Sicherheitsstadtrat Raml: GWG-Park darf nicht zu neuem Junkie-Hotspot verkommen

Verstärkte Kontrollen sind bereits angeordnet und ein Alkoholverbot denkbar.

Die Beschwerden der Anrainer und Passanten rund um den GWG-Park in der Linzer Innenstadt häufen sich. „Immer öfter werden Vorfälle aus dem Park gemeldet. Herumlungernde unter Alkohol- oder Drogeneinfluss pöbeln Passanten an und stören lautstark bis in die Nacht hinein die Anrainer. So kann es nicht weitergehen. Die Linzer müssen sich sicher und wohl fühlen können, wenn sie durch einen Park spazieren“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Ich nehme diese Anliegen ernst! Deshalb habe ich den Linzer Ordnungsdienst mit Schwerpunktkontrollen im GWG-Park beauftragt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Ich ersuche dabei auch die Polizei um Unterstützung. Sollten wir mit erhöhter Präsenz und Kontrollen die Lage nicht in den Griff bekommen, werde ich weitere Schritte setzen. Auch ein Alkoholverbot, das schon den Hessenpark gerettet hat, ist für mich denkbar“, so der Sicherheitsstadtrat.

Raml: Sofortiges Alkoholverbot und eingeschränktes Internet für einen sicheren Hauptbahnhof!

ÖBB und zuständige Bundesminister müssen handeln, bevor es zu spät wird!

Laut Polizeiangaben und Zeugen sorgten gewaltbereite Gruppen von Tschetschenen und Afghanen auch an diesem Wochenende für Probleme und Unruhe am Linzer Hauptbahnhof. „Die Situation an vielen österreichischen Bahnhöfen ist besorgniserregend, Übergriffe steigen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sinkt. Ein negatives Beispiel ist der Linzer Hauptbahnhof, wo es auch an diesem Wochenende wieder zu Problemen mit ausländischen Gruppen kam“, berichtet der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Er fordert eine Reaktion der Bundesregierung: „Die grüne Verkehrsministerin Gewesseler und ÖVP-Innenminister Nehammer sind gefordert! Gemeinsam mit der ÖBB müssen sie eine Verbesserung der Sicherheitssituation an österreichischen Bahnhöfen, insbesondere am Linzer Hauptbahnhof, erarbeiten. Es braucht wirksame Maßnahmen gegen die Bahnhofskriminalität!“

Kostenloses Internet verbunden mit geheizten Räumen und Möglichkeiten zum ungestörten Alkoholkonsum sind Anziehungspunkte für dubiose Personen. Raml fordert daher eine zeitliche Einschränkung der WLAN-Nutzung und ein Alkoholverbot am Bahnhof. „Die ÖBB hat in einer ähnlichen Situation bereits reagiert und am Wiener Westbahnhof die vormals völlig freie WLAN-Nutzung eingeschränkt. Durch eine Einschränkung der Nutzungsdauer des WLAN verliert der Hotspot Bahnhof für potentielle Krawallmacher an Attraktivität, für Reisende bleibt aber der digitale Servicecharakter dennoch erhalten“, erklärt der Sicherheitsstadtrat und sagt abschließend: „Es ist natürlich traurig, dass man Freiheiten einschränken muss. Das ist aber leider notwendig, um Belästigungen und Kriminalität von Fahrgästen möglichst fernzuhalten!“