Hein: In Krisenzeiten zuerst um Österreicher kümmern

FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Hein: „Die Arbeitslosenzahlen in Linz sind auf einem Rekordhoch. Ich stehe auf der Seite der Menschen, die dringend Hilfe brauchen. Faire Politik für die Linzerinnen und Linzer ist gefragter denn je.“

„Für mich ist ganz klar: Gerade in Krisenzeiten müssen Arbeitsplätze zuerst an Österreicher vergeben werden. Wir dürfen unsere Arbeitslosen nicht hängen lassen. Wer durch die türkis/grünen Corona-Einschränkungen seinen Job verloren hat, braucht Unterstützung. Die Stadt Linz muss sich für sie einsetzen. Ich stehe auf der Seite der Linzer, die Hilfe brauchen, weil ihnen die Regierung den Boden unter den Füßen wegzieht“, bekräftigt der Obmann der Linzer Freiheitlichen Vbgm Markus Hein angesichts der aktuellen Rekordarbeitslosigkeit in unserer Heimatstadt. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl arbeitsloser Ausländer fast die Hälfte ausmacht: „Linz kann nicht als globales Sozialamt agieren. Es ist unbedingt notwendig, dass wir uns zuerst um die österreichischen Arbeitslosen kümmern und diese jetzt nicht hängen lassen dürfen. Das würde Fairness für die Linzerinnen und Linzer bedeuten. Gleichzeitig sollen langzeitarbeitslosen Ausländern Anreize geboten werden, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Dies hätte in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: einerseits entlastet es das heimische Sozialsystem, andererseits wird jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance für einen Neuanfang in seiner Heimat geboten“, unterstreicht der freiheitliche Vizebürgermeister.

Faire Sozialpolitik muss Linzer vor unverschuldeten Notlagen schützen

„Ziel jeder fairen Sozialpolitik muss unter anderem sein, Menschen ausreichenden Schutz vor unverschuldeten Notlagen zu bieten. Das ist gerade in der aktuellen Krisenzeit besonders wichtig. Unzählige Linzer Familien stehen vor massiven Problemen oder sind bereits mittendrin. Als Familienvater kann ich mich in diese Schicksale hineinfühlen und stehe deshalb umso mehr auf ihrer Seite“, erklärt Hein und unterstreicht abschließend nochmal: „Linz muss sich um die Arbeitslosen in unserer Heimatstadt annehmen. Faire Politik für die Linzerinnen und Linzer ist gefragter denn je!“ 

Hein: Industrie-Ausverkauf darf keine Arbeitsplätze gefährden

Vizebürgermeister Markus Hein zu geplantem Borealis-Spartenverkauf: „Die Arbeitsplätze in Linz sind zu erhalten. Ich bin, was den Verkauf von Teilen der Linzer Industrie betrifft, sehr skeptisch, denn die Industrie gehört zur Linzer DNA. Außerdem sind Nachrichten dieser Art gerade in Krisenzeiten besonders besorgniserregend, denn sie verunsichern Arbeitnehmer noch mehr. Borealis-Mitarbeiter brauchen rasche Klarheit und eine Garantie, dass sie weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz in Linz haben.“

Für sehr viel Ungewissheit bei den etwa 1200 Mitarbeitern sorgen die Sparten-Verkaufspläne der Firma Borealis im Linzer Chemie-Park. „Eine Veräußerung der Stickstoff-Sparte darf auf keinen Fall zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. Sollte es wirklich zum Verkauf kommen, muss ein Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Linz garantiert werden“, fordert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein Fairness für die Mitarbeiter in unserer Heimatstadt. „Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich auf Rekordniveau und die Wirtschaft ist massiv angeschlagen. Nachrichten über Verkaufsabsichten sorgen bei vielen Menschen und ihren Familien in dieser Krisenzeit zusätzlich für große Unsicherheit. Besonders besorgniserregend in dem Zusammenhang ist auch, dass gerade chinesische Unternehmen auf Einkaufstour in Europa unterwegs sind. Oftmals sind diese Unternehmen aber nur an der Technologie alleine interessiert. Die Produktion wird gerne (meist nach kurzer Zeit) in Billiglohnländer, in denen auch die Umweltauflagen weit unter unserem Niveau liegen, ausgelagert. Das darf nicht passieren!“, warnt Hein.

Hein: Situation am Linzer Arbeitsmarkt ist dramatisch

Vizebürgermeister Markus Hein zur Lage des Linzer Arbeitsmarktes: Die Situation am Linzer Arbeitsmarkt wird immer prekärer. Knapp 12.000 Menschen haben keine Arbeit, weitere 2000 Arbeitssuchende sitzen in Schulungen. Fast 50 Prozent der Arbeitslosen sind Ausländer.

Die Arbeitslosenzahlen im ersten Monat des neuen Jahres sind dramatisch. Knapp 12.000 Menschen in unserer Heimatstadt haben keine Arbeit, weitere 2000 sitzen in Schulungen. Gegenüber dem Vergleichsmonat Jänner 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 28,6 Prozent an. Bei ausländischen Arbeitnehmern stieg die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum um 29,6 Prozent. Fast die Hälfte (ca. 46 Prozent) der Arbeitslosen sind Ausländer. Die Corona-Krise und die überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung treffen unsere Arbeiterstadt besonders hart. „Eine Entlastung für den Arbeitsmarkt sehe ich keine. Der Dauer-Lockdown nimmt vielen Menschen, die arbeiten wollen, die Möglichkeit. Wie lange kleinere und mittlere Unternehmen noch durchhalten können, ist fraglich. Jede Insolvenz kostet weitere Arbeitsplätze“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein.

Strategiewechsel der Bundesregierung gefordert

„Es wird immer offensichtlicher. Linz steuert neben einer wirtschaftlichen auch auf eine soziale Krise hin. Das gesamte Ausmaß des Schadens lässt sich noch gar nicht abschätzen. Eines ist aber klar, eine hohe Arbeitslosigkeit, höhere Ausgaben im Sozialbereich und geringere Einnahmen werden die Stadt vor große Herausforderungen stellen. Das unkoordinierte Agieren der türkis/grünen Bundesregierung muss endlich aufhören. Wenn nicht ein sofortiger Strategiewechsel vollzogen wird, sehe ich für unsere Zukunft und vor allem für die unserer Kinder schwarz. Kurzarbeit kann keine Dauerlösung sein. Wir müssen zurück in die Normalität und das rasch“, erklärt der Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein.

Die Zahlen im Detail:

Waren in Linz im Jänner 2020 noch 9.303 Menschen ohne Beschäftigung, so sind im Jänner 2021 bereits 11.964 Menschen ohne Arbeit. Der Anstieg gegenüber dem letzten Jahr betrug somit 28,6 Prozent. Die Anzahl der beschäftigungslosen Ausländer stieg von 4.202 auf 5.447, das ist ein dramatischer Anstieg um 29,6 Prozent. Fast 50 Prozent der Arbeitslosen in unser Stadt sind mittlerweile Ausländer. Hein warnt: „Es gibt nicht genug Arbeit. Besorgniserregend ist der hohe Anteil an ausländischen Arbeitnehmer, die keine Arbeit finden. Langzeitarbeitslosen Ausländern sollten Anreize geboten werden, wieder in ihre Heimat zurückzukehren! Dies hätte in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: einerseits entlastet dies den heimischen Arbeitsmarkt, andererseits wird jedem, der bei uns gescheitert ist, eine zweite Chance zu einem Neuanfang in seiner Heimat geboten.“