Hein: AEC-Rampe wird für Radverkehr geöffnet

Gewisse Kriterien müssen bei der Freigabe beachtet werden

Die Befahrbarkeit der AEC-Rampe für Radfahrer stand immer wieder in Diskussion. Fakt ist, dass diese Rampe ursprünglich nicht für Radfahrer ausgelegt war. Gerade durch das Befahren in beide Fahrtrichtungen kam es auch zu Konfliktsituationen. Die Behörde hatte diese Rampe daher vorübergehend aufgrund der unklaren rechtlichen Situation für Radfahrer gesperrt. Dass dies zum Unmut zahlreicher Radfahrer geführt hat, ist für Vizebürgermeister Hein nachvollziehbar. Für eine offizielle Freigabe musste allerdings zuerst Rechtssicherheit hergestellt werden. Auf Heins Initiative hin konnte nun eine Lösung gefunden werden, die es erlaubt, beim Einhalten bestimmter Kriterien, die ACE-Rampe für Radfahrer zumindest teilweise freizugeben.

Die Kriterien zur Freigabe im Überblick:

  • Kombinierter Geh- und Radweg mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 10 km/h
  • „Einfahrt verboten“ für Radfahrer vom Donauradweg kommend -> der Großteil wäre ohnehin auf der falschen Brückenseite, wenn jemand in die Innenstadt will
  • Markierung von Piktogrammen & Richtungspfeilen, um die Fahrtrichtung zu verdeutlichen
  • Bauliche Erhöhung des Geländers an jenen Stellen, welche die erforderliche Mindesthöhe von 1,20m nicht aufweisen
  • Projektbegleitende bewusstseinsbildende Maßnahmen (z.B. Info-Kampagne) für Radfahrer und Fußgänger
  • Weiterführende Verkehrsbeobachtungen

„Es ist erfreulich, dass wir gemeinsam mit unseren Sachverständigen eine Lösung erarbeiten konnten, die das Befahren der Rampe in der Hauptfahrtrichtung ermöglicht. Diese Lösung schafft auch Rechtssicherheit. Die Umsetzung der Freigabe erfolgt rechtzeitig zum Start der neuen Fahrradsaison im Frühjahr 2021“, so Hein abschließend.