Riha: Pflege zu Hause muss leistbarer werden

FPÖ-Resolution soll 24-Stunden-Betreuung zukunftsfit machen

„Viele Linzer wollen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen und nicht in einem Altersheim. Durch die einstimmig vom Gemeinderat angenommene Resolution erhoffe ich mir, dass das Land Oberösterreich auf dieses Bedürfnis seiner älteren Bürgerinnen und Bürger eingeht, denn die Pflege zu Hause bringt hohe Kosten mit sich. Durch eine finanzielle Unterstützung des Landes könnte sich dieser Wunsch für viele Menschen erfüllen“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin Brigitta Riha. Die hohen Kosten für die 24-Stunden-Betreuung sind für Pflegebedürftige oftmals der ausschlaggebende Grund, dieses Pflegemodell nicht in Anspruch zu nehmen. Die von der Linzer FPÖ eingebrachte Resolution sieht daher vor, dass die Betreuung zu Hause nicht nur wie bisher mit Bundesmitteln, sondern auch vom Land finanziell unterstützt wird.

„Die Vorteile einer zusätzlichen Landesförderung sind ganz klar im Interesse aller Linzerinnen und Linzer. Denn damit würden die Altersheime und das Pflegesystem generell entlastet werden. Und es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass Leute, welche ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben, im Umkreis ihrer Familien gepflegt werden könnten“, betont Riha.

Im Burgenland ist eine Landesförderungen dieser Art bereits umgesetzt. Aufgrund der großen gesellschaftlichen Bedeutung des Themas ist eine ähnliche Lösung auch in Oberösterreich wünschenswert. „Immer mehr Menschen werden immer älter. Daher muss man das Thema der 24-Stunden-Betreuung von neuen Standpunkten aus betrachten um langfristig den sozialen Zusammenhalt erhalten zu können“, so Riha abschließend.