Raml zu Drogenaktionsplan: Abgestimmtes Vorgehen von Stadt und Land wichtig

Der Suchtplan des Landes OÖ wartet schon 9 Jahre auf Fertigstellung!

Seit dem Jahr 2010 liegt im Land Oberösterreich ein Arbeitspapier hinsichtlich eines Oö. Suchtplans auf. „Das Fertigstellen und Veröffentlichen dieses Papiers ist eine wesentliche Voraussetzung für die anstehende Ausarbeitung des städtischen Aktionsplans! Eine flächendeckende Suchtstrategie des Landes Oberösterreich soll durch städtische Maßnahmen komplettiert werden“, appelliert der Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml an das Land und führt fort: „Die Angebote in der Suchtarbeit können so noch bedarfsorientierter gestaltet werden, um den vielfältigen Zielgruppen gerecht zu werden und keine unnötige und teure Doppelinfrastruktur zu schaffen.“

Deshalb wurde von den Linzer Freiheitlichen in der letzten Gemeinderatssitzung erfolgreich ein Dringlichkeitsantrag an die Zuständigen des Landes Oberösterreich eingebracht, dieses Arbeitspapier endlich – nach 9(!) Jahren – fertigzustellen! „Die zuständigen Landesregierungsmitglieder müssen hier endlich Ergebnisse erzielen! Nur so ist eine gute Strategie – auch über die Linzer Stadtgrenzen hinaus – möglich“, sagt Raml.

„In Linz braucht es eine konsequente Strategie gegen Drogen! Bereits im Juli beschlossen wir im Linzer Gemeinderat die Ausarbeitung eines Drogenaktionsplans. Die Suchtkrankheiten sind jedoch kein ausschließliches Linzer Problem. Sie können daher nicht alleine in unserer Stadt gelöst werden“, erklärt Stadtrat Raml abschließend.