Stumptner: Linzer Grüne völlig realitätsfremd

Kürzung der Förderungen für Jugendarbeit schmerzhaft aber notwendig

„Die unverantwortliche Finanzpolitik unter SPÖ Regentschaft der vergangenen Jahrzehnte beschert der Stadt ein Sparpaket im Ausmaß von € 20 Millionen. Linz muss nun sparen und die zur Verfügung stehenden Mittel effizienter einsetzen. Dies ist bitter nötig, um das Ruder herumzureißen und die Stadt für künftige Generationen auf finanziell gesunde Beine zu stellen. Um dieses Konsolidierungsziel zu erreichen, muss jeder Bereich etwas beitragen. So auch der Verein „Jugend und Freizeit“ (VJF), welcher die Jugendzentren der Stadt betreibt und Jugendliche durch Streetwork betreut. Diese Einschnitte, welche der Verein zu verdauen hat, sind bedauerlich und schmerzen auch mich, als Familienvater und Vorstandsmitglied des VJF, jedoch ist die Schließung von Einrichtungen wie dem Jugendzentrum ‚Riff‘ am Spallerhof hinsichtlich der mittelfristigen Finanzplanung unumgänglich. Auch der Abbau von 10 Dienstposten wurde dadurch notwendig.“ – berichtet FPÖ Gemeinderat Peter Stumptner.

„Positiv erwähnen möchte ich jedoch, dass der Bereich Streetwork nicht gekürzt wird. Ein großes Lob möchte ich der Geschäftsführung des Vereins aussprechen, welche die schwierige Aufgabe hat, die Sparmaßnahmen umzusetzen. Hier wird versucht Kündigungen, wie etwa durch Bildungskarenzen oder  Weiterbildung, zu vermeiden. Auch bei nötigen Kündigungen wird mit ausgesprochener Fairness vorgegangen. Es werden die betroffenen Mitarbeiter äußerst zeitnah informiert und einvernehmliche Auflösungen des Dienstvertrages angestrebt, um einen Zugriff auf die Abfertigung zu gewähren.“ – betont Stumptner.

„Auch im Vorstand herrscht eine äußerst konstruktive Stimmung. Umso mehr verwundert mich die Kritik der Jugendsprecherin der Linzer Grünen, welche ebenfalls im Vorstand des Vereines „Jugend und Freizeit“ vertreten ist. Sie bemängelt zwar lauthals die notwendigen Einsparungen, hat aber andererseits auch keinen einzigen Vorschlag zum Erhalt dieser Leistungen zum Besten gegeben. Außerdem möchte ich daran erinnern, dass sich auch die Grünen zum Konsolidierungsziel bekannt haben und jetzt à la ÖVP die Einsparungsmaßnahmen aus purem Populismus mit lautem Geschrei kritisieren. Wenn Sie die Einsparungen verhindern möchten, dann machen Sie bitte auch entsprechende Vorschläge, um die € 20 Millionen zu lukrieren. Ansonsten sparen Sie sich dieses realitätsfremde Kettengerassel.“ – so der freiheitliche Gemeinderat in Richtung der Linzer Grünen.