Raml zu Übergriffen in Schulen: Volle Aufklärung und Ende der Kuschelpädagogik gefordert

Linzer Sicherheitsressort bietet kostenlose Gewaltpräventionskurse an

Schockiert zeigt sich Sicherheitsstadtrat Michael Raml über die jüngsten Vorfälle in einer Linzer Schule. Er fordert volle Aufklärung, eine Warnung der Eltern und ein Ende der linken Kuschelpädagogik. „Viele verunsicherte Bürger und Eltern fragen sich seit gestern, was die Hintergründe des Täters sind und in welcher Schule sich der brutale Vorfall ereignet hat. Ich bin der festen Meinung, dass die Öffentlichkeit ein Recht hat, darüber informiert zu werden. Schließlich muss man als Erziehungsberechtigter wissen, in welchem Umfeld sich seine Kinder aufhalten.“ Gerüchteweise handelt es sich um eine Sonderschule im Stadtteil Urfahr, laut Aussendung der LPD OÖ ist der Täter aber bereits 17 Jahre alt. „Wie passt das zusammen? Mit diesem Alter hat man für gewöhnlich die Schulpflicht doch schon längst hinter sich!“, fragt sich Raml.

„Ein besonderer Dank gilt der Pädagogin, die sich dem Schüler mutig entgegengestellt hat und damit Schlimmeres verhindern konnte“, betont der Sicherheitsstadtrat. Bekanntlich wurde der Angriff mit zumindest einem Küchenmesser versucht. „Wohin sind wir denn gekommen, dass man mittlerweile sogar Küchenmesser wegsperren muss?“ Die Taten in Linz und Wien, wo bereits mehrere Lehrer massiv tätlich angegriffen wurden, zeigen: „Das sind keine Kleinkriminellen und keine spontanen Wutausbrüche! Neben Bildungsminister Faßmann ist auch Justizminister Moser gefordert, eine jahrzehntelange linke Kuschelpädagogik zu beenden. Aufklärung ist gut und wichtig, aber es müssen auch Konsequenzen folgen.“

Das Sicherheitsressort von Stadtrat Raml leistet einen wichtigen Beitrag, um solch kritische Situationen von vornherein zu vermeiden, indem es kostenlose Gewaltpräventionskurse in Zusammenarbeit mit dem Verein DEES anbietet. „Auf Anfrage von Direktoren kommen die Trainer sogar direkt in die Schulen. Wir wollen das Angebot ganz niederschwellig halten. Gerade die letzten Schulwochen eignen sich erfahrungsgemäß besonders für solche Aktivitäten neben dem Regelunterricht“, unterstreicht Raml abschließend das Angebot. „Vorsorge ist besser als Nachsorge!“