Raml zu Ausländergewalt: Migrantenvereine in die Pflicht nehmen

Nicht nur Vielfalt feiern sondern auch zur Problemlösung beitragen

In den letzten Monaten häufen sich gewalttätige Übergriffe von ausländischen Jugendlichen in Linz. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass drei mutmaßliche junge Ausländer einen auf den Gehstock angewiesenen Pensionisten brutal niedergeschlagen und beraubt haben. Letztes Wochenende wurden zwei junge Männer von einer Gruppe aus vier Ausländern und einem Österreicher mit Migrationshintergrund grundlos auf der Linzer Landstraße krankenhausreif geprügelt. Gestern haben sich Bürgermeister Klaus Luger und Sicherheitsstadtrat Michael Raml auf die Einberufung einer Sicherheitskonferenz geeinigt. Eingeladen werden neben der Polizei unter anderem Vertreter aus Jugendbetreuung und Bildung, Justiz und Anwaltschaft. Der freiheitliche Stadtrat will die Vertretungen von Zuwanderern mehr in die Pflicht nehmen: „Das städtische Integrationsbüro und der Migrationsbeirat sollen nicht regelmäßig Vielfalt und Weltoffenheit feiern, sondern mithelfen, aggressive Zuwanderer in den Griff zu bekommen! Dann würden sie wirklich zu einem geordneten Zusammenleben beitragen! Daher werden auch diese beiden Einrichtungen zur Sicherheitskonferenz eingeladen.“

Die aktuelle besorgniserregende Entwicklung bedarf einer breiten und offenen Diskussion über bekannte Probleme. „Dazu gehören nicht nur Politiker oder Polizisten sondern unter anderem auch Vertreter des Integrationsbüros und des Migrationsbeirates. Sie haben den besten Kontakt zu jenen Migrantengruppen, woraus die Täter nur allzu oft kommen.“, erklärt Raml und erwartet sich für die Zukunft: „Spürbare Konsequenzen schaffen und darüber aufklären! Sowohl intensivere Präventionsmaßnahmen als auch realitätsnähere Gesetze sind das Gebot der Stunde. Die Strafmündigkeit muss im Nationalrat genauso diskutiert werden, wie vorbeugende Aktionen in Jugendzentren und Schulen ausgeweitet werden müssen!“