Statement von Sicherheitsstadtrat Raml nach tödlichem Faustschlag am Linzer Hauptplatz

Jugendgewalt aktiv bekämpfen, Videoüberwachung für neuralgische Punkte

Nach dem Tod eines 38-Jährigen durch einen Faustschlag eines 16-jährigen Jugendlichen, zeigt sich der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml schockiert: „Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie des Opfers, die durch diese schreckliche Tat einen geliebten Menschen verloren hat. Ich bin schockiert, dass diese von einem erst 16-jährigen Jugendlichen begangen wurde. Das Problem der ausufernden Jugendgewalt darf nicht ignoriert werden! Die türkis-grüne Bundesregierung muss endlich auf die besorgniserregenden Entwicklungen reagieren: spürbare Konsequenzen für jugendliche Straftäter schaffen und über die Folgen aufklären. Den Jugendlichen muss auch schon in jungen Jahren klargemacht werden, dass ihr Handeln für sie und andere dramatische Folgen haben kann“, erneuert der Linzer Sicherheitsstadtrat seine Forderung nach einer Reform des Jugendstrafrechts. Einen Erfolg konnten die Ermittlungen rund um den tragischen Todesfall aufzeigen: „Der Täter wurde mithilfe der Videoüberwachung sehr schnell ausgeforscht und gefasst. Die Wirkung hat sich wieder mal bestätigt. Daher fordere ich die Überwachung an neuralgischen Stellen in Linz. Aktuell etwa an stadtbekannten Drogenumschlagplätzen, wie dem Bereich um das Kremplhochhaus, um Kriminalität zu verhindern bzw. bei der Aufklärung zu unterstützen“, so Raml.