Stumptner: Gemeinderat setzt Zeichen für soziale Gerechtigkeit!

Mehrheit unterstützt Resolution zum Erhalt der „Hacklerregelung“

 „Die geplante Abschaffung der erst kürzlich wieder eingeführten Form der „Hacklerregelung“ sorgt für Unsicherheit unter Arbeitnehmern. Es freut mich daher, dass der Linzer Gemeinderat Farbe zu sozialer Sicherheit bekannt hat. Nun liegt der Ball bei der Bundesregierung. Möglicherweise hilft diese Resolution, dass die Sorgen unserer fleißigen Leistungsträger in Wien zur Kenntnis genommen werden“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner. Stumptner hatte eine Resolution an die Bundesregierung eingebracht. Darin forderte er, von der angekündigten Abschaffung eines abschlagfreien Pensionsantrittsalters bei 45 Arbeitsjahren abzusehen.

„Ich freue mich auch deshalb über diesen Teilerfolg, weil die Linzer Stadtregierung ein Zeichen für seine Arbeiter und Angestellte gesetzt hat. Ein, Zeichen, dass soziale Sicherheit kein Lippenbekenntnis, sondern ein echtes Bestreben ist. Mich wundert es auch nicht, dass ÖVP und Grüne diese Resolution nicht mitgetragen haben“, so Stumptner weiter. Die Grünen Gemeinderäte konnten weder sachliche, noch realitätsnahe Gründe für ihr Abstimmungsverhalten aufbringen. „Offenbar reicht der türkise Würgegriff dieser Koalition auf Bundesebene bereits bis nach Linz.“

Wenig überraschend hat hier die Partei der selbsternannten Künstler und alternativen Aktivisten ihr wahres Gesicht gezeigt, wenn es um die realen Sorgen arbeitender Menschen geht. Und von der ÖVP habe ich mir ehrlich gesagt nichts anderes erwartet, da diese Partei ja bekanntermaßen wenig positive Impulse für Arbeitnehmer setzt. Das beweist auch die Aussage von ÖVP-Gemeinderat Josef Hackl, welcher meinte, dass diese Regelung unfair sei. „Herr Hackl, das einzig unfaire ist es, fleißigen Arbeitnehmern, welche ihr ganzes Arbeitsleben ins Pensionssystem einbezahlen und somit die tragende Säule dieses Systems sind, mit Abschlägen zu bestrafen!“, entgegnet der Freiheitliche. 

„Das war die Nagelprobe für die Linzer Grünen und Schwarzen. Und beide haben mit ihrem Verhalten im Gemeinderat wieder einmal bewiesen, welchen Stellenwert die oberösterreichischen Arbeitnehmer in Linz für diese beiden Parteien einnehmen! Wir Freiheitliche nehmen unsere Verantwortung als soziale Heimatpartei jedenfalls wahr und werden nicht aufhören uns für die Interessen der arbeitenden österreichischen Bevölkerung einzusetzen!“