Raml: Wieder Übergriff von jugendlichen Migranten in Linz

Reform des Strafrechts dringend notwendig

Skrupelloser geht es kaum: drei mutmaßlich ausländische Jugendliche überfielen gestern im Linzer Franckviertel auf offener Straße einen Pensionisten. Sie raubten dem auf einen Gehstock angewiesenen Mann seine Geldbörse. Erst als sich dieser am Boden liegend mit seinem Gehstock zu wehren versuchte, ließen die Täter von ihm ab und liefen davon. „Ein weiterer erschreckender Vorfall in Linz. Ein weiteres Mal dieselben Täter: ausländisch, jugendlich, gewalttätig“, zeigt sich Sicherheitsstadtrat Michael Raml über die skrupellose Tat schockiert. „Leider kommt es immer öfter zu solchen Vorfällen. Jeder einzelne ist einer zu viel. Es müssen endlich spürbare und harte Konsequenzen für solche Taten folgen, um die Täter wirksam zu bestrafen und vor weiteren Taten abzuschrecken.“

Anfang der Woche erklärte der Linzer Stadtpolizeikommandant Pogutter sinngemäß: Die Jugendgewalt nimmt zu, vor allem bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. „Das sind nun mal die harten Fakten, die nicht wegzuleugnen sind! Deshalb müssen wir entschieden dagegensteuern!“, ist der Linzer Sicherheitsstadtrat entschlossen und nennt auch notwendige Maßnahmen: „Die starre Grenze der Strafmündigkeit mit vierzehn Jahren muss endlich herabgesetzt werden. Ich will Zwölf- oder Dreizehnjährige nicht generell kriminalisieren, aber für amtsbekannte Täter muss es auch in diesem Alter gerichtliche Konsequenzen geben. Das Jugendstrafrecht kann in Einzelfällen auch bei Volljährigen zur Anwendung kommen, warum also nicht auch bei jüngeren Tätern, die sehr wohl wissen, was sie tun?“, meint Raml und fordert abschließend: „Gesetze müssen an die Realität angepasst sein! Der Alltag zeigt leider, dass Täter immer jünger, brutaler und unverfrorener werden.“