Raml: Linzer Schutzzonen zeigen Wirkung

Kriminalität am Hinsenkampplatz besonders stark zurückgegangen

Seit 1. Juni 2018 gibt es drei Schutzzonen im Linzer Stadtgebiet. Diese befinden sich im Hessenpark, am Hinsenkampplatz und um das sogenannte Kremplhochhaus. In den Schutzzonen darf die Polizei deutlich schärfer durchgreifen, als es sonst der Fall ist. Bisher wurden seit der Einführung insgesamt 222 Betretungsverbote von der Polizei verhängt und 41 Anzeigen wegen deren Missachtung erstattet. „Diese Zahlen beweisen einmal mehr, dass die eingerichteten Schutzzonen große Wirkung zeigen. Die konsequente Vorgangsweise der Polizei – mehrere Kontrollen täglich und darüber hinaus regelmäßige Präsenz – bewährt sich“, ist der freiheitliche Sicherheitsstadtrat Michael Raml erfreut.

Als besonders wirkungsvoll erweist sich die Schutzzone am Hinsenkampplatz, wo auch die modernisierte Videoüberwachung bald in Betrieb gehen wird. Dort wurden bisher die meisten Betretungsverbote ausgesprochen, was inzwischen eine deutliche Verbesserung bewirkt hat. Das bestätigt die Linzer Polizei. „Offensichtlich hat es sich auch in der ´Dealer-Szene´ schon herumgesprochen, dass nun hart durchgegriffen wird! Denn in den Schutzzonen reicht bereits ein ´begründeter Verdacht´ um Personen wegzuweisen, und man muss nicht wie zuvor auf ´frischer Tat ertappt´ werden. Mittlerweile ist am Hinsenkampplatz sogar beinahe jener Zustand erreicht, wie er vor 2015 und der Flüchtlingswelle nach Europa war“, informiert Raml. „Natürlich sind wir aber nach wie vor keine Insel der Seligen und dürfen uns nicht auf diesen Zahlen ausruhen. Jeder Dealer und jede Straftat sind mir zu viel.“

„Ich danke der Polizei für ihren unermüdlichen Einsatz gegen die Kriminalität und zum Schutz der Linzerinnen und Linzer. Sowohl die Zahlen als auch die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung beweisen die Wirksamkeit des rigorosen Vorgehens der Exekutive und der Schutzzonen“, so der Sicherheitsstadtrat abschließend.