Stumptner: Stadt spart bei Senioren an falscher Adresse

Städtische Seniorenzentren verkaufen aus Geldmangel Immobilie – gleichzeitig erhält „Freie Kulturszene“ mehr Geld

Die Seniorenzentren Linz GmbH kämpft offensichtlich mit Geldproblemen. Deshalb verkauft sie einen Teil des Seniorenzentrums Neue Heimat. „Durch solche Sparmaßnahmen wird die wesentliche Infrastruktur für unsere Senioren ausgedünnt. Das geht für mich ganz klar in die falsche Richtung“, erklärt der freiheitliche Linzer Gemeinderat Peter Stumptner. „Die Stadt muss für wichtige Einrichtungen wie Seniorenzentren ausreichend Geld aufbringen. Während diese jedoch mit Geldproblemen kämpfen, wird zeitgleich die ´freie Kulturszene´ großzügig subventioniert. Ganze 14% mehr Budget – das sind 250.000€ – soll diese Szene in Zukunft von der Stadt erhalten. Diese völlig falsche Gewichtung lehnen wir Freiheitliche entschieden ab“, schüttelt Stumptner den Kopf.

„Die Stadt hat offensichtlich das Budget, um die Mittel für die ´freie Kulturszene´ zu erhöhen. Aber für unsere Senioreninfrastruktur ist kein Geld da?“, fragt sich der Freiheitliche. „Das widerspricht jeder Logik. Zuerst sollten jene unterstützt werden, die ein Leben lang ehrlich gearbeitet haben. Diejenigen, die lediglich von Subventionsgeldern leben und politische Meinungsmache als Kunst verkaufen, erachte ich nicht als förderwürdig“, stellt Stumptner klar und zeigt abschließend ein weiteres Negativbeispiel auf: „Der FPÖ ist eine höhere Förderung etwa für Heimatkulturvereine oder Sportvereine viel wichtiger als die für die ´freie Kulturszene´. Hier hätten wir das Geld ganz sicher besser angelegt. Doch leider ist auch für sie nicht mehr Geld da!“