Statement von Vizebürgermeister Markus Hein zur aktuellen Aussendung der Radlobby

Die Radlobby beklagt in einer aktuellen Aussendung, dass Linz scheinbar das im Jahr 2012 im Gemeinderat beschlossene Ziel, den Radfahr-Anteil bis zum Jahr 2020 auf 15% zu erhöhen, nicht erreicht habe. „Die Radlobby versucht mit unseriösen Vergleichen, Unmut zu schüren. Aktuell kann man gar nicht wissen, ob dieses Ziel erreicht wurde. Immerhin gibt es den nächsten Modal Split, welcher den Anteil der verschiedenen Verkehrsmittel in der Stadt zeigt, erst im Jahr 2022. Der letzte Modal Split stammt aus dem Jahr 2012. Es macht also keinen Sinn, den alten Modal Split nun mit sich selbst zu vergleichen und dann zu beklagen, dass es keine Änderungen gibt“, kommentiert der freiheitliche Linzer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Markus Hein. „Bei einer Greenpeace-Studie zum Radverkehr in den österreichischen Städten aus dem letzten Jahr schnitt Linz äußerst positiv ab. Im Städte-Vergleich konnten wir etwa Salzburg und Graz hinter uns lassen. Die Bilanz der vergangenen Gemeinderatsperiode zum Thema Radverkehr und zum Ausbau der Radinfrastruktur kann sich sehen lassen. Die Zeichen stehen also deutlich dafür, dass der Modal Split nächstes Jahr zeigen wird, dass wir in Linz sehr vieles in Sachen Radverkehr erreicht haben. Bei unseriösen Versuchen Stimmung zu machen, wie aktuell von der Radlobby betrieben, beteilige ich mich jedoch nicht“, so Hein abschließend.

Hier eine Auflistung mit einer Auswahl von Maßnahmen in Linz betreffend Radinfrastruktur aus den letzten Jahren: https://www.linz.at/mobilitaet/104413.php