Raml: Linzer Parkanlagen sollen zu Waffenverbotszonen erklärt werden

Gewalt bedroht Parkidylle und Erholungsräume

 Ausgerechnet in einer Grünoase, die den Linzerinnen und Linzern zu Erholungszwecken dienen sollte, kam es am Samstag zu einer versuchten Messerstecherei zwischen zwei Migranten. Laut einer Aussendung der Landespolizeidirektion Oberösterreich waren daran ein Bulgare sowie ein Serbe beteiligt. Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fordert ein Waffenverbot in Linzer Parkanlagen. „Die Landespolizeidirektion Oberösterreich soll umgehend eine rechtliche Prüfung durchführen und die notwendigen Schritte setzen!“, fordert Raml. 

Ist aufgrund vorangegangener gefährlicher Angriffe zu befürchten, dass es an öffentlichen Orten zu weiteren Taten gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum von Menschen kommen wird, kann die Sicherheitsbehörde zur Vorbeugung eine Verordnung erlassen. Dann ist es verboten, diese Orte mit Waffen oder Gegenständen, die geeignet sind und den Umständen nach dazu dienen, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben, zu betreten. 

„Was für einen Grund kann jemand vorweisen, einen Park mit einer Waffe zu betreten? Der aktuelle Vorfall zeigt dringenden Handlungsbedarf auf, die Besucher unserer Parks vor gewalttätigen Verrückten zu schützen. Was müsste sonst noch alles passieren?“, so Raml abschließend.