Raml: Wohnbau über Supermärkten und Einkaufszentren forcieren

Taugliches Mittel gegen städtische Flächenversiegelung stärker nutzen, etwa bei bestehenden Supermärkten entlang der Freistädterstraße

Anlässlich der gestrigen Schlüsselübergabe des Bauprojekts „Wohnen am Weidingerbach“, bei dem das Einkaufszentrum Auwiesen mit 63 Wohnungen überbaut wurde, tritt der Linzer FP-Obmann Stadtrat Dr. Michael Raml dafür ein, diese Form der Nachverdichtung öfter in Linz zu nutzen. „Ich denke, der Planungsreferent sollte aktiv an Supermarktketten und weitere potentielle Eigentümer herantreten und ihnen die Möglichkeiten und Vorteile erklären. Nachverdichtung ist notwendig, um dem Flächenfraß ein Ende zu bereiten. Gleichzeitig bietet es für die Bewohner eine hervorragende Infrastruktur im eigenen Wohnhaus. Das Projekt in Auwiesen soll der innovative Startschuss für weitere Vorhaben sein. Wir Linzer Freiheitlichen stehen diesbezüglichen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanänderungen offen gegenüber,“ so Raml, der bereits zwei mögliche Flächen in Urfahr vorschlägt: „Konkret denke ich etwa an zwei Hofer-Filialen entlang der Freistädterstraße, die aus städtebaulicher Sicht ohne Weiteres drei- bis vierstöckig überbaut werden könnten.“