Raml: Rot/Grün setzt Grillchaos in Linz fort

Antrag auf sofortige Auflassung von Linzer Grillzonen abgelehnt

 

In der heutigen Gemeinderatssitzung beantragte die FPÖ die sofortige Auflassung der Grillzonen in St. Margarethen, am Pichlinger- und am Weikerlsee. „Mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen wurde der Antrag abgelehnt. Sie ignorieren dabei weiterhin die zahlreichen Probleme, die durch diese Grillzonen, die fast ausschließlich von Zuwanderern verschiedenster Nationen genutzt werden, verursacht werden“, kritisiert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Anrainer werden nahezu täglich belästigt, Badegäste in Rauch gehüllt und Lärm ist allgegenwertig. Der Linzer Ordnungsdienst und die Polizei können nicht jedes Wochenende – und in der kommenden Ferienzeit täglich – an allen drei kritischen Plätzen kontrollieren. Eine Auflassung der Grillzonen wäre endlich nötig.“ Selbst die zuständige SPÖ-Liegenschaftsreferentin Fechter sagt in der Gemeinderatssitzung, dass sie sich ein Verbot der Grillzonen vorstellen kann. Auch Bürgermeister Luger spricht von einem möglichen Verbot, will aber weiter warten. „Worauf warten sie denn noch?“, fragt sich Raml. „Ein Verbot muss her, um die Anrainer zu schützen. Die Reißleine muss gezogen werden!“

 

Der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner, der den Antrag auf eine Auflassung der drei Grillzonen eingebracht hat, fügt hinzu: „Unsere Seen sind Naherholungsgebiete. Und das sollen sie auch bleiben! Durch den exzessiven Grillbetrieb, vorwiegend von ´Grillfreunden´ aus aller Herren Länder, sind sie jedoch bedroht. Nur ein sofortiges Ende der Grillzonen kann hier Abhilfe schaffen. Doch die Linzer Roten und Grünen verwehren sich nach wie vor dagegen, endlich die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Leider zum Nachteil der betroffenen Anwohner, der Badegäste und der Natur.“