Sicherheitsstadtrat Raml thematisiert Jugendgewalt in nächster Gemeinderatssitzung

Linz handelt, die Bundesregierung muss endlich nachziehen!

In den vergangenen Wochen wurde Linz wiederholt Schauplatz von Gewaltakten. „Neben der teilweise erschreckenden Brutalität dieser Taten ist auffallend, dass die vermeintlichen Täter meist Jugendliche sind. Immer öfter sind sie auch strafunmündig. Aus persönlichen Gesprächen mit zahlreichen Polizisten weiß ich, dass junge, strafunmündige Täter meist weder die Polizei noch das Strafrecht fürchten“, informiert der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Wir müssen entgegensteuern! Spürbare Konsequenzen für jugendliche Täter schaffen und darüber aufklären! Sowohl intensivere Präventionsmaßnahmen als auch realitätsnähere Gesetze sind das Gebot der Stunde. Die Strafmündigkeit muss im Nationalrat genauso diskutiert werden, wie vorbeugende Aktionen in Jugendzentren und Schulen ausgeweitet werden müssen!“, fordert Raml und wird in der kommenden Gemeinderatssitzung eine Resolution an die aktuelle bzw. künftige Bundesregierung einbringen, das aktuelle Jugendstrafrecht gründlich zu evaluieren und einen Ausbau von Präventionsmaßnahmen umzusetzen.

„Linz hat bereits auf die Veränderung der Jugendgewalt reagiert. Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz wurden erste Maßnahmen erarbeitet. Jetzt muss auch die Bundesregierung handeln! Es liegt in ihrer Hand, das Jugendstrafrecht an die Realität anzupassen und so zur Verbesserung der Situation beizutragen“, so der Linzer Sicherheitsstadtrat, der abschließend erklärt: „Ich bin grundsätzlich dafür, dass mehr Aufklärung über (spürbare) Konsequenzen in Schulen und Jugendzentren betrieben wird. Bloße Gesprächstherapien für Härtefälle lehne ich aber entschieden ab! Diese können nur mit der Härte des Gesetzes zur Vernunft gebracht werden!“