Raml: Polizeiliche Schutzzonen in Linz zeigen Wirkung!

Dieses Jahr bisher 218 Betretungsverbote ausgesprochen

An drei Linzer Brennpunkten gelten seit 1. Juni 2018 sogenannte Schutzzonen. Diese befinden sich im Hessenpark, am Hinsenkampplatz und um das Kremplhochhaus an der Wienerstraße. „Schutzzonen erlauben der Polizei ein schärferes Durchgreifen. Die Zahlen beweisen, dass sich diese bewährt haben“, erklärt der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml und führt näher aus: „Bisher sprach die Polizei im Jahr 2019 insgesamt 218 Betretungsverbote in den drei Schutzzonen aus. 18 Anzeigen folgten aufgrund des Missachtens dieser Betretungsverbote. Auch acht Waffen wurden in der Waffenverbotszone am Hinsenkampplatz abgenommen“, informiert der Sicherheitsstadtrat. „Diese Zahlen beweisen einmal mehr die große Wirkung der Schutzzonen! Das konsequente Vorgehen der Polizei – mehrere Kontrollen täglich und darüber hinaus regelmäßige Präsenz – bewährt sich!“

Sehr erfreulich ist die Entwicklung der Schutzzone am Hinsenkampplatz. Anfänglich sprach die Polizei dort die meisten Betretungsverbote aus. Mittlerweile ist dort die „ruhigste“ der drei Schutzzonen. „Offensichtlich hat es sich auch in der ´Dealer-Szene´ schon herumgesprochen, dass hart durchgegriffen wird! In den Schutzzonen reicht bereits ein ´begründeter Verdacht´ um Personen wegzuweisen und man muss nicht wie zuvor auf ´frischer Tat ertappt´ werden. Das erleichtert natürlich die Arbeit der Polizei und das unterstütze ich voll und ganz“, informiert Raml. „Natürlich sind wir aber nach wie vor keine Insel der Seligen und dürfen uns nicht auf diesen Zahlen ausruhen. Jeder Dealer und jede Straftat sind mir zu viel.“

„Ich danke der Polizei für ihren unermüdlichen Einsatz gegen die Kriminalität und zum Schutz der Linzerinnen und Linzer. Sowohl die Zahlen als auch die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung beweisen die Wirksamkeit des rigorosen Vorgehens der Exekutive und der Schutzzonen. Ich bin daher jedenfalls für die Verordnung von weiteren Schutzzonen, wenn Bedarf herrscht“, so der Sicherheitsstadtrat abschließend.