Mehrere Übergriffe in nur einer Woche – Videoüberwachung in Öffis endlich aktivieren

8_michael_ramlIn einer einzigen Woche wurden bei Fahrscheinkontrollen in Linz mehrere Kontrollorgane verletzt. Die Chronologie: am Sonntag bricht ein illegal in Österreich aufhältiger Afghane einer Kontrolleurin einen Finger. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch passieren gleich zwei tätliche Angriffe, bei denen insgesamt vier Securitas-Mitarbeiter verletzt werden. Am Freitag Mittag wird bei einer Massenschlägerei am Hauptbahnhof mit sechs beteiligten Rumänen eine Kontrolleurin krankenhausreif geprügelt. Polizeigroßeinsätze waren die Folge. FPÖ-Gemeinderat Michael Raml, dem die Vorfälle gemeldet wurden, reicht es: „Laufend kommt es zu Straftaten gegen Eigentum sowie Leib und Leben. Wir müssen alles unternehmen, dass Fahrgäste und Mitarbeiter geschützt werden!“ Er ersucht die Geschäftsführung der Linz Linien, das bestehende Sicherheitspaket für den Öffentlichen Verkehr zu überarbeiten und auszudehnen.“

„Natürlich sind die Linz Linien in ihren Möglichkeiten beschränkt – die Politik muss umdenken und Lösungen ermöglichen.“ Raml erneuert daher die Forderung der Freiheitlichen, Öffis per Videokameras zu überwachen. „Wir haben Straßenbahngarnituren, in denen bereits Kameras installiert sind, aber die (noch) rot-grüne Mehrheit im Gemeinderat will sie nicht nutzen! Wie lange will man die Augen vor der Realität noch verschließen?“, kritisiert der stv. Vorsitzende des Sicherheitsausschusses und Aufsichtsrat der Linz Linien. Videoüberwachung hat sich sowohl als Präventions- als auch als Aufklärungsinstrument bereits bestens bewährt.

„Ich lasse es mir auch nicht gefallen, die Realität und unsere Warnungen als Hetze zu verunglimpfen! Die Wahrheit wird man wohl noch sagen dürfen und die ist eben erschütternd“, erklärt Raml. „Wir Freiheitlichen lassen nicht locker und werden uns weiterhin für Opferschutz statt Täterschutz einsetzen! Bleibt zu hoffen, dass in Linz nicht wieder etwas passieren muss, bis SPÖ und Grüne endlich umdenken. Möglicherweise löst sich das Problem aber ohnehin am 27. September.“