Schörgendorfer zu Budget: Investitionen für unsere Kinder trotz Sparzwang auch 2019

Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, leichterer Zugang zu Vorlesestunden, Deutsch als Schulsprache, Wiedereinführung von Schulnoten, Kopftuchverbot und Brauchtum als zentrale Punkte

„Es freut mich, dass es uns trotz schwieriger Zeiten gelungen ist, auch im kommenden Jahr Investitionsschwerpunkte bei den Kindern zu setzen“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Michael Schörgendorfer. Die Stadt Linz investiert auch 2019 ca. 6 Millionen Euro in den Ausbau von Hort und Kindergärten. Außerdem werden die Linzer Pflichtschulen mit Notebooks, Tablets und mit neuen Anwendungsprogrammen versorgt, damit die Kinder den Umgang mit digitalen Technologien erlernen können. „Immer mehr Kinder und Jugendliche in unserer Stadt weisen signifikante Leseschwächen und Defizite im Sprachgebrauch auf. Umso erfreulicher ist es, dass das Angebot und der leichtere Zugang zu den Vorlesestunden, auf Initiative meines Fraktionskollegen Gemeinderat Peter Stumptner, beschlossen wurde“, zeigt sich Schörgendorfer erfreut.

„Damit man die Kinder bestmöglich integrieren kann, ist es unabdingbar, die deutsche Sprache zu beherrschen. Wir wollen mit dieser Forderung jungen Menschen helfen, aktiver Teil unserer Gesellschaft zu werden. Daher befürworten wir auch die Forderung nach der Verankerung der deutschen Sprache als Schulsprache!“, so der FPÖ-Gemeinderat und Mitglied im Ausschuss für Frauen, Umwelt, Naturschutz und Bildung, Michael Schörgendorfer, in seiner diesjährigen Budget-Gemeinderatsrede. Auch das Thema Schulnoten griff er darin auf: „Wir begrüßen die ´Wiedereinführung der traditionellen Schulnoten´, da diese ein klares Feedback geben und Leistungen sichtbar und transparent machen!“, betont Schörgendorfer.

Zum Thema „Kopftuchverbot“ stellt er fest: „Die Mädchen müssen in ihrer Entwicklung geschützt werden, um sich frei entwickeln und integrieren zu können. Kein Kind hat ein Bedürfnis, ein Kopftuch zu tragen. Vielmehr stehen die streng religiösen Überzeugungen der Eltern dahinter. Die Kinder werden schon von klein auf in ein religiöses und traditionelles Welt- und Frauenbild gedrängt. Da wir der Entwicklung von Parallelgesellschaften entgegenwirken wollen, fordern wir Freiheitliche ein Kopftuchverbot an Volksschulen!“

Immer häufiger wird auch das Thema Brauchtum und Traditionen in der Stadt Linz diskutiert: „Aus Rücksicht auf Muslime gibt es heuer bei einem Linzer Verein keine Weihnachtsfeier, sondern eine Jahresabschlussfeier. Es kann sicher nicht sein, dass man immer wieder versucht, unsere Traditionen aus Rücksicht gegenüber anderen Personengruppen zurückdrängen zu wollen. Wir Freiheitliche werden auch in Zukunft darauf achten, dass unsere Traditionen und Bräuche bewahrt werden!“, unterstreicht Schörgendorfer abschließend.