt, ob Kleinunternehmer oder Häuselbauer, werden vom Auslaufen der Stundungen betroffen sein. Wer nun nach fast einem Jahr massiver Einschränkungen keine ausreichenden Geldreserven mehr auf der Seite hat, wird vor einen Scherbenhaufen gestellt. So weit darf es nicht kommen. Ich stehe auf der Seite derjenigen, die sich nun nicht durch die ewigen Versäumnisse der Bundesregierung endgültig in die Armut treiben lassen wollen“, unterstreicht der Freiheitliche und ergänzt: „Die Begründung des Justizministeriums, warum die Stundungen nun enden, gleicht einem Schlag ins Gesicht für jeden Kreditnehmer: So gravierende Eingriffe, wie es die Stundungen sein sollen, seien eine einseitige finanzielle Belastung für Kreditinstitute und somit unverhältnismäßig. Das ist wahrlich unfassbar. Für die Regierung ist es also unverhältnismäßig, dass Banken ein paar Monate länger auf ihre Kreditraten warten müssen. Kreditnehmer bewusst in die Armut zu treiben scheint für die türkis/grüne Regierung jedoch kein Problem zu sein. Ich erinnere daran, dass während der Bankenkrise auch die Österreicherinnen und Österreicher mit ihrem Steuergeld Banken gerettet haben.“

Hein appelliert auch an Kulanz der Banken

„Es bleibt zu hoffen, dass die Kreditinstitute ein gerechtes Maß an Kulanz zeigen. Nur weil keine gesetzliche Verpflichtung zu Stundungen besteht, müssen nicht auf Biegen und Brechen Kreditraten eingefordert werden. Ich appelliere daher an die Banken, fair mit den Menschen umzugehen und deren persönliche Situation zu berücksichtigen“, so Vizebürgermeister Hein abschließend.