Stumptner: Politische Einflussnahme in Jugendzentren stoppen

Jugendzentren sollen politikfreie Räume für die Jugend bieten

Das Konzept der Linzer Jugendzentren ist darauf ausgerichtet, unpolitisch zu sein und keinen Einfluss auf die (politischen) Überzeugungen der Jugend auszuüben. „Es ist jedoch kein Geheimnis, dass dies in der Realität leider nicht überall so gelebt wird“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner. „Die Jugendlichen werden in diversen Jugendzentren ganz klar in eine sehr fragwürdige Richtung getrieben – noch dazu ganz offen und für jeden ersichtlich. So sprechen Wandbilder mit Sujets der linksextremen und offen gewaltbereiten „Antifaschistischen Aktion“ eine klare Sprache. Auch regelmäßige Einladungen zu eindeutig politisch motivierten Veranstaltungen, wie solchen, die von der linken Organisation ´Linz gegen Rechts´ veranstaltet werden, haben in Jugendzentren keinen Platz!“, ist Stumptner empört.

Konkret spricht der freiheitliche Gemeinderat auch ein Musikkonzert zur Feier des 20-jährigen Bestehens eines Linzer Jugendzentrums an. „Ich konnte mich selbst davon überzeugen, wie die Musiker äußerst geschmacklose und eindeutig politische Texte ´zum Besten´ gaben. Dies gipfelte mit einem Lied, dessen Hauptinhalt der Satz ´Scheiß auf dein Vaterland´ war“, berichtet Stumptner. „So etwas ist in einer städtischen Einrichtung wie jenen des ´Vereines Jugend und Freizeit´ – welcher zuletzt mit über 2 Millionen Euro von der Stadt Linz gefördert wurde(!) – absolut inakzeptabel! Hier stellt sich auch die Frage, wer solche Musiker überhaupt engagiert und mit welchen Mitteln solche Auftritte finanziert werden“, so Stumptner.

„Umso ärgerlicher sind diese Entgleisungen, da der Verein ansonsten insbesondere im Bereich ´Jugend-Streetwork´ gute Arbeit leistet und junge Menschen in Notsituationen unterstützt.  In den städtischen Jugendzentren darf es keine politische Einflussnahme geben! Sie sollen einen Raum für die Jugendlichen bieten, um sich dort aufhalten und entfalten zu können. Nicht aber, um ihnen eine politische Meinung aufzuzwingen. Natürlich sollen diese Zentren bestehen bleiben, da sie wichtig für die städtische Jugend sind. Doch die aktuelle Situation in den Jugendzentren entspricht nicht dem eigentlichen Sinn und muss sich sofort ändern!“, fordert Stumptner.